Bachelorarbeit, 2017
41 Seiten, Note: 1
1. Arbeitssituation Soziale Arbeit
1.1. Interkulturalität
1.2. Fachkräftemangel
1.3. Politische Einflussnahme
1.4. Ökonomisierung
1.5. Psychische Erkrankungen
2. Fall aus der Praxis
2.1. Fallbeschreibung
2.2. Umgang der Behörden mit den Betroffenen
2.2.1. Umgang des ehemaligen Dienstgebers
2.2.1.1. Emotionale Belastung der MitarbeiterInnen in dieser Phase
2.2.2. Umgang der Strafverfolgungsbehörden mit den Beschuldigten
2.2.2.1. Emotionale Belastung der MitarbeiterInnen in dieser Phase
2.3. Ausgang der Ermittlungen
2.3.1. Emotionale Belastungen der MitarbeiterInnen in dieser Phase
3. Interview mit Angehöriger
4. Interview mit Sozialarbeiterin
5. Psychische Auswirkungen der Belastungen
5.1. Angststörungen
5.1.1. Gründe für Angststörungen
5.1.2. Therapiemöglichkeiten von Angstzuständen
5.2. Schlafstörungen
5.2.1. Diagnostik von Schlafstörungen
5.2.2. Therapiemöglichkeiten von Schlafstörungen
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die spezifischen emotionalen und psychischen Belastungen von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere im Kontext von strafrechtlichen Untersuchungen. Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen derartiger Verfahren auf die berufliche, private und psychische Ebene der Betroffenen anhand eines Fallbeispiels sowie Experteninterviews zu analysieren und den Bedarf an institutioneller Unterstützung aufzuzeigen.
2.2.2.1. Emotionale Belastung der MitarbeiterInnen in dieser Phase
Herr P. hatte anfangs ein wenig Angst vor dem Verhör der KriminalbeamtInnen. Diese Furcht wurde seitens des Juristen und der wohlwollenden Kriminalisten des Landeskriminalamtes etwas gemindert. Die Befürchtung sowohl beruflicher als auch privater Repressalien blieb bestehen, denn eine solche Anschuldigung – auch nach einem Freispruch - könnte im privaten Umfeld ungewollte Auswirkungen nach sich ziehen. Herr P. war in seinem Arbeitsumfeld im sozialpädagogischen Arbeitskontext tätig und die Befürchtungen von Konsequenzen waren gegenwärtig. „Keiner würde einen Menschen beschäftigen, bei dem der Verdacht des Missbrauchs Schutzbefohlener im Raum steht“. (Herr P., Interview 1)
1. Arbeitssituation Soziale Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die allgemeinen Belastungsfaktoren in der Sozialarbeit, wie etwa Interkulturalität, Fachkräftemangel und politische Einflussnahme.
2. Fall aus der Praxis: Hier wird ein konkretes Fallbeispiel einer strafrechtlichen Verfolgung gegen Sozialpädagogen detailliert beschrieben und die Interaktion mit Behörden analysiert.
3. Interview mit Angehöriger: Das Kapitel beleuchtet die psychischen Auswirkungen und familiären Herausforderungen aus der Sicht einer Angehörigen eines Betroffenen.
4. Interview mit Sozialarbeiterin: Ein Interview mit einer fallführenden Sozialarbeiterin verdeutlicht die beruflichen Belastungen und den Bedarf an institutioneller Rückendeckung.
5. Psychische Auswirkungen der Belastungen: Dieses Kapitel analysiert wissenschaftlich die Entstehung von Angst- und Schlafstörungen als Folge von chronischem Stress und Arbeitsbelastung.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert verbesserte rechtliche Absicherungen sowie institutionelle Unterstützung für (ehemalige) Mitarbeiterinnen in Krisensituationen.
Emotion, Haftung, psychische Erkrankung, Belastung, Strafverfahren, Sozialarbeit, Burnout, Angststörung, Schlafstörung, Kinderschutz, Krisenintervention, Arbeitsbelastung, Rechtsschutz, Resilienz, Traumatisierung
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der psychischen und emotionalen Belastung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, die im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe mit unbegründeten strafrechtlichen Anschuldigungen konfrontiert werden.
Die Arbeit verknüpft arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen mit psychologischen Aspekten wie Stress, Burnout, Angst- und Schlafstörungen sowie der Frage nach institutioneller Unterstützung.
Das Ziel ist die Aufarbeitung der belastenden Situation durch strafrechtliche Verfolgung und die Aufdeckung, welche psychischen und privaten Folgen dies für die Betroffenen hat.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu den Themen Stress und psychische Erkrankungen mit einer qualitativen Fallstudie, die durch Interviews mit betroffenen Personen gestützt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der allgemeinen Arbeitssituation, die Darstellung eines konkreten Fallbeispiels sowie die Untersuchung psychischer Folgen wie Angst- und Schlafstörungen.
Zentrale Begriffe sind Belastung, Strafverfahren, psychische Erkrankung, Sozialarbeit und Haftung.
Ein zentrales Ergebnis ist, dass aktive Mitarbeiter oft juristische Unterstützung durch ihren Dienstgeber erhalten, während ehemalige Mitarbeiter bei strafrechtlichen Verdachtsmomenten weitgehend auf sich allein gestellt sind.
Die Schlafimagination wird als eine Methode der Neuroimagination vorgestellt, die zur aktiven Selbststeuerung und Stressreduktion bei Betroffenen mit Schlafstörungen eingesetzt werden kann.
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