Masterarbeit, 2015
126 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
I. Theoretischer Teil
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.1.1 Urban Farming, Urban Gardening und Aquaponik
2.1.2 Green Care, Grüne Sozialarbeit und Social Farming
2.1.3 Bauernhofpädagogik
2.1.4 Solidarische Landwirtschaft/CSA
2.2 Einordnung in den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang
2.3 Hunger und Flüchtlingsproblematik
2.4 Weltagrarbericht
2.5 Geschichte der Sozialen Landwirtschaft
II. Empirischer Teil
3 Erarbeitung der Forschungsfragen
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Zielstellung und Wahl des Erhebungsinstruments
4.2 Vorbereitung der Erhebung
4.3 Übersicht der befragten Teilnehmer und weiterer Kontaktpersonen
4.4 Leitfadengestütztes Experteninterview
4.5 Durchführung der Erhebung
4.6 Schwierigkeiten bei der Erhebung
5 Auswertung
5.1 Auswertungsschritte
5.1.1 Bestimmung des Ausgangsmaterials
5.1.2 Wahl der Auswertungsmethode
5.1.3 Zusammenfassende Inhaltsanalyse
5.2 Schwierigkeiten bei der Auswertung
6 Ergebnisdarstellung
6.1 Zielgruppen allgemein
6.1.1 Zielgruppen Aquaponik
6.1.2 Zielgruppen Bauernhofpädagogik
6.2 Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale allgemein
6.2.1 Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale Aquaponik
6.2.2 Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale Bauernhofpädagogik
6.3 Erfolgskriterien
6.3.1 Schlüsselerlebnisse
6.4 Kompetenzprofil allgemein
6.4.1 Kompetenzprofil Aquaponik
6.4.2 Kompetenzprofil Bauernhofpädagogik
6.5 Best-Practice-Beispiele
6.5.1 Best-Practice-Beispiele Aquaponik
6.5.2 Best-Practice-Beispiele Bauernhofpädagogik
6.5.3 Steckbriefe bestehender Anlagen und Projekte
6.6 SWOT-Analyse der Sozialen Landwirtschaft
6.6.1 SWOT-Analyse der Aquaponik
6.6.2 SWOT-Analyse der Bauernhofpädagogik
6.7 Perspektiven
6.8 Vernetzung
6.9 Zusatzbefunde
6.9.1 Nutzerperspektive
6.9.2 Weitere Links und Empfehlungen
7 Beantwortung der Forschungsfragen
8 Diskussion der Ergebnisse
9 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Potenzial, das in der Verbindung von landwirtschaftlichen Methoden und der Sozialen Arbeit liegt, wobei insbesondere die Methode der Aquaponik im Fokus steht. Es soll analysiert werden, welche Ansätze für welche Zielgruppen geeignet sind, um neue Impulse für soziale Integrations- und Bildungsarbeit zu gewinnen.
Aquaponik
Eine sich stetig weiterentwickelnde und an Popularität gewinnende Form von Landwirtschaft, die man ebenfalls oft in urbanen Räumen findet, ist die Aquaponik. Sie verbindet die klassische Aquakultur mit der Hydroponik. Ersteres meint hier die Aufzucht aquatischer, also im Wasser lebender Organismen, wie z.B. Fischen, Muscheln und Algen. Hydroponik hingegen, auch Hydrokultur genannt, bezeichnet die Kultivierung von Pflanzen, beispielsweise Gemüse, in anorganischem Substrat. Dabei wird gänzlich auf den Einsatz von Erde verzichtet, was auch bei der Aquaponik der Fall ist (vgl. Aquaponics Deutschland e.V. 2015). Ein Aquaponik-System ist ein geschlossener Biokreislauf, dem lediglich Fischfutter und vergleichsweise sehr geringe Mengen Frischwasser hinzugefügt werden müssen.
