Bachelorarbeit, 2015
69 Seiten, Note: 1,2
1 Einführung
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIEL DER ARBEIT
1.3 VORGEHENSWEISE
2 Der demografische Wandel in Deutschland
2.1 DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNGEN UND PROGNOSEN
2.1.1 Veränderung der Altersstruktur
2.1.2 Bevölkerungsvorausberechnungen für Deutschland
2.1.3 Zusammenfassung
2.2 AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDEL AUF UNTERNEHMEN
2.2.1 Entwicklung des Umfangs des Erwerbspersonenpotenzials
2.2.2 Entwicklung der Altersstruktur des Erwerbspersonenpotenzials
2.2.3 Entwicklungen in der Berufsbildung und Verrentung
2.2.4 Verrentungswelle der Baby-Boomer Generation
2.2.5 Zusammenfassung
2.3 AUSWIRKUNGEN AUF DIE UNTERNEHMEN DES DIENSTLEISTUNGSSEKTORS
3 Unternehmensressource Wissen
3.1 GRUNDLEGENDE BEGRIFFSDEFINITION
3.1.1 Wissen
3.1.2 Daten
3.1.3 Informationen
3.1.4 Zusammenhang von Wissen, Daten und Informationen
3.2 WISSENSARTEN
3.2.1 Modelle zur Darstellung der unterschiedlichen Wissensarten
3.2.2 Drei Gegensatzpaare der Wissensarten
3.3 WISSENSTRÄGER
3.4 WISSEN IM UNTERNEHMEN
3.4.1 Die immaterielle Ressource Wissen
3.4.2 Wissen als Wettbewerbsfaktor
3.4.3 Wissensgebiete im Unternehmen
4 Wissensmanagement
4.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG
4.2 ZIEL UND AUFGABEN DES WISSENSMANAGEMENTS
4.3 WISSENSMANAGEMENT-MODELLE
5 Wissen im Unternehmen erhalten
5.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG WISSENSERHALT
5.2 NOTWENDIGKEIT DES WISSENSERHALTS
5.3 ZIEL DES WISSENSERHALTS
5.4 AKTIVITÄTEN DES WISSENSERHALTS
5.4.1 Betriebliche Altersstrukturanalyse
5.4.2 Selektion des geschäftsrelevanten Wissens
5.4.3 Strategien zur Wissenserhalt
5.4.4 Wissensspeicherung
5.4.5 Wissensdistribution
5.4.6 Wissensanwendung
5.5 ANREIZE ZUM WISSENSERHALT
Das Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen des demografischen Wandels, insbesondere durch die bevorstehende Verrentungswelle, auf die XY GmbH zu untersuchen und die Notwendigkeit geeigneter Wissenserhaltungsstrategien zu belegen, um den drohenden Wissensverlust zu minimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
3.4.1 Die immaterielle Ressource Wissen
Grundlegend steht fest, dass eine Organisation nicht selbstständig Wissen schaffen kann, sondern dieses nur durch Individuen erzeugt werden kann. Für Organisationen stellen die Mitarbeiter bzw. deren Wissen eine überlebenswichtige Ressource für die Produktivitätsentwicklung eines Unternehmens dar. Denn nur so können die Erfahrungen von Kunden, Auftraggebern, Partnern oder Konsumenten transparent gemacht und zur Weiterentwicklung der eigenen Produkte oder Dienstleistungen genutzt werden. Damit kann Wissen als der vierte Produktionsfaktor, neben Arbeit, Boden und Kapital, und gleichzeitig als wertvollste immaterielle Unternehmensressource betrachtet werden. Allerdings haben Organisationen anders als es das Gehirn beim Menschen darstellt, kein Kontrollzentrum, in dem alle Wissensstränge automatisch zusammengeführt werden. Diese Tatsache bringt die Herausforderung mit sich, Wissen zugänglich zu machen und diese Ressource möglichst effizient einzusetzen.
Eine Studie des BMWi zeigt, dass die Unternehmen in Deutschland sich der Bedeutung des Wissens durchaus bewusst sind. Im Rahmen der Studie „Wissensstandort Deutschland“ (Juli 2009 bis Dezember 2010) stellte sich heraus, „dass die Unternehmen den Faktoren des Intellektuellen Kapitals einen signifikant höheren Einfluss auf den Geschäftserfolg zuschreiben, als den materiellen Ressourcen wie Maschinen, Anlagen und Gebäuden [Materialien und Rohstoffen].“
Das Intellektuelle Kapital ist das in einer Organisation vorhandene Wissen, welches in Gewinn umgewandelt werden kann. Dieses kann darüber hinaus in mehrere Kapitalarten aufgespaltet werden, wie die folgende Abbildung zeigt:
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung des demografischen Wandels für Unternehmen und definiert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.
2 Der demografische Wandel in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die demografischen Entwicklungen, deren Auswirkungen auf Unternehmen und insbesondere auf den Dienstleistungssektor.
3 Unternehmensressource Wissen: Es werden grundlegende Wissensbegriffe definiert, verschiedene Wissensarten klassifiziert und die Bedeutung von Wissen im Unternehmen als Wettbewerbsfaktor hervorgehoben.
4 Wissensmanagement: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Wissensmanagements, seine Ziele und stellt verschiedene etablierte Wissensmanagement-Modelle vor.
5 Wissen im Unternehmen erhalten: Hier werden der Begriff und die Notwendigkeit des Wissenserhalts sowie konkrete Aktivitäten, Instrumente und Motivationsanreize für den Erhalt von Wissen im Unternehmen beschrieben.
Demografischer Wandel, Wissensmanagement, Wissenserhalt, Verrentungswelle, Humankapital, Intellektuelles Kapital, Wissenstransfer, Unternehmensressource, Wissensgesellschaft, Altersstrukturanalyse, Personalmanagement, Wettbewerbsvorteil, Strategie.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des Wissenserhalts in Unternehmen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der drohenden Verrentungswelle.
Die zentralen Felder sind die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur der Erwerbspersonen, die Rolle von Wissen als immaterielle Unternehmensressource und die Gestaltung von Prozessen zum Wissenserhalt.
Das Hauptziel besteht darin, die Auswirkungen des demografischen Wandels bei der XY GmbH zu analysieren und die Notwendigkeit der Implementierung geeigneter Instrumente zur Wissenssicherung aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zu den Themen demografischer Wandel, Wissensmanagement und Wissenserhaltung, ergänzt durch die Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen.
Der Hauptteil behandelt die demografischen Rahmenbedingungen in Deutschland, die theoretischen Grundlagen der Ressource Wissen sowie die spezifischen Managementmethoden zum Erhalt und zur Distribution von Wissen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen der demografische Wandel, das Wissensmanagement, der Wissenserhalt, die Verrentungswelle und das Humankapital.
Da der Dienstleistungssektor stark von personengebundenem Expertenwissen abhängig ist, führt das Ausscheiden von Mitarbeitern durch Verrentung zu einem kritischen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, falls kein systematischer Wissenserhalt stattfindet.
Sie dient als Frühwarnsystem, um zu identifizieren, wann Schlüsselkräfte das Unternehmen aufgrund des Renteneintritts verlassen werden, und ermöglicht somit eine rechtzeitige Planung von Nachbesetzungen und Wissenstransfer.
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