Bachelorarbeit, 2017
68 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Aktuelle Situation in mittelständischen Unternehmen
2.1 Abgrenzungen des Begriffs Mittelstand
2.2 Wissensmanagement im Mittelstand
2.3 Bedeutung eines Wissensmanagements
3 Grundlagen und Ziele des Wissensmanagements
3.1 Begrifflichkeiten
3.2 Theoretische Grundlagen
3.3 Ziele
3.4 Nahestehende Themen des Wissensmanagements
4 Werkzeuge zur Implementierung des Wissensmanagements
4.1 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung
4.2 Methoden
4.3 Social Software
4.4 Expertenverzeichnisse
5 Handlungsempfehlung für mittelständische Unternehmen
5.1 Maßnahmen zur Förderung der Unternehmenskultur
5.2 Projekt zur Einführung eines Wissensmanagements
5.2.1 Definitionsphase
5.2.2 Planungsphase
5.2.3 Realisierungsphase
5.2.4 Abschlussphase
6 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, einen praxisorientierten Leitfaden zur Einführung eines ganzheitlichen Wissensmanagements zu entwickeln, der speziell auf die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen mittelständischer Unternehmen zugeschnitten ist.
Wissensmanagement
Wissensmanagement wird seit Dutzenden von Jahren in den Unternehmen praktiziert. Die Weitergabe von Wissen erfolgte allerdings eher zufällig und ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen. Die Erkenntnis, dass Wissen ein signifikantes Element für ein erfolgreiches Unternehmen darstellt, hat zu einer Umwandlung in eine kontrollierte und methodisch angereicherte Auseinandersetzung mit dem Thema Wissen geführt.44
Die Geburtsstunde des Wissensmanagements, welches in der amerikanischen Literatur als „Knowledge Management“ bezeichnet wird, ist auf die sechziger Jahre zurückzuführen. Während in den siebziger Jahren die Betrachtungsweise der Thematik auf der Beschaffung von Informationen für die Führungskräfte lag, wurde Mitte der achtziger Jahre der Fokus auf neue Organisationsformen sowie auf die lernende Organisation gesetzt. Das Managen von Informationen und vor allem von explizitem Wissen hatte sich zu einer relevanten Führungsaufgabe entwickelt. Das Thema Wissensmanagement wurde in den neunziger Jahren angesichts der Globalisierung und dem damit zusammenhängenden Konkurrenzdruck für die Unternehmen immer interessanter. Ein weiterer Faktor, der zur Steigerung der Popularität dieser Thematik geführt hat, war die Erkenntnis, dass Wissen als Produktionsfaktor die Kosten und Erlöse eines Unternehmens positiv beeinflusst. Auf Grund der technologischen Fortschritte, die zum Beispiel im Bereich des Internets gemacht wurden, war die Softwareunterstützung im Wissensmanagement von größerer Bedeutung geworden. Aus diesem Grund wurden vermehrt Web 2.0-Anwendungen, die als „Social Software“ bezeichnet werden, entwickelt und von den Unternehmen genutzt.45
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Wissen als Produktionsfaktor angesichts kürzerer Produktlebenszyklen und definiert das Ziel der Arbeit, einen Leitfaden für mittelständische Unternehmen zu entwickeln.
2 Aktuelle Situation in mittelständischen Unternehmen: Das Kapitel grenzt den Begriff Mittelstand ab und analysiert die spezifischen Herausforderungen wie Ressourcenknappheit und geringe Akademikerquoten, die eine Wissenssicherung erschweren.
3 Grundlagen und Ziele des Wissensmanagements: Es werden die begrifflichen Differenzierungen von Zeichen, Daten, Informationen und Wissen vorgenommen sowie theoretische Modelle, insbesondere die Bausteine des Wissensmanagements, erläutert.
4 Werkzeuge zur Implementierung des Wissensmanagements: Hier werden notwendige Voraussetzungen wie Unternehmenskultur und Führung sowie verschiedene Methoden und technische Werkzeuge für die praktische Umsetzung vorgestellt.
5 Handlungsempfehlung für mittelständische Unternehmen: Dieses Kapitel liefert einen konkreten Projektleitfaden zur Einführung eines Wissensmanagements, inklusive Maßnahmen zur Kulturförderung und einer detaillierten Phasenplanung.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer bewussten Wissenssicherung zusammen und unterstreicht die Bedeutung der Mitarbeiterunterstützung und geeigneter Werkzeuge für den Unternehmenserfolg.
Wissensmanagement, Mittelstand, Wissenssicherung, Unternehmenskultur, Wissensbilanz, Projektmanagement, Social Software, Wiki, Blogs, Expertenverzeichnis, Wissenstransfer, Innovationsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Erfolgsfaktoren, Prozessmanagement.
Die Arbeit behandelt die systematische Einführung und Implementierung eines Wissensmanagements speziell für mittelständische Unternehmen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Verknüpfung von Unternehmenskultur, Wissensarten, technischen Werkzeugen und methodischem Projektmanagement.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Leitfadens, der mittelständische Unternehmen bei der Einführung eines Wissensmanagements unter Berücksichtigung ihrer begrenzten Ressourcen unterstützt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu existierenden Modellen sowie der Ausarbeitung einer Handlungsempfehlung in Form eines Projektablaufplans.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Wissen, der Bedeutung für den Mittelstand, theoretischen Modellen (wie dem Bausteine-Modell) sowie Werkzeugen wie Wikis, Blogs und Expertenverzeichnissen.
Zu den zentralen Begriffen gehören Wissensmanagement, Mittelstand, Unternehmenskultur, Wissensarten und Projektablaufplanung.
Das Ideenmanagement fördert die Kulturarbeit, indem es Mitarbeiter motiviert, ihr Erfahrungswissen in Verbesserungsvorschläge umzumünzen, was die Identifikation mit dem Unternehmen stärkt.
Dieser Zeitraum wurde gewählt, um das Wissensmanagement nachhaltig einzuführen und die Mitarbeiter während des komplexen Umsetzungsprozesses nicht zu überfordern.
Die Netzplantechnik dient der zeitlichen Ablaufplanung des Implementierungsprojektes, um die Dauer der einzelnen Phasen transparent darzustellen und den Fertigstellungstermin sicherzustellen.
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