Bachelorarbeit, 2015
46 Seiten, Note: 1,1
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Die vorliegende Arbeit untersucht das veränderte Verständnis des Medienbegriffs im Zeitalter sozialer Netzwerke. Die Untersuchung basiert auf der Annahme, dass das Internet und darauf aufbauende Social Media durch ihre besonderen Eigenschaften traditionelle Medienkonzepte in Frage stellen. Ziel ist es, diese Veränderungen zu dokumentieren und aufzuzeigen, wie das Internet und soziale Netzwerke das Begriffsverständnis von „Medien“ erweitern.
Die Einleitung führt in das Thema ein und verdeutlicht die Relevanz des veränderten Medienverständnisses im Kontext der digitalen Transformation. Kapitel 1 befasst sich mit der Begriffsgeschichte des Medienbegriffs und untersucht die Problematik des Definitionspluralismus. In Kapitel 2 werden die Eigenschaftsdimensionen des Internets analysiert, die zu einem Wandel im Medienverständnis beitragen. Kapitel 3 widmet sich Social Network Sites am Beispiel Facebook, um aufzuzeigen, wie diese Plattformen dem Nutzer multiple Handlungsoptionen bieten. Kapitel 4 bietet eine kritische Würdigung der Veränderungen, die sich im Medienverständnis ergeben.
Medienbegriff, Begriffsgeschichte, Definition, Internet, Social Media, Social Network Sites, Facebook, Eigenschaftsdimensionen, Konvergenz, Interaktivität, Multioptionalität, Selektivität, Individualkommunikation, Massenkommunikation, Kommunikationswissenschaft.
Das Internet bricht die Trennung zwischen Massenkommunikation und Individualkommunikation auf. Durch Merkmale wie Interaktivität und Multioptionalität wird der Nutzer vom passiven Empfänger zum aktiven Gestalter.
Multioptionalität beschreibt die Fülle an Handlungs- und Nutzungsmöglichkeiten, die das Internet bietet. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er das Netz zur Information, Unterhaltung, zum Shopping oder zur sozialen Interaktion nutzt.
In der Medientheorie wird das Internet oft als Medium erster Ordnung (Infrastruktur) betrachtet, auf dem verschiedene Dienste (Medien zweiter Ordnung) wie Facebook oder YouTube aufbauen.
Da das Angebot im Internet nahezu unbegrenzt ist, ist der Nutzer gezwungen, eine hohe Selektivität an den Tag zu legen. Dies führt dazu, dass die Entscheidungsgewalt über die Inhalte beim User liegt.
SNS wie Facebook ermöglichen Dialoge und Polyloge in Echtzeit. Sie basieren auf nutzergenerierten Inhalten und sozialen Beziehungen, statt auf einer einseitigen Verbreitung durch eine Redaktion.
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