Masterarbeit, 2016
88 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit befasst sich mit der Differenz des privaten und unternehmerischen Risikoverhaltens bei Investitionsentscheidungen. Sie untersucht, ob sich das Verhalten von Privatpersonen und Unternehmen im Hinblick auf die Risikobereitschaft unterscheidet und welche Faktoren diese Differenz beeinflussen. Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Prinzipal-Agenten-Theorie auf die Entscheidungsprozesse von Unternehmen und untersucht die Rolle von Anreizsystemen in diesem Kontext.
Kapitel 2 stellt die theoretischen Grundlagen der Arbeit vor. Es erläutert die Entscheidungstheorie und die Neue Institutionenökonomik, insbesondere die Prinzipal-Agenten-Theorie. Die Rationalität von Individuen wird diskutiert, einschließlich der Nutzentheorie, der Präferenzen und der Erwartungsnutzentheorie. Kapitel 3 widmet sich der Verhaltensökonomik. Es untersucht die Prospekt-Theorie, den Framing-Effekt und die Verlustaversion sowie den Endowment-Effekt. Kapitel 4 definiert die Begriffe Risiko und Unsicherheit und analysiert Risikoneutralität, Risikoaversion und Risikoneigung. Kapitel 5 präsentiert das μ-Σ-Kriterium, ein Instrument zur Analyse von Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit.
Die Masterarbeit befasst sich mit den Themen Risikoverhalten, Investitionsentscheidungen, Prinzipal-Agenten-Theorie, Verhaltensökonomik, Erwartungsnutzentheorie, Framing-Effekt, Verlustaversion, Diversifikation, Versicherung und das μ-Σ-Kriterium.
Die Arbeit untersucht, wie psychologische Faktoren und institutionelle Rahmenbedingungen dazu führen, dass Individuen in privaten Kontexten anders entscheiden als in ihrer Rolle als Unternehmer.
Sie dient dazu, Entscheidungsprozesse in Unternehmen zu erklären, bei denen Manager (Agenten) im Auftrag von Eigentümern (Prinzipale) handeln und dabei eigene Risikointeressen verfolgen.
Die Prospekt-Theorie aus der Verhaltensökonomik erklärt, warum Menschen Verluste stärker gewichten als Gewinne (Verlustaversion) und wie "Framing" ihre Risikobereitschaft beeinflusst.
Es ist ein Instrument der Entscheidungstheorie, das Investitionsalternativen basierend auf ihrem Erwartungswert (μ) und ihrem Risiko bzw. der Standardabweichung (Σ) bewertet.
Die Studie nutzt unter anderem die Bernoulli-Befragung, die Basis-Referenz-Lotterie und die Mittelwert-Kettungs-Methode zur Datenerhebung.
Während bei Risiko Eintrittswahrscheinlichkeiten bekannt sind, fehlen diese Informationen im Zustand der Unsicherheit, was die Entscheidungsfindung komplexer macht.
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