Bachelorarbeit, 2017
110 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Problemstellung
1.3 Zielstellung
1.4 Forschungsfrage
1.5 Aufbauskizze
2 Grundlegende Definitionen
2.1 Umweltpsychologie
2.2 Der Landschaftsbegriff
2.3 Landschaftsbild
2.4 Landschaftsbildeinheit (LBE)
2.5 Landschaftliche Schönheit
2.6 Landschaftsqualität
2.7 Landschaftspräferenz (LaPräf)
2.8 Landschaftsszenerie
2.9 Landschaftsszene
2.10 Landschaftseinheit
2.11 Landschaftsvariable (LaVar)
3 Stand der Forschung - Theorien und Thesen zur landschaftlichen Präferenz
3.1 Beschreibung des Forschungsstandes
3.1.1 Zu These 1
3.1.2 Zu These 2
3.1.3 Zu These 3
3.1.4 Zu These 4
3.2 Thesen
3.3 Nachsatz
4 Methodik
4.1 Auswahl des Verfahrensansatzes
4.1.1 Objektbezogene Ansätze
4.1.2 Subjektbezogene Ansätze
4.1.3 Phänomenologischer Ansatz
4.1.4 Psychophysicher Ansatz
4.1.5 Kognitiver Ansatz
4.1.6 Typischer Verfahrensablauf von Präferenzstudien
4.2 Anpassung und Beschreibung des gewählten Verfahrens
4.2.1 Zuordnung der Landschaftsvariablen
4.2.2 Relevante Präferenzstudien
4.2.3 Definition der Landschaftsvariablen
4.2.4 Methodisches Vorgehen bei der Inhaltsanalyse
4.2.5 Verwendeter Roman
4.3 Auswertung der Daten
4.3.1 Bivariate Korrelation nach Spearman und Kurvenanpassungstests
4.3.2 Multiple lineare Regressionsanalysen
5 Ergebnisse
5.1 Ergebnis der Inhaltsanalyse
5.1.1 Liste der Landschaftsbildeinheiten
5.1.2 Zitate-Tabelle
5.1.3 Ergebnismatrix
5.1.4 Karten der Landschaftsbildeinheiten
5.2 Ergebnisse der statistischen Auswertung
5.2.1 Korrelations nach Spearman
5.2.2 Multiple lineare Regressionsanalysen
6 Ergebnisdiskussion
6.1 Zu den Korrelationskoeffizienten
6.2 Verifizieren der Thesen
6.2.1 These 1
6.2.2 These 2
6.2.3 These 3
6.2.4 These 4
7 Kritische Methodenbetrachtung
7.1 Inhaltsanalyse zur Datenerhebung
7.1.1 Bewertung der LaVar und der LaPräf
7.2 Statistische Auswertung
8 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit umweltpsychologische Theorien zur landschaftlichen Präferenz auf die Landschaftsbeschreibungen im ersten Buch von J. R. R. Tolkiens Roman "Der Herr der Ringe" anwendbar sind, um die Repräsentation von Landschaftsästhetik in der Fantasyliteratur wissenschaftlich zu erfassen.
1.1 Einführung
Fantasyliteratur erfreut sich heutzutage zunehmend größerer Beliebtheit. Der oft als Vater oder Erfinder des heutigen (High-)Fantasy-Genres bezeichnete englische Philologe und Oxfort-Professor für Anglistik J. R. R. Tolkien schrieb mit dem Roman „Der Herr der Ringe“ eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und prägte damit literarisch nicht nur eine Generation (vgl. Carpenter 1977). Was hat aber Fantasyliteratur nun mit landschaftlicher Präferenz zu tun?
