Bachelorarbeit, 2016
39 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung: Bildung als Investition
2. Soft-Skills
2.1. Der Begriff der Soft-Skills
2.2. Der Wandel in der Arbeitswelt
2.3. Qualifikationen von ArbeitnehmerInnen
2.4. Kategorisierung von Soft-Skills
2.5. Begriffsbestimmungen der ausgewählten Soft-Skills
2.5.1. Soft-Skill: Innovationsfähigkeit
2.5.2. Soft-Skill: Kommunikationsfähigkeit
2.5.3. Soft-Skill: Eigenständigkeit
2.6. Schlussfolgerungen
3. Bildung
3.1. Der Begriff der Bildung
3.2. Bildung in der Wissensgesellschaft
4. Diskurse des Ästhetischen
4.1. Die begrifflichen Ebenen
4.2. Ästhetik und Bildung
4.3. Ästhetik zwischen Ratio und Sinnlichkeit
4.3.1. Kant
4.3.2. Baumgarten
4.4. Ästhetik und Aisthesis
5. Ästhetische Bildung
5.1. Anthropologische Grundlagen der Ästhetischen Bildung
5.2. Rationalität und Sinnlichkeit als Einheit
5.3. Ästhetische Bildung nach Mollenhauer
5.4. Ästhetische Bildung und Kunst
5.5. Zusammenfassung
5.6. Ziele und Möglichkeiten Ästhetischer Bildung
6. Kompetenzorientierung im Fach Kunst
7. Legitimationen für Ästhetische Bildungsprozesse
7.1. Neurowissenschaften und nachhaltiges Lernen
7.2. Evaluation und Messproblematiken
8. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern Ästhetische Bildung als förderliche Bedingung für den Erwerb von Soft-Skills fungieren kann, um Anforderungen in einer modernen, durch technologischen Wandel geprägten Wissensgesellschaft gerecht zu werden.
2.4. Kategorisierung von Soft-Skills
Salvisberg erforschte aus 40 000 Stelleninseraten von 1950 bis 2006, die Kompetenzen bzw. Soft-Skills, die ArbeitgeberInnen vom ArbeitnehmerInnen voraussetzt. Die Informationen für die empirische Grundlage stammen aus den Stellenanzeigen des Arbeitsmarktes. Diese Quelle wurde ausgewählt, weil es erstens wenig empirische Studien über diese Thematik gibt und zweitens die Sammlung des Datenmaterials und die empirische Analyse vielversprechend scheinen. Da es darum geht, eine mögliche Bedingung von Soft-Skills zu untersuchen, stellt diese Grafik einen Überblick der geforderten Soft-Skills dar. Natürlich variieren Anforderungen, je nach Berufsparte und auch ist diese Grafik nicht vollends repräsentativ, dennoch liegt hier eine solide Datenquelle vor. Für das Einsehen der Grafik siehe im Anhang Abb. 1.
Erstens weist die Grafik eine Unterscheidung zwischen „statisch“ und „dynamisch“ auf. Die Trennung von statischen und dynamischen Arbeitstugenden ist dem theoretischen Modell der „alten“ und „neuen“ Arbeitswelt entnommen. Denn Soft-Skills, in der Grafik als Kompetenz und Arbeitstugenden verstanden, waren schon immer vorhanden. Bei den klassischen Arbeitstugenden ändert sich die Haltung von statisch: Fremdverpflichtung, Befolgen von Regeln und Anfoderungen, hin zu dem dynamischen Modus, der Selbstverpflichtung, das eher Regelfindung und situatives Lösen von Problemen beinhaltet.
Zweitens ist eine Kategorisierung von drei Kompetenzbereichen vorgenommen worden, die Sach- und Methodenkompetenz, die materiale und formale Fähigkeiten und Kenntnisse beinhaltet, die Sozialkompetenz, die die Fähigkeiten und Verhaltensweisen in der zwischenmenschlichen Dimension fokussiert und die Selbstkompetenz, die Verhaltensweisen, Wertehaltungen und Charaktereigenschaften betont. Dieses Modell baut auf den Theorien von Heinrich Roth auf.
