Diplomarbeit, 2004
160 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den gesundheitlichen Belastungen wohnungsloser Frauen und untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Betreuung dieser Zielgruppe. Die Arbeit analysiert die spezifischen Lebenslagen und Herausforderungen wohnungsloser Frauen und setzt diese in Bezug zu den gesundheitlichen Folgen, insbesondere im Hinblick auf Traumata und psychische Erkrankungen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und legt den Fokus auf die Definition von Wohnungslosigkeit, die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen wohnungsloser Frauen sowie die Notwendigkeit einer gezielten Betreuung. Kapitel 2 untersucht die Ursachen weiblicher Wohnungslosigkeit anhand des Lebenslagenansatzes und beleuchtet die besonderen Risiken von Gewalt und psychischen Erkrankungen. Kapitel 3 beleuchtet die gesundheitlichen Belastungen wohnungsloser Frauen, wobei die besonderen Krankheitsbilder und der Zusammenhang zwischen Gewalt und Krankheit im Vordergrund stehen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen wie weibliche Wohnungslosigkeit, Lebenslagen, Gewaltrisiken, psychische Erkrankungen, Traumata, Posttraumatische Belastungsstörung, Sucht, Betreuungsmöglichkeiten und -grenzen der Wohnungslosenhilfe.
Wohnungslose Frauen haben ein signifikant höheres Risiko für psychische Erkrankungen, Suchtprobleme und chronische körperliche Leiden aufgrund der harten Lebensbedingungen auf der Straße.
Gewalt ist oft sowohl Ursache als auch Folge der Wohnungslosigkeit. Viele betroffene Frauen leiden unter Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) durch erlebte Gewalterfahrungen.
Dieser Ansatz analysiert die spezifische soziale und wirtschaftliche Situation von Frauen, um die komplexen Ursachen für den Verlust der Wohnung besser zu verstehen.
Grenzen liegen oft in der Interaktion mit schwer traumatisierten oder psychisch kranken Frauen sowie in strukturellen Mängeln des Hilfesystems, wie die Studie „Wohnen ohne dritte Haut“ zeigt.
Ja, die Arbeit nennt das Beispiel „Hotel Plus“ als ein Modell für eine frauenorientierte Betreuung, die auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe eingeht.
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