Diplomarbeit, 2005
135 Seiten, Note: 1,0
0 Einleitung
1 Konfigurationsmanagement
1.1 Produktbegriff
1.2 Begriffsbestimmung
1.2.1 Konfigurationsmanagementorganisation und -planung
1.2.2 Konfigurationsidentifizierung
1.2.3 Konfigurationüberwachung
1.2.4 Konfigurationsaudit
1.2.5 Konfigurationsbuchführung
2 Produktdatenmanagement
2.1 Der Produktlebenszyklus als Bezugsebene des Produktdatenmanagements
2.1.1 Produktentwicklung
2.1.1.1 Produktplanung
2.1.1.2 Produktkonstruktion
2.1.1.3 Produktionsvorbereitung
2.1.2 Produktherstellung - Produktvertrieb - Produktnutzung - Produktentsorgung
2.2 Anwendungssysteme im herstellungsorientierten Produktlebenszyklus
2.3 Produktdaten und Prozesse
2.4 Produktdatenmanagement und Produktdatenmanagement-Systeme
2.4.1 Begriffsbestimmung
2.4.2 Funktionen von Produktdatenmanagement-Systemen
2.4.2.1 Digitales Archiv und Dokumentenmanagement
2.4.2.2 Produktstrukturmanagement
2.4.2.3 Workflow- und Prozessmanagement
2.4.2.4 Projektmanagement
2.4.2.5 Klassifikationsmanagement
2.4.2.6 Kommunikation und Benachrichtigung
2.4.2.7 Datentransport und -konvertierung
2.4.2.8 Administration
2.4.2.9 Visualisierung
2.4.2.10 Anwendungsintegration
2.4.3 Systemarchitektur
3 Softwarekonfigurationsmanagement
3.1 Der Softwareprozess
3.2 Begriffsbestimmung
3.3 Funktionen eines Softwarekonfigurationsmanagement-Werkzeugs
3.3.1 Objektmanagement und Versionierung
3.3.1.1 Produktraum
3.3.1.2 Versionsraum
3.3.1.3 Zusammenführung von Produkt- und Versionsraum
3.3.2 Prozessmanagement und Teamwork
4 Integration von PDM-Systemen und SKM-Werkzeugen
4.1 Anwendungsbereich eines integrierten Systems
4.2 Generelle Integrationsmöglichkeiten
4.3 Übertragung auf den Diskursbereich
4.3.1 (Fast) keine Integration
4.3.2 Lose Integration
4.3.3 Vollintegration
4.4 Verträglichkeit von PDM und SKM Konzepten
4.4.1 Generelle Einreden
4.4.2 Repository
4.4.3 Versionierung
4.4.4 Prozessmanagement
4.4.5 Produktinformationsmodell
4.5 Praktische Erwägungen und Handlungsempfehlungen
5 Zusammenfassung und Ausblick
A SKM Konzeptnachweis für ClearCase 2003.06
A.1 Repository
A.2 Aufbau einer Projektstruktur
A.3 Softwareobjekte
A.4 Beziehungen zwischen Softwareobjekten
A.5 Versionierung
A.6 Konfigurationen und Prozessmanagement
A.6.1 Pfade, Aktivitäten und Views
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration von Produktdatenmanagement-Systemen (PDM) und Softwarekonfigurationsmanagement-Werkzeugen (SKM), um eine ganzheitliche Sicht auf eingebettete Systeme zu ermöglichen. Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer fundierten Analyse der Konzepte beider Disziplinen ein Rahmenwerk zur Bewertung von Integrationsansätzen zu entwickeln und Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
2.4.2.1 Digitales Archiv und Dokumentenmanagement
Der Großteil an produktrepräsentierenden und produktpräsentierenden Daten im Sinne der Klassifikation von ANDERL und JOHN (vgl. Kapitel 2.3) ist in Dokumenten gebunden. Aktualität, Sicherheit und Konsistenz des Dokumentenbestandes sind daher für ein Unternehmen von besonderer Wichtigkeit. Im Rahmen von Produktdatenmanagement-Realisierungen ist die Umsetzung einer Dokumentenmanagementfunktion mithin essentiell.
