Masterarbeit, 2016
98 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1. FORSCHUNGSINTERESSE UND ENTWICKLUNG DER FRAGESTELLUNG
1.2. AUFBAU DER ARBEIT
1.3. METHODIK
2. EINFÜHRUNG IN DAS FORSCHUNGSFELD
2.1. DER ÖFFENTLICHE DIENST
2.2. DAS PERSONAL DES BUNDES
2.3. MANAGEMENT IM ÖFFENTLICHEN DIENST
2.4. PERSONALMANAGEMENT
2.5. DEMOGRAPHISCHE ENTWICKLUNG
2.6. DIVERSITÄT
2.7. WISSENSMANAGEMENT
3. DIE METHODOLOGIE
3.1. GRUNDLAGEN QUALITATIVER FORSCHUNG
3.2. FORSCHUNGSPROZESS
3.3. DAS EXPERTENINTERVIEW
3.3.1. Entwicklung des Interviewleitfadens
3.3.2. Auswahl der Interviewpartnerinnen und Interviewpartner
3.3.3. Ablauf der Interviews
3.4. FORSCHUNGSRELEVANTE AUSWERTUNG DER INTERVIEWS
3.5. DARSTELLUNG DER METHODISCHEN VORGANGSWEISE
4. INTERVIEWERGEBNISSE
4.1. DIE HERAUSFORDERUNGEN
4.1.1. Demographische Entwicklung
4.1.2. Innovation und Innovationsbereitschaft
4.1.3. Management im Öffentlichen Dienst
4.1.4. Reputation und Bürgernähe
4.1.5. Diversität
4.1.6. Dienstrecht
4.2. ERFORDERLICHE KOMPETENZEN
4.2.1. Grundkompetenzen
4.2.2. Kompetenzen im spezialisierten Bereich
4.2.3. Kompetenzen von Führungskräften
4.2.4. Wissenschaftliches Arbeiten
4.2.5. Fremdsprachenkompetenz
4.3. KOMPETENZENTWICKLUNG
5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht die zukünftigen Herausforderungen des Öffentlichen Dienstes sowie die notwendigen Kompetenzen für Public Managerinnen und Manager, um diese erfolgreich zu bewältigen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die identifizierten Herausforderungen und die entsprechenden Anforderungen an die Qualifikation und Ausbildung der Führungskräfte im Bundesdienst.
4.1.1. Demographische Entwicklung
„Also der Öffentliche Dienst hat jahrelang durch Aufnahmestopps noch weiter dazu beigetragen, dass es ein Altenheim geworden ist und dass in einigen Jahren sie erhebliche Probleme haben werden, wenn die jetzt, ich sage mal dieser Bauch der 40- bis 50-Jährigen und älter, wenn die alle gleichzeitig in Pension gehen.“ (Interview I 2016, S. 8f)
Als Folge vor allem der Einsparungsvorgaben im Personalbereich der letzten Jahre, wie Aufnahmestopps und restriktiven Aufnahmen, wurde die Überalterung der Struktur der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes durch politische Vorgaben verschuldet. Aufnahmewellen und Aufnahmestopps aufgrund politischer Opportunitäten erscheinen dabei hinderlich.
Die demographische Entwicklung erfordert vorrausschauende Personalentwicklungsmaßnahmen. Weiterbildungswillige Mitarbeiter gehören unterstützt, um ihre Erfahrungen auch in anderen Bereichen nutzen zu können. Die vorrausschauende Personalentwicklung erfordert eine gezielte Beschickung der angebotenen Public-Management-Ausbildung, um für zukünftige Verwendungen vorbereitet zu sein. Die Public-Management-Ausbildung ist eine Maßnahme, die sicherstellen soll, dass ein Pool von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung steht, wenn die Pensionierungswelle schlagend wird, um dann rasch auf bestqualifizierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen zu können. Diese bevorstehende Pensionierungswelle wird auch das interne Ausbildungssystem überfordern und erfordert massive Aufnahmeplanungen. Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, wird es einzelne Teams aufgrund von Pensionierungen nicht mehr geben. Die Pensionierungswelle erfordert von den Personalabteilungen das Abwickeln einer Mehrzahl von Auswahlverfahren.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung umreißt das Forschungsinteresse und die Fragestellungen, die sich aus den veränderten Anforderungen durch Digitalisierung und gesellschaftlichen Wandel an den Öffentlichen Dienst ergeben.
2. EINFÜHRUNG IN DAS FORSCHUNGSFELD: Dieses Kapitel erläutert die Strukturen des Öffentlichen Dienstes, das Personalmanagement sowie die relevanten Herausforderungen wie Demographie, Diversität und Wissensmanagement.
3. DIE METHODOLOGIE: Hier werden die qualitativen Forschungsmethoden, insbesondere das Experteninterview und die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, als wissenschaftliches Fundament beschrieben.
4. INTERVIEWERGEBNISSE: Dieses Hauptkapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse zu den Herausforderungen und Kompetenzen, basierend auf den durchgeführten Experteninterviews.
5. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige Entwicklungen und institutionelle Anpassungen.
Demographische Entwicklung, Öffentlicher Dienst, Personalmanagement, Public Management, Kompetenzen, Innovation, Wissensmanagement, Diversität, Qualitative Inhaltsanalyse, Experteninterviews, Führungskompetenz, Dienstrecht, Bürgernähe, Digitalisierung, Kompetenzentwicklung.
Die Arbeit analysiert die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen im Öffentlichen Dienst und untersucht, welche Kompetenzen Public Managerinnen und Manager benötigen, um diese erfolgreich zu meistern.
Die zentralen Themen umfassen demographische Veränderungen, Innovationsfähigkeit, Wissensmanagement, Personalwesen, Diversität sowie die Notwendigkeit einer serviceorientierten Verwaltung.
Das Ziel ist es, die spezifischen Anforderungen an die zukünftige Führungsebene im Öffentlichen Dienst zu identifizieren und aufzuzeigen, wie eine fundierte Ausbildung (Public Management) dazu beitragen kann, diese Herausforderungen zu bewältigen.
Die Arbeit verwendet qualitative Experteninterviews mit Sektionsleiterinnen und -leitern sowie Bildungsverantwortlichen, die anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der wahrgenommenen Herausforderungen durch die Experten und die Ableitung erforderlicher Kompetenzen, die in drei Qualifikationsebenen unterteilt wurden.
Wichtige Schlagworte sind Public Management, Demographischer Wandel, Kompetenzentwicklung, Wissensmanagement, Innovation im Öffentlichen Sektor und Personalauswahl.
Laut den Interviews wird das aktuelle Dienstrecht von einer Gruppe als zu starr und innovationshemmend empfunden, während andere betonen, dass bestehende Gestaltungsspielräume oft nicht ausreichend genutzt werden.
Die Ausbildung wird als wertvolle Qualifizierungsmaßnahme und Basis für eine professionelle Verwaltung angesehen, wobei betont wird, dass sie klassische Studien wie Jus oder BWL nicht ersetzt, sondern sinnvoll ergänzt.
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