Bachelorarbeit, 2014
59 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Beschreibung der erhobenen Daten
2.1 Methodisches Vorgehen
2.1.1 Die Daten für Arztbesuche
2.1.2 Die Daten für die Besuche bei den Psychologen
2.2 Ergebnisse
2.2.1 Ergebnisse aus der Altersgruppe von 0-5 Jahren
2.2.2 Ergebnisse aus der Altersgruppe von 6-11 Jahren
2.2.3 Ergebnisse aus der Altersgruppe von 12-18 Jahren
2.2.4 Ergebnisse aus der Altersgruppe von 19-99 Jahren
3 Dateninterpretation und angewandte Prävention
3.1 Die doppelte Krankheitslast
3.2 Hauptgründe für den Besuch des CeSACs für unter Zwölfjährige
3.2.1 Gesundenuntersuchungen nach dem Plan Nacer
3.2.2 Atemwegserkrankungen
3.2.3 Windpocken
3.2.4 Magen-Darm-Erkrankungen
3.2.5 Hauterkrankungen
3.3 Hauptgründe für den Besuch des CeSACs für über Zwölfjährige
3.3.1 Erweiterungen des Plan Nacer
3.3.2 Allgemeine Untersuchung
3.3.3 Beratung zur Empfängnisverhütung
3.3.4 Haut-, Magen-Darm- und Atemwegserkrankungen
3.3.5 Überwachung der normalen Schwangerschaft
3.3.6 Hypertonie
3.3.7 Diabetes Mellitus
3.4 Hauptgründe für Konsultationen der PsychologInnen
3.4.1 Psychologische Diagnosen der PatientInnen des CeSAC
3.4.2 Angebotsinduzierte Nachfrage der Psychotherapie?
3.4.3 Workshops im CeSAC schaffen das Angebot
4 Dem Bedarf gerechte Krankheitsprävention
4.1 Schwerpunkte der präventiven Maßnahmen
4.2 Der Bedarf an weiteren Präventionsmaßnahmen
4.2.1 Prävention im Bezug auf Hypertonie und Diabetes Mellitus
4.2.2 Prävention im Bezug auf Übergewicht
4.3 Handlungsempfehlungen
4.3.1 Problemstellung
4.3.2 Ziel
4.3.3 Strategie
4.3.4 Evaluation
4.4 Aufgetretene Limitationen
5 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Gründe für Behandlungen im Gesundheits- und Gemeinschaftszentrum "CeSAC" in der Villa 21-24 in Buenos Aires zu untersuchen und zu bewerten, ob die angebotenen Präventionsmaßnahmen den tatsächlichen gesundheitlichen Bedürfnissen der dortigen Bevölkerung entsprechen.
3.2.1 Gesundenuntersuchungen nach dem Plan Nacer
Gesundenuntersuchungen werden gerne in Anspruch genommen. Sie sind kostenlos. Zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung für Mütter und Kinder dient der auf nationaler Ebene vom Gesundheitsministerium erstellte „Plan Nacer“ (Plan für Geburten beziehungsweise für Geborene) als ultimative Grundlage für die Mittelbereitstellung im Gesundheitssektor vor allem in den benachteiligten Vierteln von Buenos Aires (den Villas Miserias). Er dient zur Bedarfsdeckung mit medizinischen Leistungen und sollte mit seiner Umsetzung 2005 in erster Linie die Kinder- und Müttersterblichkeit in Argentinien senken, sowie die sozialen Ungerechtigkeiten eindämmen. Der Plan gewährleist den Zugang zu einem adäquaten Gesundheitssystem für alle Menschen, vor allem für die mittellose, nicht versicherte Bevölkerungsschicht. Vorraussetzung für die Inanspruchnahme ist lediglich eine Registrierung im Gesundheits- und Gemeinschaftszentrum (Plan Nacer, 2009).
