Diplomarbeit, 2002
124 Seiten, Note: 1,3
I. Einführung
II. Käufertypen in der Konsumforschung
1. Herkunft und Inhalt des Datensatzes
1.1 Herkunft des Datensatzes
1.2 Begriffsabgrenzung: Käufer – Kunde
1.3 Inhaltliche Beschreibung des Datensatzes
1.3.1 Verhaltensmerkmale
1.3.2 Strukturmerkmale
1.3.3 Die 13 Warengruppen
1.3.3.1 Allgemeines
1.3.3.2 Bedeutung der einzelnen Warengruppen
2. Ziel und Zweck der Analyse des Datensatzes
2.1 Ziel der Analyse
2.2 Sinn und Zweck der Bildung von Käufertypen
3. Vorgehensweise zur Bildung von Käufertypen: Data-Mining
3.1 Definition von Data-Mining
3.2 Methoden des Data-Mining
3.2.1 Allgemeine Systematik
3.2.2 Künstliche Neuronale Netze (KNN)
3.2.3 Assoziationsregeln
3.2.4 Clusteranalyse
3.2.4.1 Auswahl der Merkmale
3.2.4.2 Wahl des Proximitätsmaßes
3.2.4.3 Wahl der Clustermethode
3.2.4.4 Entscheidung für eine bestimmte Klassenzahl
3.2.4.5 Interpretation der gefundenen Cluster
3.2.5 Exkurs: Das Conjoint-Profit-Modell
4. Ergebnisse der Analyse des Datensatzes
4.1 Gang der Untersuchung
4.2 Klassifikation
4.2.1 Klassifikation der Kunden nach der Kaufhäufigkeit
4.2.1.1 Definition der Klassen
4.2.1.2 Kaufverhaltensprofil der Gruppen
4.2.1.3 Strukturprofil der Gruppen
4.2.1.4 Fazit
4.2.2 Klassifikation der Kunden nach dem Preisbewußtsein
4.2.2.1 Definition der Klassen
4.2.2.2 Kaufverhaltensprofil der Gruppen
4.2.2.3 Strukturprofil der Gruppen
4.2.2.4 Fazit
4.2.3 Klassifikation der Käufer nach der Umsatzhöhe
4.2.3.1 Definition der Klassen
4.2.3.2 Kaufverhaltensprofil der Gruppen
4.2.3.3 Strukturprofil der Gruppen
4.3 Segmentierung
4.3.1 Parameter der Clusteranalyse
4.3.1.1 Auswahl der Merkmale
4.3.1.2 Entscheidung für ein Proximitätsmaß
4.3.1.3 Entscheidung für ein Clusterverfahren
4.3.1.4 Entscheidung über Klassenzahl
4.3.2 Charakterisierung der Haushaltstypen
4.3.2.1 Strukturprofil
4.3.2.2 Warengruppenprofil
4.4 Abhängigkeitsanalyse
4.4.1 Nutzungsverhalten der Käufer
4.4.1.1 Grundidee
4.4.1.2 Käufe mit höchstens zwei Warengruppen
4.4.1.3 Ergebnisse
4.4.2 Segmentierung der Käufer
4.4.2.1 Grundidee
4.4.2.2 Parameter der Clusteranalyse
4.4.2.3 Ergebnisse
4.4.3 Fazit
III. Abschließende Beurteilung der Analyse des Datensatzes
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, aus einem Datensatz eines SB-Warenhauses bisher unbekannte Informationen über das Kundenverhalten zu extrahieren und diese zur Bildung von Käufertypen zu nutzen, um die Effizienz des Kundenmanagements und die Kundenbindung zu steigern.
1.3.3.2 Bedeutung der einzelnen Warengruppen
Aus Sicht des Einzelhandelsbetriebes haben nicht alle Warengruppen den gleichen Stellenwert. Für ihn sind vor allem die Warengruppen von Bedeutung, die einen Beitrag zur Steigerung des Unternehmenserfolgs leisten, die also einen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaften. Leider liegen hier entsprechende Informationen nicht vor. Um trotzdem eine Vorstellung von der Wichtigkeit der einzelnen Warengruppen zu bekommen, werden sie anhand der zwei folgenden Dimensionen untersucht: Käuferfrequenz und Umsatzanteil.
Käuferfrequenz: Die Käuferfrequenz kann als Nutzungsgrad einer Warengruppe interpretiert werden. Sie berechnet sich als Anteil der Käufer, die Artikel einer Warengruppe beschafft haben, an der Gesamtzahl aller Käufer. Je mehr Käufer eine Warengruppe berücksichtigt haben, desto größer ist ihr Anteil an allen Warenkörben, desto stärker wurde diese Warengruppe also genutzt.
