Bachelorarbeit, 2014
61 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Erforschung der funktionalen Aspekte von Musik und Klang in Computerspielen und die Entwicklung eines Modells, das den Einfluss der auditiven Gestaltung auf die Spielerfahrung verdeutlicht. Der Fokus liegt auf der auditiven Wahrnehmung und ihrer Rolle im interaktiven Medium Computerspiel.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition der Grundbegriffe "Schall", "Klang" und "Musik" und einer Einordnung der auditiven Wahrnehmung. Anschließend werden die Grundlagen der auditiven Wahrnehmung in den Fokus gerückt, einschließlich Formen des Hörens, Dynamik als expressives Mittel, auditive Bilder, kinesonische Synchrese und die semantische Funktion von Leitmotiven. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Einsatz von Musik und Klang in Computerspielen, inklusive einer Einführung in die Entwicklung von Musik und Klang, Typologisierung und Eingrenzung von Sound und Besonderheiten des Sound Designs im virtuellen Raum.
Im vierten Kapitel wird die Wirkung von Musik und Klang am Beispiel des Spiels "Slender - The Eight Pages" analysiert. Die Analyse umfasst die Anwendung der erweiterten Soundordnung, die Formen des Hörens, die Dynamik, die auditive Bilder, und die kinesonische Synchrese.
Auditive Wahrnehmung, Computerspiele, Sound Design, Musikpsychologie, Spielerfahrung, Interaktivität, Adaptiver Soundtrack, Klanggestaltung, Semantische Funktion, Leitmotiv, Figur-Hintergrund-Differenzierung, Kinesonische Synchrese.
Musik dient nicht nur der Untermalung, sondern erfüllt funktionale Aspekte wie die emotionale Steuerung, die Unterstützung der Immersion und die Vermittlung von Spielinformationen.
Adaptive Musik reagiert in Echtzeit auf die Handlungen des Spielers oder auf Ereignisse in der virtuellen Welt (z.B. Wechsel zu schnellerer Musik bei einem Kampf).
Es beschreibt die Integration von Sound und Bewegung im Bild, wodurch eine untrennbare Verbindung zwischen der visuellen Aktion und dem akustischen Ereignis entsteht.
iMuse war eines der ersten Systeme zur Implementierung adaptiver Computerspielmusik, das fließende Übergänge zwischen verschiedenen Musikstücken ermöglichte.
Die Arbeit analysiert, wie in "Slender - The Eight Pages" Dynamik, auditive Bilder und Sounddesign genutzt werden, um Spannung und Horror zu erzeugen.
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