Der Plan Nacer soll auch die Qualität der primären medizinischen Grundversorgung gewährleisten und verbessern. Bezugsberechtigt sind im ursprünglichen Entwurf 2005 Mütter bis zu 45 Tagen nach der Entbindung und Kinder unter sechs Jahren. Das erklärt möglicherweise, warum die Gesundenuntersuchung und die Untersuchung für administrative Zwecke für Säuglinge und Kleinkinder zu einer weit höheren Anzahl (141 PatientInnen) in Anspruch genommen wurden, als die selben für über sechs Jährige (30 PatientInnen). Den Jüngsten stehen zur Erhaltung der Gesundheit rechtlich medizinische Leistungen kostenlos zu. Impfpässe werden regelmäßig kontrolliert und eine Behandlung im Krankheitsfall durchgeführt. Die Eltern erhalten eine adäquate Beratung und Informationen über die Entwicklung ihres Babys, die Grundlagen für gesunde Ernährung und das Stillen, einzuhaltende Hygienemaßnahmen und die Vermeidung von Unfällen im Haushalt und im Straßenverkehr. Alle Untersuchungen und Konsultationen werden in einem Mutter-Kind-Pass festgehalten (Plan Nacer, 2009).
1 Einleitung: Vorstellung des CeSAC als Einrichtung der primären Gesundheitsversorgung und Einführung in die Problematik der "doppelten Krankheitslast" in der Villa 21-24.
2 Beschreibung der erhobenen Daten: Erläuterung des methodischen Vorgehens zur Datenerfassung, Aufbereitung der Diagnosen in vier Altersgruppen und Darstellung der Ergebnisse aus dem Untersuchungsmonat.
3 Dateninterpretation und angewandte Prävention: Ausführliche Analyse der Behandlungsgründe, Interpretation der medizinischen Diagnosen nach Altersgruppen und Beschreibung der vor Ort implementierten Präventionsmaßnahmen.
4 Dem Bedarf gerechte Krankheitsprävention: Kritische Reflexion über die Angemessenheit der Vorsorgemaßnahmen, Identifikation von Versorgungslücken bei chronischen Leiden und Ableitung von Handlungsempfehlungen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse hinsichtlich der Übereinstimmung von Bedarf und Angebot sowie Ausblick auf notwendige Erweiterungen des Gesundheitssystems.
Präventionsmaßnahmen, doppelte Krankheitslast, Gesundheits- und Gemeinschaftszentrum, Villa 21-24, Buenos Aires, primäre Gesundheitsversorgung, medizinische Diagnosen, chronische Erkrankungen, Infektionskrankheiten, Plan Nacer, psychologische Betreuung, gesundheitliche Bedürfnisse, soziale Ungerechtigkeit.
Die Bachelorarbeit untersucht die häufigsten Behandlungsursachen von Patienten in einem Gesundheitszentrum innerhalb der Villa 21-24 in Buenos Aires, um deren Übereinstimmung mit den angebotenen Präventionsmaßnahmen zu prüfen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die "doppelte Krankheitslast" – also die Kombination aus Infektionskrankheiten und chronischen Leiden – sowie auf die Rolle von Vorsorgeprogrammen in benachteiligten Stadtvierteln.
Das Ziel ist herauszufinden, ob die vom Zentrum durchgeführten Präventionsmaßnahmen den gesundheitlichen Problemen der Bevölkerung und deren medizinischen Diagnosen tatsächlich entsprechen.
Die Verfasserin nutzte einen quantitativen Datensatz über einen Monat, ergänzt durch zielgerichtete Beobachtungen im Praktikum und sechs qualitative Experteninterviews mit dem Fachpersonal vor Ort.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erhebung und Interpretation der Behandlungsgründe nach Altersgruppen sowie die anschließende kritische Bewertung der existierenden Präventionsangebote hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Deckungsgleichheit mit dem tatsächlichen Bedarf.
Die wichtigsten Schlagworte sind Präventionsmaßnahmen, doppelte Krankheitslast, primäre Gesundheitsversorgung, medizinische Diagnosen und soziale Ungerechtigkeit.
Da das Gesundheitssystem in Schwellenländern wie Argentinien sowohl gegen Infektions- und Mangelkrankheiten als auch gegen zunehmende chronisch-degenerative Krankheiten ankämpfen muss, ist ein Paradigmenwechsel bei der Prävention erforderlich.
Ein wesentlicher Schwachpunkt ist das Fehlen von Vitalparametern wie BMI, Blutdruck und Blutzucker in den Datensätzen, was eine fundierte Beurteilung des Bedarfs an Adipositas-Prävention erschwert.
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