Bachelorarbeit, 2015
55 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der Übersetzung kulturspezifischer Elemente in literarischen Werken, insbesondere im Roman „Cien años de soledad“ von Gabriel García Márquez. Sie beleuchtet die Bedeutung und Auswirkungen von Übersetzerentscheidungen in Bezug auf Kulturspezifika und analysiert die Strategie des Übersetzers, um gegebenenfalls Vorschläge für die zukünftige Anfertigung und den Umgang mit literarischen Übersetzungen zu schaffen.
Das erste Kapitel stellt den wissenschaftlichen Hintergrund und die thematische Eingrenzung der Arbeit dar. Es behandelt den Paradigmenwechsel in der Übersetzungswissenschaft und erläutert die besondere Problematik des Umgangs mit Kulturspezifika in literarischen Übersetzungen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen zum Verständnis der Arbeit, indem es die Stellung der Kultur in der Übersetzung, die Kulturkompetenz des Übersetzers, die Definition und Abgrenzung von Kultur sowie die Kulturspezifik in der literarischen Übersetzung beleuchtet. Kapitel 3 analysiert die Wiedergabe von kulturspezifischem Wortschatz in der deutschen Übersetzung von „Cien años de soledad“ und untersucht die Problematik für den Übersetzer, die angewandten Transferverfahren, die Analyse und Ergebnisse sowie die Strategie des Übersetzers.
Die zentralen Schlüsselwörter und Fokus-Themen der Arbeit sind: Kulturspezifik, literarische Übersetzung, Cien años de soledad, Gabriel García Márquez, Curt Meyer-Clason, Übersetzungstheorie, Kulturkompetenz, Realien, Eigennamen, Metaphern, Idiomatische Einheiten, Rezeption.
Die größte Herausforderung liegt im Transfer von Kulturspezifika (Realien, Metaphern, Idiome), die tief in der kolumbianischen Identität verwurzelt sind.
Die Arbeit analysiert die bekannte deutsche Übersetzung „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Curt Meyer-Clason.
Die Analyse untersucht die Strategien des Übersetzers bei der Wiedergabe von Namen, die oft symbolische oder kulturelle Bedeutungen tragen.
Realien sind Wörter für Gegenstände oder Begriffe (z. B. Naturalien, Kulturalien), die nur in einer bestimmten Kultur existieren und daher schwer zu übertragen sind.
Ja, die Arbeit zeigt auf, wie übersetzerische Strategien das Bild der fremden Kultur beim deutschen Leser prägen oder verfälschen können.
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