Bachelorarbeit, 2015
70 Seiten, Note: 1.3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Gang der Arbeit
2 Grundlagen und Begriffserklärung
2.1 Computersystem
2.2 Definition Künstliche Intelligenz
2.2.1 Big Data
2.2.2 Smart Data
2.3 Definition Internet der Dinge
2.3.1 Entstehung/ Ursprünge
2.3.2 Funktionsweise/ Technologie
2.3.3 Einsatzgebiete/ Anwendungsszenarien
2.4 Definition Marketing
2.4.1 Content-Marketing
2.4.2 Personalisiertes-/ One-to-One-Marketing
3 Möglichkeiten von Smart Data-Systemen im Internet der Dinge
3.1 Vorteile und Nutzen für Industrie und Endkunde
3.1.1 Machine-to-Machine-Kommunikation zur Prozessoptimierung und -automatisierung
3.1.2 Das Internet der Dinge als Garant individueller Bequemlichkeit
3.2 Möglichkeiten von Smart Data im Internet der Dinge im marketingstrategischen Kontext
3.2.1 Derzeitiger Nutzen von Smart Data und Internet der Dinge im personalisierten und Content-Marketing
3.2.2 Marketingstrategische Perspektiven und Herausforderungen des Internets der Dinge in der Zukunft
4 Risiken und Gefahren des Internets der Dinge
4.1 Risiken im Rahmen des Einsatzes intelligenter Computersysteme für Industrie und Nutzer
4.1.1 Nachteile autonomer Vernetzung und automatisierter Fertigungsprozesse in der Industrie
4.1.2 Privatsphäre vs. Bequemlichkeit – Menschliche vs. Künstliche Intelligenz
4.2 Risiken und Nachteile im Marketing bei der Nutzung intelligenter Computersysteme
4.2.1 Allgemeine und aktuelle Risiken im Marketing
4.2.2 Marketingstrategische Gefahren und Risiken durch die Nutzung von Smart Data und Internet der Dinge
5 Fazit
5.1 Ausblick
5.2 Möglichkeiten zur Weiterbearbeitung der Thematik
5.3 Kritische Würdigung
Die Bachelorarbeit untersucht die strategischen Möglichkeiten und Herausforderungen des Internets der Dinge (IoT) sowie der zugehörigen Smart Data-Technologie. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie Unternehmen das Marketing auf diese technischen Entwicklungen ausrichten können, welche Mehrwerte sich für Strategien ergeben und welche Risiken hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit dabei entstehen.
3.2.2 Marketingstrategische Perspektiven und Herausforderungen des Internets der Dinge in der Zukunft
Jedes Jahr veröffentlicht das IT-Analyse- und Forschungsunternehmen GARTNER die „Top 10 Strategic Technology Trends“ und gibt damit eine klare Prognose ab, welche Technologien die Märkte nachhaltig beeinflussen werden. Das IoT und das Prinzip der Big Data wurden dort bereits im Jahr 2012 als „Tipping Point Technologies“ bezeichnet; 2014 gibt der Begriff des „Internet of Everything“ die Ausmaße der dort erwarteten strategischen Potenziale auch wörtlich wieder.
Somit ist, wie bereits erwähnt, zu erwarten, dass die Quantität der Big bzw. Smart Data parallel zu der Anzahl der vernetzten Objekte des IoT steigen wird. Zudem wird deren Qualität steigen und damit alle dem zukünftigen Marketing zugrundeliegenden Analysen verlässlicher machen. Hierfür werden seitens der Unternehmen somit intelligente Auswertungsprogramme vonnöten sein, welche in Realtime-Geschwindigkeit die Basis für individualisierte Kundenansprachen bilden.
Eine erste Herausforderung an bzw. Chance für das Marketing der Zukunft besteht demnach darin, spezifische Angebote nicht nur an das bekannte Profil eines Kunden anzupassen, sondern diese durch dynamische Informationsstrukturen an den inhaltlichen, zeitlichen und räumlichen Kontext des Rezipienten anzunähern. Die dafür unverzichtbaren Daten bzw. Kundeninformationen sind dabei einem Wertewandel unterlegen, welcher Faktoren der Zeit, des Raums und des Kontexts vereint. Somit fußen momentan noch zahlreiche Marketingmodelle auf statischen Informationsstrukturen, deren Datenbanken teilweise nur jährlich aktualisiert werden. Dabei muss es zur Erreichung der Marketingziele Kundenbindung und Kundenakquise zukünftig Standard sein, durch die aus dem IoT gewonnenen Kundendaten einen Mehrwert für ebendiesen zu schaffen und daraus einen eigenen Nutzen zu generieren. Der Nutzen aus der Verbindung des Aktualitäts- und Mengen-Vorteils der durch das IoT gewonnenen Daten mit auf den Kundenkontext ausgerichteten Marketingstrategien kann praktisch an folgendem denkbaren Zukunftsszenario 1 erörtert werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Zielsetzung und beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit.
2 Grundlagen und Begriffserklärung: Hier werden die zentralen Termini wie Computersystem, Künstliche Intelligenz, Big/Smart Data, Internet der Dinge und Marketing wissenschaftlich definiert und verortet.
3 Möglichkeiten von Smart Data-Systemen im Internet der Dinge: Dieses Kapitel analysiert die Vorteile des IoT in Industrie und Alltag sowie dessen Potenziale für personalisierte Marketingstrategien.
4 Risiken und Gefahren des Internets der Dinge: Hier werden Sicherheitsbedrohungen, Datenschutzprobleme und marketingstrategische Gefahren bei der Nutzung von IoT-Daten diskutiert.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, würdigt die Thematik kritisch und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Internet der Dinge, IoT, Smart Data, Big Data, Künstliche Intelligenz, Marketingstrategie, Content-Marketing, One-to-One-Marketing, Datenschutz, Privatsphäre, Kundennutzen, Industrie 4.0, Echtzeit-Analyse, Smart Home, Wearables
Die Arbeit befasst sich mit den strategischen Auswirkungen und Chancen intelligenter Computersysteme im Kontext des Internets der Dinge, speziell für das Marketing.
Die zentralen Felder umfassen die technologischen Grundlagen des IoT, die Nutzung von Smart Data für Marketingzwecke sowie die damit verbundenen Risiken für Industrie und Endnutzer.
Das Ziel ist es, das Potenzial des IoT für moderne, personalisierte Marketingansätze aufzuzeigen und dabei die Balance zwischen individuellem Mehrwert und dem Schutz der Privatsphäre zu bewerten.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Entwicklung praxisorientierter Zukunftsszenarien, um die theoretischen Erkenntnisse zu veranschaulichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Möglichkeiten und Vorteile des IoT einerseits und die Analyse der damit einhergehenden Risiken und Gefahren andererseits.
Wichtige Begriffe sind Internet der Dinge, Smart Data, personalisiertes Marketing, Datenschutz und Echtzeit-Interaktion.
Der Kunde wird durch die stetige Datenübermittlung und Vernetzung seiner Objekte zum Teil eines digitalen Ökosystems, was ihm Komfort bietet, aber auch neue Abhängigkeiten und Risiken für seine Privatsphäre schafft.
Das erste Szenario dient zur Veranschaulichung, wie durch dynamische Datenauswertung und Kontext-Informationen die Kaufwahrscheinlichkeit durch relevante Angebote zum richtigen Zeitpunkt gesteigert werden kann.
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