Forschungsarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1 Vorstellung des Forschungsvorhabens
2 Darstellung des aktuellen Forschungsstandes
2.1 Selektion an deutschen Schulen
2.2 Innere Differenzierung
2.3 Konzepte der Binnendifferenzierung
2.4 Das Stationenlernen
2.4.1 Merkmale des Stationenlernens
2.4.2 Voraussetzungen und Bedingungen
2.4.3 Eine didaktische Begründung
2.4.4 Vor- und Nachteile
2.4.5 Ein Resümee zum Stationenlernen
3 Darstellung des Untersuchungsvorgangs u. der Analysemethoden
3.1 Verwendung von MS Excel
3.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4 Untersuchung des Forschungsgegenstandes
4.1 Bedingungsanalyse
4.2 Forschungsverlauf
4.3 Auswertung der Ergebnisse
4.3.1 Quantitative Analyse
4.3.2 Qualitative Analyse
5 Resümee und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Eignung der Methode des Stationenlernens für einen binnendifferenzierenden Literaturunterricht, um der wachsenden Heterogenität der Schülerschaft an Gymnasien effektiv zu begegnen.
2.4.1 Merkmale des Stationenlernens
Hauptmerkmale des Stationenlernens sind das selbständige Arbeiten der Schüler, die freie Wahl der Reihenfolge der zu bearbeitenden Aufgaben sowie der favorisierten Sozialform, sodass die Lernenden nicht wie üblich in einen linearen Unterricht eingebunden werden, der kaum Raum für die Heterogenität der Schüler zulässt (cf. Bönsch 2012, S. 15). Dadurch werden also nicht nur die Inhalte, sondern auch die Unterschiedlichkeit der Lernenden berücksichtigt (cf. Bauer 2003b, S. 46).
Beim Stationenlernen stellt die Lehrkraft „eine Lernumgebung, ein Materialangebot bereit, das dem Kind die Initiative und in hohem Maße auch die Verantwortung für sein Lernen überlässt“ (Hegele 1999, S. 8). Dabei sei das Stationenlernen durch einen Wechsel eher offener und eher gelenkter Phasen charakterisiert, wobei Offenheit und Geschlossenheit nicht als Gegensätze verstanden werden (cf. ebd.). Vielmehr bilden sie ein „Kontinuum unterschiedlicher Lenkung bzw. Freisetzung“ (ebd.), das der Lehrer – die Voraussetzungen der Schüler und andere Faktoren berücksichtigend – vollkommen ausschöpfen muss.
1 Vorstellung des Forschungsvorhabens: Einleitung in die Thematik der Heterogenität im Deutschunterricht und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Eignung des Stationenlernens.
2 Darstellung des aktuellen Forschungsstandes: Theoretische Auseinandersetzung mit Binnendifferenzierung und der Methode des Stationenlernens unter Einbeziehung relevanter Fachliteratur.
3 Darstellung des Untersuchungsvorgangs u. der Analysemethoden: Erläuterung der quantitativen und qualitativen Erhebungsmethoden sowie der Vorgehensweise bei der Inhaltsanalyse nach Mayring.
4 Untersuchung des Forschungsgegenstandes: Durchführung der empirischen Studie in einer 7. Klasse und Auswertung der Ergebnisse aus Schüler- und Lehrersicht.
5 Resümee und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Methode als Instrument für den binnendifferenzierenden Literaturunterricht und Reflexion über den Forschungsverlauf.
Binnendifferenzierung, Stationenlernen, Heterogenität, offener Unterricht, Literaturunterricht, qualitative Inhaltsanalyse, Schülerzentrierung, Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Individualisierung, Unterrichtsqualität, empirische Forschung, Lernarrangements, Leistungsunterschiede, Sozialformen.
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Unterricht in heterogenen Klassen binnendifferenzierend zu gestalten.
Im Fokus stehen die Konzepte der inneren Differenzierung sowie die Umsetzung der Methode des Stationenlernens im Literaturunterricht.
Die zentrale Frage lautet, inwiefern sich die Methode des Stationenlernens für einen gelingenden binnendifferenzierenden Literaturunterricht eignet.
Es wird ein induktiver Ansatz gewählt, der quantitative Erhebungen mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring kombiniert.
Der Hauptteil umfasst die Bedingungsanalyse, den Forschungsverlauf an einer 7. Klasse sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Kernbegriffe sind Binnendifferenzierung, Heterogenität, Stationenlernen, Schülerzentrierung und Selbständigkeit.
Die Tippkarten fungieren als Hilfestellung, um Selbständigkeit zu fördern, ohne dass der Lehrer die Aufgaben direkt lösen muss.
Die Methode wird als hervorragendes Instrument zur Binnendifferenzierung eingestuft, das durch seine Struktur und Flexibilität überzeugt und zu einer höheren intrinsischen Motivation der Schüler führt.
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