Landschaftsgemälde, angefangen von ersten Höhlenmalereien bis hin zu Werken von Caspar David Friedrich oder Pieter Bruegel, waren schon immer ein Spiegel der Landschaftswahrnehmungen jener Zeit und Kultur, in der sie entstanden. Literatur wird dabei oft als Quelle von Landschaftsdarstellungen übersehen. Gerade Fantasyliteratur mit seinen oft liebevollen und detailreichen Landschaftsbeschreibungen bietet sich hier mehr als andere literarische Genres zur Untersuchung an. Werke wie „Der Herr der Ringe“ spiegeln landschaftliche Idealvorstellungen und -dystopien jener Zeit wieder, können auf der anderen Seite aber auch die Beurteilung von Landschaft durch Leser*innen über Jahrzehnte nachhaltig beeinflussen. Die Relevanz der vorliegenden Arbeit gründet sich in diesem Wechselspiel, in dem der analysierte Roman durch seine über die Jahre ungebrochene Popularität, zweifelsohne eine repräsentative und beeinflussende Rolle hinsichtlich Landschaftswahrnehmungen eingenommen hat und -nimmt.
1 Einleitung: Beschreibt die Bedeutung von Landschaftsdarstellungen in der Fantasyliteratur und definiert das Ziel, umweltpsychologische Theorien anhand des Romans zu prüfen.
2 Grundlegende Definitionen: Erläutert zentrale Fachbegriffe wie Umweltpsychologie, Landschaftsbildeinheit und Landschaftspräferenz, um eine theoretische Basis für die Analyse zu schaffen.
3 Stand der Forschung - Theorien und Thesen zur landschaftlichen Präferenz: Stellt bedeutende Theorien zur Landschaftswahrnehmung vor und leitet vier Hypothesen für die Untersuchung ab.
4 Methodik: Beschreibt den gewählten kognitiven Forschungsansatz, die Datenerhebung via Inhaltsanalyse und das statistische Vorgehen.
5 Ergebnisse: Präsentiert die Resultate der Inhaltsanalyse sowie die statistischen Auswertungen (Korrelationen und Regressionsmodelle).
6 Ergebnisdiskussion: Interpretiert die statistischen Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Thesen und diskutiert deren Gültigkeit.
7 Kritische Methodenbetrachtung: Reflektiert das methodische Vorgehen bei der Inhaltsanalyse und der statistischen Datenverarbeitung.
8 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die Relevanz der untersuchten Präferenzfaktoren.
Umweltpsychologie, Landschaftspräferenz, Landschaftsbildeinheit, Der Herr der Ringe, J. R. R. Tolkien, Kaplan, Präferenzmatrix, Landschaftsästhetik, Inhaltsanalyse, Korrelationsanalyse, Regressionsanalyse, Habitat-Theorie, Prospect-Refuge-Theorie, Landschaftswahrnehmung, Kognitive Verfahren.
Die Arbeit untersucht, ob umweltpsychologische Theorien zur menschlichen Vorliebe für bestimmte Landschaftstypen auch auf die Landschaftsbeschreibungen in Tolkiens „Der Herr der Ringe“ zutreffen.
Die zentralen Themen sind Umweltpsychologie, Literaturwissenschaft (speziell Fantasy), Landschaftsästhetik und statistische Analysen der menschlichen Wahrnehmung von Naturraum.
Das Ziel ist die empirische Überprüfung von Thesen zur landschaftlichen Präferenz anhand eines fiktiven Literaturwerks, um Parallelen zwischen Kunst und Realität aufzuzeigen.
Es wird ein kognitiver Ansatz verwendet, der auf einer qualitativen Inhaltsanalyse von Textpassagen basiert, die anschließend quantitativ mittels Korrelations- und Regressionsanalysen (SPSS) ausgewertet werden.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Kaplan'sche Präferenzmatrix) erläutert, dann die Methodik der Roman-Auswertung dargelegt und schließlich die statistischen Daten und deren Interpretation präsentiert.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Landschaftspräferenz, Umweltpsychologie, Präferenzmatrix, Inhaltsanalyse und statistische Auswertung charakterisieren.
Der Roman gilt als repräsentativ für das Fantasy-Genre und bietet durch Tolkiens detailreiche und liebevolle Landschaftsbeschreibungen eine exzellente Datenbasis für umweltpsychologische Untersuchungen.
Die Präferenzmatrix konnte für den Roman verifiziert werden, insbesondere der Prädiktor „Rätselhaftigkeit“ erwies sich als äußerst einflussreich für die Bewertung der Landschaften durch die Charaktere.
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