Bachelorarbeit, 2016
43 Seiten, Note: 1,7
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Strategien von Metafiktionalität die Medienformen Roman und Fernsehserie nutzen können und wie diese in Christian Krachts Roman "Imperium" (2012) und der Fernsehserie "Community" (2009-2015) zum Einsatz kommen. Dabei soll die Frage geklärt werden, welche Darstellungsmittel und -ebenen den jeweiligen Medienformen zur Verfügung stehen und wie differenziert diese eingesetzt werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition von Metafiktion und ihrer Bedeutung in der Literatur, insbesondere in der Postmoderne. Kapitel 2.2 geht auf die medienspezifische Besonderheit von Roman und Serie ein. Kapitel 3 analysiert den Roman "Imperium" und beleuchtet die wichtigsten Plotlinien, die Erzählerfigur und die Verwendung von Intertextualität und Pastiche-Elementen. Kapitel 4 widmet sich der Fernsehserie "Community" und betrachtet den Plot, die Figuren, die Intertextualität, das Spiel mit dem Genre und den Einsatz von bildlichen Mitteln. Der Fokus liegt dabei auf den Folgen "Modern Warfare" (C: 1.23) und "Heroic Origins" (C: 24.12). Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und vergleicht die Strategien der Metafiktion in den beiden Medienformen.
Metafiktion, Selbstreflexivität, Illusionsbruch, Roman, Fernsehserie, Imperium, Community, Intertextualität, Pastiche, Genre, Bildmittel.
Metafiktionalität bezieht sich auf Strategien wie Illusionsbruch und Selbstreflexivität, bei denen ein Werk seine eigene Fiktionalität thematisiert oder die Grenzen zwischen Fiktion und Realität überschreitet.
Die Arbeit vergleicht Christian Krachts Roman "Imperium" (2012) mit Episoden der US-Fernsehserie "Community" (2009-2015).
Intertextualität ist ein zentrales Kennzeichen; sie wird in "Imperium" durch Pastiche-Elemente und in "Community" durch das Spiel mit Genres und filmischen Bildmitteln umgesetzt.
Die Analyse konzentriert sich insbesondere auf die Folgen "Modern Warfare" (Staffel 1) und "Heroic Origins" (Staffel 4).
Ziel ist es zu klären, welche unterschiedlichen Darstellungsmittel Roman und Serie zur Verfügung stehen, um metafiktionale Effekte wie den Illusionsbruch zu erzielen.
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