Examensarbeit, 2001
171 Seiten, Note: sehr gut
Diese Examensarbeit untersucht den Mißbrauch der Suchtstruktur bei Jugendlichen durch Tabakwerbung und Prävention. Sie will die Manipulationsmöglichkeiten einer vorhandenen Suchtstruktur sowohl durch die Werbung als auch durch präventive Maßnahmen näher erläutern. Der Fokus liegt dabei auf der Entstehung von Suchtverhalten durch verhaltensmodifikatorische Einflüsse und der Frage, wie Werbung diese nutzt, um Jugendlichen einen positiven Nutzen vom Rauchen zu versprechen.
Die Einleitung stellt die Thematik der Examensarbeit vor und beleuchtet den Standpunkt, dass Süchte einer Prägung durch die Gesellschaft unterliegen. Die Kapitel 2 und 3 befassen sich mit der Tabaksteuer und den nationalen Richtlinien zur Tabakwerbung in den EU-Mitgliedsstaaten. Kapitel 4 beleuchtet die Entstehung der EU-Richtlinie über Werbung und Sponsoring zugunsten von Tabakerzeugnissen. Kapitel 5 untersucht gesellschaftliche Mißstände, die eine Stärkung der Jugend notwendig machen und dabei die Ausnutzung der Geschlechterrollen durch die Werbung beleuchten. Kapitel 6 behandelt Erziehungsziele und die Folgen einer dem Leben zuwiderlaufenden Orientierung. Kapitel 7 definiert den Begriff Werbung und analysiert Werbestrategien, während Kapitel 8 die Diskussion um das Tabakwerbeverbot vertieft und dessen Wirksamkeit als gesundheitspolitische Maßnahme beleuchtet. Kapitel 9 befasst sich mit den Konzepten der Tabakkonzerne für die Zeit nach einem totalen Werbeverbot, während Kapitel 10 die Tabakwerbung im Internet betrachtet. Kapitel 11 und 12 beschäftigen sich mit Präventionsmaßnahmen und deren spezifischen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf geschlechtsbezogene Prävention. Schließlich präsentiert Kapitel 13 konkrete Präventionsbemühungen an Schulen.
Tabakwerbung, Suchtprävention, Jugendliche, Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Geschlechterrollen, Tabaksteuer, EU-Richtlinie, Werbeverbot, Präventionsstrategien, Social Marketing.
Werbung nutzt Krisensituationen in der Pubertät aus und verspricht durch „User-Images“ einen positiven Nutzen oder eine Identität, die Jugendliche übernehmen wollen.
Die Arbeit analysiert die Bedeutung der Tabaksteuer für den Staatshaushalt und die effektive Steuerbelastung pro Zigarette.
Die Arbeit diskutiert die Wirksamkeit anhand von Beispielen aus Italien, Norwegen und Finnland und hinterfragt, ob Verbote nur Marktanteile verschieben oder den Konsum senken.
Es handelt sich um Präventionskonzepte, die spezifisch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Konfliktbewältigungsstrategien von Mädchen und Jungen eingehen.
Es ist eine Strategie, die Marketingtechniken nutzt, um gesundheitsförderndes Verhalten (wie Nichtrauchen) attraktiv darzustellen und positive Leitbilder zu setzen.
Ein Kapitel der Arbeit untersucht, ob das Internet in Bezug auf Tabakwerbung als „rechtsfreier Raum“ fungiert.
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