Drittens sind die Häufigkeiten der angeforderten Soft-Skills in den Stellenanzeigen aufgelistet. Wenn man sich die Zahlen der Häufigkeit anschaut, dann wird deutlich: klassische Arbeitstugenden sind immer noch von großer Bedeutung, aber gleichzeitig stellt Salvisberg fest, dass es in kurzer Zeit einen enormen Anstieg der dynamischen Arbeitstugenden gab. Nach seiner Schlussfolgerung werden die dynamischen Arbeitstugenden in Zukunft noch mehr Aufschwung erfahren werden.
1. Einleitung: Bildung als Investition: Einführung in die wirtschaftliche Notwendigkeit von Bildung und die These, dass Ästhetische Bildung eine Bedingung für den Erwerb von Soft-Skills darstellt.
2. Soft-Skills: Analyse des Begriffs der Soft-Skills im Kontext des Arbeitsweltwandels und Kategorisierung der für die Arbeit relevanten Kompetenzen.
3. Bildung: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Bildungsbegriff und dessen Bedeutung in einer modernen Wissensgesellschaft.
4. Diskurse des Ästhetischen: Untersuchung der verschiedenen begrifflichen Ebenen und philosophischen Positionen im Diskurs der Ästhetik.
5. Ästhetische Bildung: Darstellung der anthropologischen Grundlagen und der Bedeutung des Zusammenspiels von Sinnlichkeit und Rationalität für Bildungsprozesse.
6. Kompetenzorientierung im Fach Kunst: Aufzeigen praktischer Ansätze zur institutionellen Umsetzung von Ästhetischer Bildung mit Fokus auf Kompetenzerwerb.
7. Legitimationen für Ästhetische Bildungsprozesse: Interdisziplinäre Begründung der Bedeutung Ästhetischer Bildung durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse zu Lernprozessen und Evaluation.
8. Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse und Reflexion über die Möglichkeiten der praktischen Anwendung des Konzepts.
Ästhetische Bildung, Soft-Skills, Arbeitsweltwandel, Kompetenzorientierung, Kunstpädagogik, Wissensgesellschaft, Neurowissenschaften, Bildungspotenzial, Selbstwirksamkeit, Innovationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenständigkeit, Aisthesis, Persönlichkeitsentwicklung, interdisziplinäre Forschung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Ästhetischer Bildung und dem Erwerb von sogenannten Soft-Skills in einem sich wandelnden, ökonomisch geprägten Arbeitsmarktumfeld.
Der Fokus liegt auf den drei dynamischen Kompetenzen Innovationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenständigkeit.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Ästhetische Bildung eine realisierbare Bedingung für die Förderung dieser spezifischen Soft-Skills sein kann.
Die Arbeit verfolgt einen explorativen und interdisziplinären Ansatz, der Erkenntnisse aus der Philosophie, Pädagogik, Anthropologie und den Neurowissenschaften synthetisiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse des Arbeitsmarktes, eine theoretische Aufarbeitung des Ästhetik-Diskurses und eine Untersuchung des Potenzials Ästhetischer Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung.
Zentrale Begriffe sind Ästhetische Bildung, Soft-Skills, Kompetenzorientierung, Wissensgesellschaft und Selbstwirksamkeit.
Die Kunstförmigkeit dient dazu, den pragmatischen Druck aus Bildungsprozessen zu nehmen, wodurch offene Räume für neue Erfahrungen, Reflexion und die Entwicklung innovativer Ideen entstehen.
Die Neurowissenschaften belegen, dass nachhaltiges Lernen eng mit emotionalen Erregungen und sinnlicher Wahrnehmung verknüpft ist, was die zentrale These der Ästhetischen Bildung untermauert.
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