Examensarbeit, 2005
24 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG
2 BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN
2.1 MANAGEMENT
2.2 GEMEINKOSTEN
2.3 CONTROLLING
3 ANSÄTZE DES GEMEINKOSTENMANAGEMENTS
3.1 KOSTENNIVEAUKORRIGIERENDES GEMEINKOSTENMANAGEMENT
3.1.1 BEGRIFFLICHE BEDEUTUNG
3.1.2 GEMEINKOSTENWERTANALYSE
3.1.2.1 Ziele der Gemeinkostenwertanalyse
3.1.2.2 Phasen der Gemeinkostenwertanalyse
3.1.3 TARGET COSTING
3.1.3.1 Ziele des Target Costing
3.1.3.2 Phasen des Target Costing
3.2 KOSTENSTRUKTURBILDENDES GEMEINKOSTENMANAGEMENT
3.2.1 BEGRIFFLICHE BEDEUTUNG
3.2.2 ZERO BASE BUDGETING
3.2.2.1 Ziele des Zero Base Budgeting
3.2.2.2 Phasen des Zero Base Budgeting
3.2.3 PRÄVENTIVES GEMEINKOSTENMANAGEMENT
3.2.3.1 Ziele des präventiven Gemeinkostenmanagements
3.2.3.2 Systematisierung gemeinkostenbestimmender Entscheidungen
3.2.3.3 Aufbau und Ausgestaltung
3.3 KOSTENSTRUKTURERKLÄRENDES GEMEINKOSTENMANAGEMENT
3.3.1 BEGRIFFLICHE BEDEUTUNG
3.3.2 PROZESSKOSTENRECHNUNG
3.3.2.1 Ziele der Prozesskostenrechnung
3.3.2.2 Phasen der Prozesskostenrechnung
3.3.2.3 Ausbau des Prozesskostenmanagements zum Performencemeasurementsystem
4 FAZIT
Die Arbeit untersucht das Gemeinkostenmanagement als Teilbereich des Controllings, um Möglichkeiten zur gezielten Analyse, Gestaltung und Lenkung wachsender Gemeinkostenblöcke in Unternehmen aufzuzeigen.
3.1.2.1 Ziele der Gemeinkostenwertanalyse
Die Gemeinkostenwertanalyse ist eine Weiterentwicklung der Wertanalyse (oder auch „Value Analysis“), die 1947 bei General Electric durch den Ingenieur L.D. Miles ins Leben gerufen wurde. Per Definition ist Value Analysis laut Miles eine „philosophy implemented by the use of a specific set of techniques, a body of knowledge, and a group of learned skills. It is an organized creative approach which has for its purpose the efficient identification of unnecessary cost, i.e., cost which provides neither quality not use nor life nor appearance nor customer features … It focuses engineering, manufacturing, and purchasing atttention on one objective – equivalent performance for lower cost”. Kurz gesagt liegt demnach der Fokus auf der Identifikation und der Eliminierung von Kosten, die keinen besondere Nutzen für den Kunden schaffen und somit auch nicht im Interesse der Unternehmung sind.
Das Verfahren der Gemeinkostenwertanalyse als Sonderform bzw. Weiterentwicklung der Wertanalyse wurde ursprünglich von der Unternehmungsberatungfirma McKinsey in den USA entwickelt und in den 70er Jahren nach Europa übertragen.
Die Gemeinkostenwertanalyse wird als „Methode zur Reduktion der „unproduktiven Kosten“ beschrieben, die auf dem Abwägen von Kosten und Nutzen der administrativen Dienstleistungen aufbaut“.
1 EINLEITUNG: Darstellung der wachsenden Gemeinkostenproblematik in modernen Industrieunternehmen und Erläuterung des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN: Definition der für die Arbeit relevanten Kernbegriffe Management, Gemeinkosten und Controlling.
3 ANSÄTZE DES GEMEINKOSTENMANAGEMENTS: Systematische Vorstellung und Analyse verschiedener Managementinstrumente, unterteilt in kostenniveaukorrigierende, kostenstrukturbildende und kostenerklärende Systeme.
4 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Systeme und Betonung der strategischen Bedeutung des Controllings bei der Steuerung von Gemeinkosten.
Gemeinkosten, Gemeinkostenmanagement, Kostencontrolling, Gemeinkostenwertanalyse, Target Costing, Zero Base Budgeting, Prozesskostenrechnung, Kostensenkung, Ressourcenallokation, Kostenstruktur, Wertanalyse, Kostentreiber, Effizienz, Effektivität, Unternehmensführung
Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung des Gemeinkostenmanagements als zentralem Element des Kostencontrollings in Unternehmen.
Die Arbeit deckt verschiedene systemische Ansätze zur Beeinflussung von Gemeinkosten ab, darunter kostenniveaukorrigierende, strukturbildende und kostenerklärende Instrumente.
Das Ziel ist die Untersuchung der Frage, inwiefern Unternehmen durch spezifische Management-Methoden in der Lage sind, ihre Gemeinkosten gezielt zu analysieren, zu gestalten und zu steuern.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und strukturierte Darstellung gängiger Management-Konzepte zur Gemeinkostenoptimierung und ordnet diese theoretisch ein.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Kategorien: kostenniveaukorrigierende Systeme (Gemeinkostenwertanalyse, Target Costing), strukturbildende Systeme (Zero Base Budgeting, präventives Gemeinkostenmanagement) sowie das kostenerklärende System der Prozesskostenrechnung.
Zentrale Begriffe sind Gemeinkosten, Gemeinkostenmanagement, Kostencontrolling, Prozesskostenrechnung und Target Costing.
Während die Gemeinkostenwertanalyse häufig als periodisches Projekt zur Kostensenkung dient, kann die Prozesskostenrechnung permanent zur Kostentransparenz und Kennzahlenbildung eingesetzt werden.
Es geht davon aus, dass Gemeinkosten nicht nur externen Zwängen unterliegen, sondern durch betriebliche Entscheidungen (Bündelung oder Komplexität) aktiv gestaltet werden können.
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