Examensarbeit, 2015
63 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit beleuchtet das Betreuungsgeld als familienpolitische Maßnahme in Deutschland aus ökonomischer Sicht. Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung des Betreuungsgeldes nachzuvollziehen, seine Definition, Zielgruppe und Ziele zu erläutern sowie die kontroversen Debatten um die Maßnahme zu analysieren. Dabei liegt der Fokus auf der ökonomischen Perspektive, indem Fragen nach den Auswirkungen auf die Familien, die kindliche Entwicklung und die Volkswirtschaft untersucht werden. Die Arbeit betrachtet auch die Umsetzung des Betreuungsgeldes in skandinavischen Ländern und untersucht, ob alternative Auszahlmöglichkeiten für das Betreuungsgeld denkbar sind. Schließlich wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld beleuchtet.
Die Einleitung stellt das Betreuungsgeld als familienpolitische Maßnahme vor und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Kapitel 2 behandelt die Entstehung und Entwicklung des Betreuungsgeldes in Deutschland sowie seine Definition, Zielgruppe und Ziele. Kapitel 3 beleuchtet die Diskussion um das Betreuungsgeld aus verschiedenen Perspektiven, darunter die familienpolitische, verfassungsrechtliche, entwicklungspsychologische und ökonomische Sicht. Kapitel 4 vergleicht die Betreuungsgelder in den skandinavischen Ländern mit dem deutschen Betreuungsgeld. Kapitel 5 untersucht die Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes in Deutschland. Kapitel 6 diskutiert alternative Auszahlmöglichkeiten für das Betreuungsgeld. Kapitel 7 fasst das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Betreuungsgeld zusammen. Die Schlussbetrachtung zieht ein Fazit aus der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Betreuungsgeld, Familienpolitik, Mikroökonomie, Makroökonomie, Entwicklungspsychologie, Verfassungsrecht, Skandinavien, Deutschland, Alternative Auszahlmöglichkeiten, Bundesverfassungsgericht, Familienförderung, Kinderbetreuung
Das Betreuungsgeld ist eine Transferzahlung für Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahren nicht in einer staatlich geförderten Einrichtung, sondern privat betreuen.
Der Begriff wird von Kritikern verwendet, die befürchten, dass die Zahlung Eltern (insbesondere Mütter) von der Erwerbstätigkeit abhält und einen familienpolitischen Rückschritt darstellt.
Die Arbeit analysiert sowohl mikroökonomische Auswirkungen auf die Familien als auch makroökonomische Folgen für die gesamte Volkswirtschaft.
Die Arbeit vergleicht die deutsche Regelung mit den Systemen in Norwegen und Schweden, um Unterschiede in der Ausgestaltung und Zielsetzung aufzuzeigen.
An diesem Tag verkündete das Bundesverfassungsgericht ein wegweisendes Urteil zur Verfassungsmäßigkeit des Betreuungsgeldes, das in der Arbeit thematisiert wird.
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