Bachelorarbeit, 2016
102 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Ausgangssituation auf den Stationen
1.3 Zielsetzung der Arbeit
2 Theoretische Einführung
2.1 Prozessdefinition
2.2 Prozessarten
2.3 Qualität von Dienstleistungen
2.2 Forschungsmethoden
2.2.1 Zeitliche Dokumentation der Ärztlichen Visite durch Pflegefachpersonen
2.2.2 Beobachtung der Arztvisite
2.2.3 Gruppendiskussion mit Pflegefachpersonal
2.2.4 Experten-Leitfadeninterview mit Stationsärzten
2.2.5 Auswertung der Interviews
3 Ergebnisse
3.1 Aufbau Station 1 und 2
3.2 Auswertung zeitliche Dokumentation Visitenzeiten Station 1 und 2
3.2.1 Auswertung zeitliche Dokumentation der Visitenzeiten Station 1 Bereich a
3.2.2 Auswertung zeitliche Dokumentation der Visitenzeiten Station 1 Bereich b
3.2.3 Auswertung zeitliche Dokumentation der Visitenzeiten Station 2 Bereich a
3.2.4 Auswertung zeitliche Dokumentation der Visitenzeiten Station 2 Bereich b
3.3 Auswertung Beobachtungen Station 1 und 2
3.3.1 Auswertung Beobachtung Station 1 Bereich a
3.3.2 Auswertung Beobachtung Station 1 Bereich b
3.3.3 Auswertung Beobachtung Station 2 Bereich a
3.3.4 Auswertung Beobachtung Station 2 Bereich b
3.3.5 Auswertung der Ergebnisse Experten-Leitfadeninterviews und Gruppeninterviews
3.3.6 Auswertung Station 1
3.3.7 Auswertung Station 2
3.3.8 Handlungsempfehlungen/Prozessoptimierung Station 1 und 2
3.3.9 Handlungsempfehlungen/Prozessoptimierung Station 1
3.3.10 Handlungsempfehlungen/Prozessoptimierung Station 2
4 Diskussion
5 Ausblick/Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die ärztliche Visite auf zwei internistischen Stationen einer Klinik mittels Triangulation verschiedener Forschungsmethoden zu analysieren, um Optimierungspotenziale für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegefachkräften aufzuzeigen und entsprechende Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
1.1 Relevanz des Themas
Die Ärztliche Visite auf internistischen Stationen stellt das Herzstück des Arbeitsalltages dar. Dabei wird gemeinsam mit dem Patienten die weitere Diagnostik und Therapie geplant. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient verbessert die Patientensicherheit. Definiert ist die Stationsvisite als täglicher Besuch von Patienten. Besucht wird der Patient von Ärzten, Krankenpflegefachkräften sowie anderer Gesundheitsberufe zum Zweck der patientenbezogenen Entscheidungsfindung. Die Funktion der Visite ist die einer gemeinsamen klinischen Entscheidungsfindung des interprofessionellen Visitenteams. Diagnostische Maßnahmen werden verabredet. Diese dienen der Entscheidungsfindung und sollen jene absichern. Häufig ist die Visite die einzige Gelegenheit des Tages für einen persönlichen Austausch zwischen Patienten, Pflegenden und Ärzten, deshalb kann die Visite erheblich zur Versorgungsqualität beitragen. Der Patient mit seiner sozialen und emotionalen Situation soll im Mittelpunkt stehen. (vgl. Fischer, Wölfel, Schmidmaier 2016, S.28-31) Offene Kommunikation und der Eindruck des Patienten individuelle Betreuung und respektvollen Umgang gelten als vertrauensbildend für die Arzt-Patient-Beziehung. (vgl. Weber, Langewitz 2011, S. 193-195) Ebenso soll sowohl die Evidenzlage als auch die Perspektive aller an der Visite Beteiligten in die Entscheidungsfindung über das weitere Vorgehen einfließen. Dadurch sollte es möglich sein, im Sinne des Patienten die bestmögliche Entscheidung zu treffen. (vgl. Fischer, Wölfel, Schmidmaier 2016, S.28-31) Erfolgsfaktoren der Visite sind organisatorische Absprachen zwischen Pflegefachpersonal und Ärzten, Abstimmung der Behandlungs- und Pflegepläne sowie die Beziehungsgestaltung und die Zusammenarbeit mit dem Patienten. (vgl. Weber, Langewitz 2011, S. 193-195)
Dem Gespräch in der Visite kommt aus mehreren Gründen eine große Bedeutung zu, zum einen dient es der Information des Patienten, stellt Weichen für künftige Behandlungsprozesse und fördert die Compliance des Patienten. Die knappe Zeit, die bei der Visite zur Verfügung steht, sollte gut genutzt werden. Zudem ist die stattfindende Weichenstellung für den weiteren stationären Aufenthalt von zentraler Bedeutung und kann zu kürzeren Verweildauern beitragen. Die knapper werdenden personellen Ressourcen bilden die Rahmenbedingungen vor denen Veränderungen in der Visite verhandelt werden.
