Masterarbeit, 2015
86 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Begriffsabgrenzungen
2.1. Generationenbegriff
2.2. Lernen und Betriebliche Weiterbildung
2.3. Neue Medien
3. Demografische Entwicklung in Österreich
3.1. Fertilität/Geburtenrate
3.2. Mortalität bzw. Lebenserwartung
3.3. Migration bzw. Wanderungssaldo
3.4. Ausgangslage und Trends
4. Generationen und ihre Charakteristika
4.1. Traditionalisten
4.2. Baby Boomer
4.3. Generation X
4.4. Generation Y
4.5. Generation Z
4.6. Generationendiversität in Unternehmen
5. Alternde Belegschaften
5.1. Alter im betrieblichen Kontext
5.2. Workability: Die Arbeitsfähigkeit
5.2.1. Haus der Arbeitsfähigkeit
5.2.2. Arbeitsbewältigungsindex (ABI)
5.3. Employability: Die Beschäftigungsfähigkeit
5.4. Lebensphasenorientierte Personalpolitik
5.4.1. Die Lebens- und Berufsphasen
5.4.2. Umsetzung einer lebensphasenorientierten Personalpolitik
5.5. Erfolgspotenzial ältere MitarbeiterInnen
6. Personalentwicklung und betriebliche Weiterbildung
6.1. Trends in der betrieblichen Weiterbildung
6.2. Lebenslanges Lernen
6.3. Betriebliche Weiterbildung älterer MitarbeiterInnen
6.3.1. Ziele und Motivation
6.3.2. Problemfelder und Hindernisse
6.3.3. Weiterbildungsbeteiligung
7. Neue Medien in der betrieblichen Weiterbildung älterer MitarbeiterInnen
7.1. Lernen mit neuen Medien
7.1.1. E-Learning
7.1.2. Computer-Based-Training/Web-Based-Training
7.1.3. E-Learning 2.0
7.1.4. Blended Learning
7.2. Lernen im Alter
7.2.1. Leistungsfähigkeit älterer MitarbeiterInnen
7.2.2. Medienkompetenz
7.3. Ältere Menschen und Neue Medien
8. Forschungsmethodik
8.1. Prozess der Datenerhebung
8.2. Zusammenfassende Inhaltsanalyse nach Mayring
9. Untersuchungsergebnisse
9.1. Vorstellung der InterviewpartnerInnen
9.2. Relevante Ergebnisse der Untersuchung
9.2.1. Demografie und ältere MitarbeiterInnen
9.2.2. Betriebliche Weiterbildung allgemein
9.2.3. Betriebliche Weiterbildung älterer MitarbeiterInnen
9.2.4. Neue Medien in der betrieblichen Weiterbildung
10. Schlussbetrachtung
10.1. Zusammenfassung
10.2. Handlungsempfehlungen für die Praxis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle älterer MitarbeiterInnen in der betrieblichen Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung des Einsatzes neuer Medien. Ziel ist es zu analysieren, wie Unternehmen in Oberösterreich auf die demografische Entwicklung reagieren und inwieweit spezifische Weiterbildungsangebote für ältere Arbeitnehmer existieren, um deren Leistungsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit langfristig zu erhalten.
7.1.1. E-Learning
E-Learning steht für „electronic learning“, bei dem eine „elektronische“ Anleitung, Lenkung oder Unterstützung von Lernprozessen erfolgt. Ursprünglich konzentrierte sich die Bedeutung des Begriffs auf das elektronisch unterstützte Lernen mit Hilfe von CD-ROM’s, Videobänder, etc. und fand Ende der 1990er Jahre aufgrund des Internet-Hypes häufig Anwendung für das webunterstützte Lernen.
Auch die weit verbreitete Ansicht, E-Learning nur als computergestütztes Lernen zu bezeichnen, ist nicht mehr zeitgemäß, da der Computer nicht mehr die einzige Variante zur elektronischen Vermittlung von Lerninhalten darstellt und z. B. durch die Nutzung anderer elektronischer Endgeräte, wie z. B. Handys, ergänzt wird.
