Bachelorarbeit, 2016
63 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
1.1 Thema
1.2 Literatur
1.3 Ziele der Arbeit
1.4 Vorgehen und Rahmenbedingungen
1.5 Relevanz der Thematik
2 Produktion
2.1 Der volkswirtschaftliche Zusammenhang
2.2 Eigenschaften und Ziele von Produktionsarbeit
2.2.1 Einflüsse
2.2.2 Ziele
3 Industrie 4.0
3.1 Die Entwicklung
3.2 Die Bestandteile
3.3 Das Konzept
3.4 Treibende Kräfte hinter der vierten industriellen Revolution
3.4.1 Bewegung in Deutschland
3.4.2 Bewegungen international
3.5 Herausforderungen und Kritiken
4 Lean Management
4.1 Historie des Lean Managements
4.2 Philosophie des Lean Management
4.3 Prinzipien & Einstellungen
4.4 Methoden
4.4.1 Streben nach Perfektion
4.4.2 Prozessorientierung
5 Die Synthese
5.1 Einleitung
5.2 Zusammenhang und Spannungsfelder
5.2.1 Ansatz 1: Verschwendung
5.2.2 Ansatz 2: Die Grenzen von Lean
6 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, ob Industrie 4.0 und Lean Management konkurrierende oder sich ergänzende Konzepte für die zukünftige Produktion darstellen. Das Ziel ist die Erarbeitung eines ganzheitlichen Produktionsparadigmas durch die Synthese beider Ansätze, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu sichern.
Die drei „Mu’s“
Muda (Verschwendung), Muri (Überlastung) und Mura (Unausgeglichenheit) bilden in der japanischen Philosophie die „drei Mu’s“.
Das Aufdecken und Vermeiden von Muda ist ein zentrales Prinzip, das die Denkweise im Lean Management stark beeinflusst, da der Ansatzpunkt für verschiedenste Optimierungen die Verschwendung ist. Um Verschwendung zu klassifizieren, transparent zu machen und dadurch auch leichter beseitigen zu können, unterscheidet man in der heutigen Lean Production acht verschiedene Verschwendungsarten (traditionell waren es sieben). Diese acht Kategorien sind in Abbildung 11 anschaulich dargestellt.
Muri beschreibt sowohl die Überlastung von Menschen, als auch von Maschinen. Wird die Leistungsgrenze eines Menschen überschritten, führt dies sowohl auf kurze, vor allem aber auf lange Sicht, zu einer geminderten Motivation, häufigen Fehlern und damit zu einer schlechteren Qualität. Ähnlich verhält sich dies auch mit Maschinen, hier sind meist technisch bedingte Ausfälle die Folge von Überlastung.
Betrachtet man Mura, die Unausgeglichenheit, wird eine Interdependenz der drei Faktoren erkennbar. Häufige Überlastungen führen zu einer Anpassung des Systems an andere Stückzahlen, um der Überlastung entgegenzuwirken, wodurch die Gesamtauslastung im Mittel wieder sinkt, aber Verschwendung entsteht. Es gilt also auch hier, ähnlich wie beim Magischen Dreieck aus Kapitel 2.2.2, ein Optimum unter Berücksichtigung aller Faktoren zu finden.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Synergie von Lean und Industrie 4.0.
2 Produktion: Analyse des Stellenwerts der Produktion als wichtiger Wirtschaftsfaktor und Definition der relevanten Zielgrößen.
3 Industrie 4.0: Detaillierte Betrachtung der Entstehung, der technologischen Bestandteile und der Herausforderungen des Industrie 4.0-Ansatzes.
4 Lean Management: Erläuterung der Philosophie, Prinzipien und Methoden des Lean Managements zur Wertschöpfungssteigerung.
5 Die Synthese: Zusammenführung von Lean und Industrie 4.0 zur Erarbeitung eines ganzheitlichen Produktionskonzepts.
6 Schlussbetrachtung: Fazit und Ausblick zur Bedeutung der Kombination verschiedener Lösungsansätze für die zukünftige Produktionsgestaltung.
Produktion, Lean Management, Industrie 4.0, Wertschöpfung, Verschwendung, Prozessorientierung, Cyber-physische Systeme, Automatisierung, Digitalisierung, Effizienz, Kompetenz, Ganzheitliches Produktionssystem, Kundenorientierung, Technologie, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Lean Management und Industrie 4.0 und prüft, inwieweit diese Ansätze kombiniert werden können, um ein ganzheitliches Produktionsparadigma für die Zukunft zu bilden.
Die zentralen Felder sind die volkswirtschaftliche Bedeutung der Produktion, die technologischen Aspekte von Industrie 4.0 sowie die Philosophie und Werkzeuge des Lean Managements.
Ziel ist es, ein Verständnis für den Gesamtzusammenhang verschiedener Produktionsfaktoren zu schaffen und Wege zur Vereinigung von Lean-Prinzipien mit modernen Industrie 4.0-Technologien aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine rein literaturgestützte Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse und Synthese aktueller theoretischer und praktischer Quellen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Produktion, Industrie 4.0 und Lean Management sowie deren anschließende Zusammenführung in einem Synthese-Kapitel.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Produktion, Lean Management, Industrie 4.0, Wertschöpfung, Verschwendung und ganzheitliche Produktionssysteme.
Es beschreibt die gegenseitige Abhängigkeit der drei Kernziele Zeit, Kosten und Qualität, deren gemeinsames Optimum erreicht werden muss, um Kundenzufriedenheit zu generieren.
Weil die Idee einer vollständig vernetzten Produktion bereits in den 1980er Jahren unter dem Begriff CIM existierte, jedoch erst durch heutige technologische Fortschritte wie leistungsfähige Sensorik und Cloud Computing umsetzbar wurde.
Indindustrie 4.0 kann als Befähiger dienen, um durch Echtzeit-Daten und Transparenz die Komplexität schlanker Prozesse besser zu beherrschen und Fehlerrisiken zu minimieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

