Bachelorarbeit, 2017
60 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Organisationstheorie nach Etzioni
2.1.1 Compliance und Einfache Teilnehmer
2.1.2 Machtformen
2.1.3 Beteiligungsformen
2.1.4 Organisationstypen
2.1.5 Organisationsziele
2.2 Das Drei-Komponenten-Modell nach Meyer & Allen
2.2.1 Perspektiven des Commitments
2.2.2 Commitmentformen
2.2.3 Einflussfaktoren der Commitmentformen
2.2.4 Entwicklung von Messinstrumenten
3 Methodik
3.1 Auswahlkriterien
3.2 Auswertungskriterien
4 Ergebnisse
4.1 Darstellung empirischer Folgestudien nach Etzioni
4.2 Darstellung empirischer Folgestudien nach Meyer & Allen
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Vergleich der Ergebnisse
6 Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine systematische Analyse empirischer Folgestudien zur Organisationstheorie von Amitai Etzioni und zum Drei-Komponenten-Modell von Meyer & Allen durchzuführen. Dabei wird untersucht, wie sich aktuelle Forschung mit diesen Theorien auseinandersetzt, ob sie diese bestätigt oder weiterentwickelt und welche Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen soziologischer und sozialpsychologischer Forschung bestehen.
Organisationstypen
Aufbauend auf dem funktionalistischen Ansatz, versteht Etzioni unter Organisationen soziale Einheiten, „[…] die sich der Erreichung spezifischer Ziele widmen“ (Grothe-Hammer 2015: 257). Allerdings weicht er von der Annahme ab, dass ein Konsens über vorherrschende Werte für das Funktionieren einer Organisation bestehen müsse. Er geht viel eher davon aus, dass Zwangsmacht und instrumentelle Macht ausgeübt werden können, unabhängig von den Werten, die in der Gesellschaft bestehen. Dennoch ist eine Übereinstimmung mit Werten in Organisationen mit moralischer Einbindung vorzufinden, wobei die Werte hier von den geltenden Werten der Gesellschaft abweichen können, bspw. in Sekten. (vgl. Bonazzi 2008: 272).
Aus der Kombination der Faktoren Macht und Beteiligung bildet Etzioni seine Organisationstypologie: Die Typen 1, 5, 9 sind die sogenannten kongruenten Typen, denn sie treten empirisch am häufigsten auf. Der Begriff kongruent bedeutet hier, dass „[…] sich in ihnen die Art der angewendeten Macht und die Art der vorherrschenden Einstellung seitens der lower participants entsprechen“ (Grothe-Hammer 2015: 258). Es ergibt sich die Unterscheidung in Zwangsorganisationen, utilitaristischen und normativen Organisationen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl, formuliert die Zielsetzung und die zentralen Forschungsfragen der Arbeit sowie deren Aufbau.
2 Theoretischer Hintergrund: Es werden die Organisationstheorie von Amitai Etzioni sowie das Drei-Komponenten-Modell von Meyer & Allen als theoretisches Fundament der Untersuchung vorgestellt.
3 Methodik: Hier wird das methodische Vorgehen der systematischen Literaturanalyse unter Verwendung der Datenbank Web of Science erläutert, inklusive der Auswahl- und Auswertungskriterien.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Zusammenfassungen der empirischen Folgestudien zu Etzioni und zu Meyer & Allen gemäß des Auswertungsschemas.
5 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden interpretiert und vergleichend gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Fachdisziplinen herauszuarbeiten.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Beantwortung der Forschungsfragen sowie einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Forschungsperspektiven.
Organisationale Commitment, Etzioni, Meyer & Allen, Drei-Komponenten-Modell, Organisationsforschung, Machtformen, Beteiligungsformen, Empirische Folgestudien, Sozialpsychologie, Soziologie, Literaturanalyse, Compliance, Arbeitserfahrung, Unternehmenskultur, Kündigungsabsichten.
Die Arbeit analysiert systematisch empirische Folgestudien, die auf der Organisationstheorie von Amitai Etzioni und dem Drei-Komponenten-Modell von Meyer & Allen basieren.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des organisationalen Commitments, der Einfluss von Macht- und Beteiligungsformen in Organisationen sowie die methodische Herangehensweise in der empirischen Forschung.
Ziel ist es, den Erkenntnisgewinn über die Abgrenzung soziologischer und sozialpsychologischer Forschung zu vertiefen und zu untersuchen, wie aktuelle Studien diese Theorien nutzen und weiterentwickeln.
Die Autorin verwendet eine systematische Literaturanalyse unter Zuhilfenahme der Zitationsdatenbank Web of Science, um relevante empirische Studien auszuwählen und nach festen Kriterien auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der beiden Modelle, die Beschreibung des methodischen Vorgehens sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der gefundenen empirischen Studien.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie organisationale Commitment, Compliance, Drei-Komponenten-Modell, Machtformen und empirische Folgestudien charakterisiert.
Etzionis Ansatz ist primär soziologisch und betrachtet Macht- und Beteiligungsstrukturen, während das Modell von Meyer & Allen sozialpsychologisch geprägt ist und ein dreidimensionales psychologisches Konstrukt des Commitments fokussiert.
Die Globalisierung erfordert eine stärkere kulturelle Anpassung der Messinstrumente, da die ursprünglichen Modelle vorwiegend in westlichen Ländern validiert wurden.
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