Für einen effektiven Umgang mit Dokumenten und deren Verwaltung werden sie mit Metadatensätzen versehen. Dem Dokument wird dadurch zusätzlicher Nutzen beigebracht, indem Verwaltung, Suche, Wiederauffinden usw. unterstützt werden (vgl. [DIN 01], S. 10). Metadaten für Dokumente sind nach DIN EN 82045-2 beispielsweise für Identifikation, Beschreibung, Klassifikation, Status, Freigabe, Gültigkeit und Verteilung vorzusehen (eine vollständige Auflistung ist [DIN 03], S. 6 zu entnehmen). In Abhängigkeit der Verknüpfung von Metadaten und Dokumenten werden nach DIN EN 82045 -1:2001 die Dokumentenerscheinungsformen Einzeldokument, zusammengesetztes Dokument, Sammeldokument und Dokumentensatz unterschieden. Das Einzeldokument (bspw. ein Geschäftsbrief) stellt dabei den Basisfall dar. Er verpflichtet dazu, jedem zu verwaltenden Dokument einen Metadatensatz zuzuordnen, der umgekehrte Fall ist nicht bindend. Jede physisch getrennte Einheit stellt ein Einzeldokument dar.
0 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Zielsetzung sowie der Vorgehensweise der Arbeit.
1 Konfigurationsmanagement: Einführung in die Disziplin des Konfigurationsmanagements und seine Basisprozesse als gemeinsame Grundlage.
2 Produktdatenmanagement: Umfassende Analyse des PDM-Bereichs, seiner Prozesse, Systeme und Funktionsbereiche im Kontext des Produktlebenszyklus.
3 Softwarekonfigurationsmanagement: Analyse der Disziplin SKM, des Softwareprozesses sowie der Funktionen und Konzepte von SKM-Werkzeugen.
4 Integration von PDM-Systemen und SKM-Werkzeugen: Entwicklung eines Rahmenwerks zur Bewertung von Integrationsszenarien und Diskussion der Verträglichkeit beider Konzepte.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Reflektion der erarbeiteten Ergebnisse und Aufzeigen von Anknüpfungspunkten für weitere Forschungen.
Produktdatenmanagement, PDM, Softwarekonfigurationsmanagement, SKM, Integration, Eingebettete Systeme, Produktlebenszyklus, Dokumentenmanagement, Versionierung, Prozessmanagement, Systemarchitektur, Produktkonfiguration, Concurrent Engineering, Simultaneous Engineering, Datensicherheit
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Produktdatenmanagement-Systemen (PDM) und Softwarekonfigurationsmanagement-Werkzeugen (SKM), um eine einheitliche Sicht auf eingebettete Systeme zu ermöglichen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von PDM und SKM als unabhängige Disziplinen, der Untersuchung ihrer Konzepte und der anschließenden Entwicklung eines Rahmenwerks zur Analyse und Bewertung von Integrationsmöglichkeiten.
Ziel ist es, eine fundierte Betrachtungsgrundlage zu schaffen, um die Realisierbarkeit einer Integration dieser Systeme zu bewerten und konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine tiefgehende Literaturanalyse, eine fachkonzeptionelle Darstellung der Funktionsbereiche und die Entwicklung eines Rahmenwerks (Integrationswürfel) zur systematischen Bewertung.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Konzepte von PDM und SKM, deren informationstechnische Umsetzung sowie die Verträglichkeit beider Disziplinen bei der Integration in der Produktentwicklung.
Wichtige Begriffe sind Produktdatenmanagement, Softwarekonfigurationsmanagement, Integration, eingebettete Systeme, Produktlebenszyklus, Versionierung und Prozessmanagement.
Rational ClearCase dient im SKM-Kapitel und im Anhang als kommerzielles Referenzsystem zur Verifikation und konkreten Veranschaulichung der theoretisch erarbeiteten Konzepte.
Aufgrund der in der Praxis vorherrschenden Systemvielfalt und der Schwierigkeiten bei der Definition eines übergreifenden Produktinformationsmodells erscheint die lose Integration als der aussichtsreichste und praktikabelste Ansatz für Unternehmen.
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