Umsatzanteil: insgesamt und sonderangebotsbezogen: Die zweite Möglichkeit zur Beurteilung der Bedeutung der einzelnen Warengruppen ist der Umsatzanteil. Das ist der Gesamtumsatz innerhalb einer Warengruppe dividiert durch den Gesamtumsatz aller Warengruppen, jeweils bezogen auf den gesamten Erhebungszeitraum von 10 Monaten. Um aus dem Umsatzanteil Rückschlüsse auf den Beitrag zum Unternehmenserfolg ziehen zu können, müßten auch die Einstandspreise bekannt sein. Dies ist hier nicht der Fall, weswegen eine umsatzstarke Warengruppe nicht automatisch als besonders erfolgreich beurteilt werden darf. Die in Abbildung 3 dargestellte Umsatzverteilung zeigt also vielmehr die Bedeutung der Warengruppen hinsichtlich der eingenommenen Zahlungsmittel.
I. Einführung: Beschreibt den theoretischen Rahmen und die Grundidee der Arbeit zur Wissensextraktion aus Datensätzen im Einzelhandel.
II. Käufertypen in der Konsumforschung: Erläutert die Herkunft und inhaltliche Zusammensetzung des Datensatzes sowie die Abgrenzung der Begriffe Käufer und Kunde.
1. Herkunft und Inhalt des Datensatzes: Detailbeschreibung des Datensatzes, der verwendeten Merkmale und der 13 definierten Warengruppen.
2. Ziel und Zweck der Analyse des Datensatzes: Definiert die Ziele der Typenbildung und erläutert die Bedeutung der Marktsegmentierung.
3. Vorgehensweise zur Bildung von Käufertypen: Data-Mining: Stellt die theoretischen Grundlagen der Data-Mining-Methoden wie Künstliche Neuronale Netze, Assoziationsregeln und insbesondere die Clusteranalyse dar.
4. Ergebnisse der Analyse des Datensatzes: Präsentiert die empirische Anwendung der Verfahren zur Klassifikation und Segmentierung von Käufern sowie die Untersuchung von Abhängigkeiten.
III. Abschließende Beurteilung der Analyse des Datensatzes: Reflektiert die Ergebnisse und diskutiert die Möglichkeiten sowie Grenzen der angewandten Methoden.
Konsumforschung, Data-Mining, Käufertypen, SB-Warenhaus, Clusteranalyse, Warenkorbanalyse, Marktsegmentierung, Kaufverhalten, Kundenbindung, Umsatzanalyse, Verbundeffekte, Deckungsbeitrag, Haushaltsstruktur, Konsumentenbedürfnisse, Kundensegmentierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Käuferdaten in einem SB-Warenhaus, um durch die Identifikation spezifischer Käufertypen neue Erkenntnisse über das Konsumverhalten zu gewinnen.
Die zentralen Felder sind die Methoden des Data-Mining, die Klassifikation und Segmentierung von Konsumenten sowie die Analyse von Verbundbeziehungen zwischen verschiedenen Warengruppen.
Das primäre Ziel ist es, aus dem vorliegenden Datensatz bisher unbekannte Informationen über Käufer zu extrahieren, um sie für eine kundenorientierte Unternehmensführung interpretierbar zu machen.
Der Schwerpunkt liegt auf multivariaten statistischen Verfahren, insbesondere der Clusteranalyse, ergänzt durch deskriptive Methoden zur Klassifikation und zur Analyse von Abhängigkeiten.
Im Hauptteil werden zunächst die Herkunft der Daten und die methodischen Grundlagen geklärt, bevor die Ergebnisse der Käuferklassifikationen und die anschließende Segmentierung nach Haushaltstypen detailliert dargelegt werden.
Begriffe wie Konsumforschung, Data-Mining, Käufertypenbildung, Warenkorbanalyse und Marktsegmentierung beschreiben den Kerninhalt der Untersuchung.
Bei der Klassifikation werden die Objekte (Käufer oder Haushalte) in vorab definierte Klassen eingeteilt, während bei der Segmentierung Gruppen mittels Clusteranalyse neu und ohne vorherige Vorgabe der Klassenzahl gebildet werden.
Diese werden durch die Analyse gemeinsamer Kaufhäufigkeiten und die Anwendung von Clusterverfahren identifiziert, um aufzuzeigen, welche Warengruppen signifikant häufig gemeinsam erworben werden.
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