Die Ausscheidungen der Fische enthalten Ammoniak (NH3), eine chemische Verbindung von Stickstoff (N) und Wasserstoff (H) und damit ein stechend riechendes, farbloses, wasserlösliches und giftiges Gas. Ein Teil des Ammoniaks reagiert zu Ammonium (NH4+), der konjugierten Säure zur Base Ammoniak. Im Anschluss erfolgt eine Grobfilterung des Wassers, bei der größere Schwebeteilchen wie Algen und Schlamm aus dem Wasser gefiltert werden. In einem weiteren Filter befinden sich nitrifizierende Bakterien, welche das Ammonium in Nitrit (NO2-) und schließlich in Nitrat (NO3-) umwandeln.
1 Einleitung: Einführung in die thematische Verknüpfung von Landwirtschaft und Sozialer Arbeit sowie Definition der übergeordneten Forschungsfrage.
2 Theoretische Grundlagen: Begriffliche Einordnung der verschiedenen Ansätze wie Urban Farming, Green Care und Bauernhofpädagogik in den gesellschaftlichen Kontext.
3 Erarbeitung der Forschungsfragen: Operationalisierung der Hauptfragestellung in forschungsleitende Unterfragen zur Vorbereitung der empirischen Erhebung.
4 Methodisches Vorgehen: Detaillierte Beschreibung der explorativen Studie, der Auswahl der Experten und der Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse.
5 Auswertung: Erläuterung der methodischen Schritte bei der Analyse des gesammelten Datenmaterials und Reflexion des Auswertungsprozesses.
6 Ergebnisdarstellung: Analyse der Zielgruppen, Besonderheiten, Erfolgskriterien und Kompetenzprofile sowie Durchführung einer SWOT-Analyse für die untersuchten Methoden.
7 Beantwortung der Forschungsfragen: Synthese der gewonnenen empirischen Erkenntnisse als direkte Antworten auf die zuvor formulierten Fragestellungen.
8 Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise und der gewonnenen Erkenntnisse im Kontext des Theorieteils.
9 Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der Potenziale der Sozialen Landwirtschaft und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Soziale Landwirtschaft, Aquaponik, Bauernhofpädagogik, Sozialarbeit, Urban Farming, Green Care, Inklusion, Nachhaltigkeit, Qualifizierung, Experteninterviews, Landwirtschaft, Bildung, Ressourceneffizienz, Vernetzung, SWOT-Analyse.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Potenzial einer Verknüpfung von Landwirtschaft und Sozialer Arbeit, mit einem besonderen Fokus auf die Methode der Aquaponik.
Die zentralen Themen sind Soziale Landwirtschaft, Aquaponik, Bauernhofpädagogik sowie die Möglichkeiten der Arbeitsintegration und sozialen Inklusion in landwirtschaftlichen Projekten.
Ziel ist es, das positive Potenzial der Verbindung von Landwirtschaft und Sozialer Arbeit zu untersuchen und zu analysieren, welche landwirtschaftlichen Methoden für welche Zielgruppen besonders geeignet sind.
Der Verfasser nutzt einen explorativen Ansatz mit leitfadengestützten Experteninterviews und qualitativen Fragebögen, ausgewertet nach Mayring (2010).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen, eine detaillierte Ergebnisdarstellung inklusive SWOT-Analysen sowie eine Diskussion der Ergebnisse.
Zu den Kernbegriffen gehören Soziale Landwirtschaft, Aquaponik, Inklusion, Nachhaltigkeit, Bauernhofpädagogik und Sozialarbeit.
Die Experten betonen, dass Aquaponik-Systeme komplexe Lerninhalte anschaulich vermitteln, im urbanen Raum platzsparend funktionieren und bei korrekter Anleitung Verantwortungsbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken können.
Ein interdisziplinäres Team ist ideal. Experten empfehlen eine Kombination aus sozialprofessionellem Know-how und fachspezifischen Kompetenzen in Bereichen wie Biologie, Fischwirtschaft oder Gartenbau.
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