Inzwischen wird E-Learning zumeist als Überbegriff für sämtliche Arten der Vermittlung von Lerninhalten mittels elektronischer Medien verwendet. (vgl. Wortmann, 2007, S. 21)
E-Learning bezeichnet somit unterschiedliche Formen bei denen der Lernende sich entweder alleine mit einer multimedialen Lernanwendung beschäftigen oder sich durch Medien der Telekommunikation, wie z. B. e-mail oder Videokonferenzen mit anderen austauschen kann.
In den letzten Jahren hat der Einsatz von E-Learning in der Weiterbildung stark an Bedeutung gewonnen. Unternehmen versprechen sich durch den Einsatz von E-Learning eine Reduktion der Personalentwicklungskosten und schnelle Aktualisierbarkeit der Inhalte. Zudem kann das Lernen dem Tempo und dem Zeitpunkt nach individuell und durch Medien praxisnaher gestaltet werden. (vgl. Sonntag et al., 2009, S. 395) Auf technischer Ebene ergibt sich beim elektronischen Lernen die Möglichkeit zur Interaktivität im Hinblick auf Feedback und Selektion von Lerneinheiten.
1. Einleitung: Stellt die Relevanz der älteren Generation durch den demografischen Wandel dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Begriffsabgrenzungen: Definiert zentrale Begriffe wie Generation, Lernen, betriebliche Weiterbildung und Neue Medien.
3. Demografische Entwicklung in Österreich: Analysiert Geburtenraten, Lebenserwartung und Migration als Treiber des demografischen Wandels.
4. Generationen und ihre Charakteristika: Beschreibt die verschiedenen Generationen von Traditionalisten bis Generation Z und die Herausforderungen ihrer Zusammenarbeit.
5. Alternde Belegschaften: Beleuchtet das Konzept der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit sowie die lebensphasenorientierte Personalpolitik.
6. Personalentwicklung und betriebliche Weiterbildung: Erörtert Trends, die Bedeutung des lebenslangen Lernens und die spezifische Situation älterer MitarbeiterInnen.
7. Neue Medien in der betrieblichen Weiterbildung älterer MitarbeiterInnen: Untersucht E-Learning-Konzepte, Lernen im Alter und die notwendige Medienkompetenz.
8. Forschungsmethodik: Erläutert das qualitative Vorgehen mittels Experteninterviews und die Inhaltsanalyse nach Mayring.
9. Untersuchungsergebnisse: Präsentiert die empirischen Daten aus den acht Experteninterviews mit Personalverantwortlichen.
10. Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis ab.
Betriebliche Weiterbildung, Demografischer Wandel, Ältere MitarbeiterInnen, Personalentwicklung, E-Learning, Lebensphasenorientierung, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitsfähigkeit, Blended Learning, Wissenstransfer, Medienkompetenz, Lebenslanges Lernen, Generationenmanagement, Personalpolitik.
Die Arbeit analysiert die Rolle älterer ArbeitnehmerInnen in der betrieblichen Weiterbildung und untersucht, inwieweit moderne Technologien diesen Prozess unterstützen können.
Die zentralen Themen sind der demografische Wandel in Österreich, die Charakteristika verschiedener Generationen im Arbeitsleben sowie die Integration von E-Learning und Blended Learning in die Personalentwicklung.
Die zentrale Frage lautet: Welche Einsatzmöglichkeiten von neuen Medien gibt es in der betrieblichen Weiterbildung älterer MitarbeiterInnen?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche sowie einem empirischen Teil, der auf qualitativen Experteninterviews mit acht Personalverantwortlichen aus oberösterreichischen Betrieben beruht.
Im Hauptteil werden neben theoretischen Grundlagen zur Personalpolitik und zum Lernverhalten im Alter vor allem die empirischen Erkenntnisse zur aktuellen Nutzung digitaler Lernmedien in der Unternehmenspraxis detailliert ausgewertet.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Betriebliche Weiterbildung, Demografischer Wandel, Ältere MitarbeiterInnen, E-Learning und Lebensphasenorientierte Personalpolitik.
Die Interviews ergaben, dass Unternehmen zwar für die demografische Problematik sensibilisiert sind, aber selten explizite "Sonderangebote" für Ältere schaffen, da diese meist in bestehende, altersunabhängige Programme integriert werden.
Motivation wird als Schlüsselvariable identifiziert; ältere MitarbeiterInnen bevorzugen oft anwendungsorientiertes Wissen und eine wertschätzende Lernatmosphäre statt rein technischer Schulungen.
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