1 Einleitung: Beschreibt die hohe Relevanz der ärztlichen Visite für die Behandlungsqualität sowie die Ausgangssituation und Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Einführung: Erläutert die theoretischen Grundlagen des Prozessmanagements, der Prozessarten und der Dienstleistungsqualität im klinischen Kontext sowie die gewählten Forschungsmethoden.
3 Ergebnisse: Präsentiert die empirischen Erkenntnisse zur aktuellen Situation auf den Stationen, die Auswertung der Zeitdokumentationen und Beobachtungen sowie die abgeleiteten Handlungsempfehlungen.
4 Diskussion: Fasst die wichtigsten Ergebnisse der Triangulation zusammen und setzt diese in Bezug zum theoretischen Rahmen und den praxisnahen Optimierungsmöglichkeiten.
5 Ausblick/Fazit: Reflektiert das komplexe Ergebnis der Untersuchung und betont die Notwendigkeit von Veränderungen für die Zufriedenheit und Sicherheit aller Beteiligten.
Ärztliche Visite, Prozessoptimierung, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Pflegefachpersonal, Patientenmanagement, Stationsalltag, Klinik, Prozessqualität, Triangulation, Arbeitszufriedenheit, Behandlungspfade, interprofessionelle Kommunikation, Patientenorientierung, Krankenhausmanagement, Prozessstörungen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Prozessoptimierung der ärztlichen Visite auf internistischen Stationen, um die Qualität der Patientenversorgung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verbessern.
Zentrale Themen sind die ärztliche Visite als klinischer Teilprozess, die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegepersonal, die Identifikation von Störfaktoren im Stationsalltag sowie Strategien zur Prozessverbesserung.
Das Ziel ist es, mittels einer Triangulation verschiedener Forschungsmethoden Probleme und Bedürfnisse der Mitarbeiter zu untersuchen, um fundierte Handlungsempfehlungen für die beteiligte Klinik abzuleiten.
Die Arbeit nutzt die methodische Triangulation, bestehend aus zeitlicher Dokumentation, systematischer Beobachtung der Visite, Experten-Leitfadeninterviews mit Ärzten und Gruppendiskussionen mit dem Pflegepersonal.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen zum Prozessmanagement, die detaillierte Ergebnisdarstellung der durchgeführten Erhebungen auf zwei Stationen sowie einen umfangreichen Katalog an konkreten Prozessoptimierungen.
Charakterisierende Begriffe sind ärztliche Visite, Prozessoptimierung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Stationsalltag, Patientenorientierung und Prozessqualität.
Die Triangulation ermöglicht es, unterschiedliche Perspektiven von Ärzten und Pflegepersonal zu kombinieren, um ein vollständigeres Bild der Situation zu erhalten und Begrenzungen einzelner Methoden zu überwinden.
Zu den Störfaktoren zählen unter anderem häufige Telefonate, unklare Visitenzeiten, die mangelnde Verfügbarkeit von Patientenkurven sowie organisatorische Unterbrechungen durch andere Berufsgruppen.
Die Dokumentation, insbesondere der Patientenakten und Kurven, wird als kritischer Faktor identifiziert, da deren mangelnde Verfügbarkeit oder fehlerhafte Bearbeitung den Visitenprozess negativ beeinflusst.
Die Autorin schlussfolgert, dass eine interdisziplinär angelegte Visite, die auf klaren strukturellen Absprachen basiert, die Behandlungsqualität und Mitarbeiterzufriedenheit maßgeblich steigern kann.
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