Bachelorarbeit, 2016
99 Seiten, Note: 1,7
1 Aufgabenstellung der Bachelorarbeit
2 Einführung in das Thema BIM
2.1 Entwicklung des Bauwesens im Hinblick auf Technik
2.2 Erläuterung und Bedeutung des BIM
2.3 Resultierende Verbesserungen und Unterstützung
2.4 Probleme bei der Umsetzung
2.5 Zusammenfassung der Vorteile und Probleme
3 BIM-Datenübergabe an AVA-Software
3.1 IFC Schnittstellen
3.2 Beschreibung Ausschreibungssoftwares
3.2.1 ORCA AVA
3.2.2 Rib-iTWO
4 Erstellung eines Projektes als 3D-Modell
4.1 Einführung in das Projekt
4.2 Beschreibung der Software
4.3 Modellieren mit ArchiCAD
4.4 Projekt der HTWK
4.5 Probleme bei der Verwendung
4.6 Export des IFC-Datenmodells
5 Datenübertragung in die AVA-Softwarepakete
5.1 Vorgangsbeschreibung ORCA AVA
5.1.1 Zeitanalyse
5.1.2 Problemanalyse
5.1.3 Lösungsansätze
5.2 Vorgangsbeschreibung Rib-iTWO
5.2.1 Zeitanalyse
5.2.2 Problemanalyse
5.2.3 Lösungsansätze
5.3 Vergleich ORCA AVA und Rib-iTWO
6 Bewertung des Datenaustausches
6.1 Nachteile und Probleme
6.2 Vorteile und Erleichterungen
7 Ergebnis: Leistungsverzeichnis
8 Gesamtbewertung der vernetzten, digitalen Projektbearbeitung
9 Empfehlung für zukünftiges Arbeiten
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Effizienz und Praktikabilität der IFC-Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen dem 3D-Modellierungsprogramm ArchiCAD und den Ausschreibungssoftwares ORCA AVA sowie Rib-iTWO zu untersuchen und zu bewerten.
4.5 Probleme bei der Verwendung
Das Projekt wurde von dem Architekten als ArchiCAD-Datei abgespeichert und dem Verfasser zur Verfügung gestellt. Nun wurde diese Datei vom Verfasser mit ArchiCAD geöffnet und dort als IFC-Datenmodell abgespeichert.
Schon beim Öffnen der Datei kam es zu Problemen. Das Programm konnte die Bibliotheken, die unteranderem die Informationen bezüglich der Fenster und Türen enthalten sollten, nicht finden und erstellte das Modell somit ohne diese Angaben.
Die Informationen zu den in ArchiCAD erstellten mehrschichtigen Bauteilen, wie beispielsweise der Wände und Decken, konnten dagegen problemlos rekonstruiert werden. Zu Beginn erschienen einige Fehlermeldungen, die sich hauptsächlich auf die fehlenden Bibliotheksinhalte bezogen. Mit der Möglichkeit die Zeichnungen, sprich automatisch erstellte Schnitte, Ansichten, etc., zu aktualisieren, konnte die Anzahl der negativen Meldungen ein wenig reduziert werden. Das somit entstandene Modell entspricht bis auf wenige Punkte dem Original. Wie bereits erwähnt, waren die Daten zu Fenstern und Türen fehlerhaft, da diese aus externen Bibliotheken in das ursprüngliche Modell geladen worden waren. Diese Informationen können somit auch nicht wahrheitsgemäß in den IFC-Daten abgespeichert werden.
1 Aufgabenstellung der Bachelorarbeit: Beschreibung der Zielsetzung, das Zusammenspiel zwischen ArchiCAD und AVA-Software mittels IFC-Schnittstelle zu testen und den Zeitaufwand sowie Probleme zu bewerten.
2 Einführung in das Thema BIM: Definition und Erläuterung des Building Information Modeling sowie Darstellung der resultierenden Vorteile für den Bauprozess und die damit verbundenen Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung.
3 BIM-Datenübergabe an AVA-Software: Vorstellung der technischen Grundlagen der IFC-Schnittstelle und Kurzbeschreibung der Softwarepakete ORCA AVA und Rib-iTWO als Zielsysteme für die Datenübertragung.
4 Erstellung eines Projektes als 3D-Modell: Dokumentation des Modellierungsprozesses in ArchiCAD inklusive der Herausforderungen bei der Nutzung von 2D-Plänen und externen Bibliotheken für das Zielmodell.
5 Datenübertragung in die AVA-Softwarepakete: Detaillierte Darstellung des Imports und der Arbeitsschritte in ORCA AVA und Rib-iTWO sowie eine kritische Analyse von Zeitaufwand und aufgetretenen technischen Problemen.
6 Bewertung des Datenaustausches: Zusammenfassende Betrachtung der identifizierten Nachteile wie fehlender Standards und Vorteile durch die Reduzierung manueller Sortierarbeit beim Mengenimport.
7 Ergebnis: Leistungsverzeichnis: Darstellung der aus den IFC-Daten generierten Ausschreibungsinformationen und Erkenntnis, dass aktuelle Schnittstellen keine vollautomatische LV-Erstellung ermöglichen.
8 Gesamtbewertung der vernetzten, digitalen Projektbearbeitung: Kritische Bilanz zur aktuellen Reife von BIM-Workflows und dem Widerspruch zur Open-BIM-Idee aufgrund firmenspezifischer Dateninseln.
9 Empfehlung für zukünftiges Arbeiten: Ausblick auf notwendige Standardisierungen und die Bedeutung von Schulungen, um das volle Potential von BIM in allen Leistungsphasen auszuschöpfen.
BIM, Building Information Modeling, IFC-Schnittstelle, ArchiCAD, ORCA AVA, Rib-iTWO, Datenaustausch, Leistungsverzeichnis, 3D-Modell, Ausschreibung, Bauingenieurwesen, Softwaretest, Bauwerksmodell, Mengenermittlung, Projektbearbeitung.
Die Arbeit untersucht die Praxistauglichkeit der IFC-Schnittstelle, um Daten von einem 3D-Modell (ArchiCAD) für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen in AVA-Software (ORCA AVA, Rib-iTWO) zu nutzen.
Die Arbeit fokussiert sich auf den Datenaustausch, die Software-Interoperabilität, die Qualität der übertragenen Bauteilinformationen sowie den Zeitaufwand und die Fehleranfälligkeit bei diesem Workflow.
Das Ziel ist es, am praktischen Beispiel herauszufinden, inwieweit BIM durch die Verwendung der IFC-Schnittstelle bereits heute eine effiziente automatisierte Ausschreibung ermöglicht.
Die Autorin verwendet eine praxisorientierte Untersuchungsmethode, bei der sie selbst ein Modell erstellt, den Export über die IFC-Schnittstelle durchführt und die Datenübertragung in zwei Zielprogramme vergleichend analysiert.
Der Hauptteil dokumentiert die Modellierung des Projekts, den Export als IFC-Daten, den Import in die AVA-Programme, die dort notwendigen Arbeitsschritte und einen direkten Vergleich beider Programme hinsichtlich Handhabung und Ergebnissen.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie BIM, IFC-Schnittstelle, ArchiCAD, ORCA AVA, Rib-iTWO, Datenaustausch und Leistungsverzeichnis beschreiben.
Die Probleme entstanden, weil diese Objekte aus externen Bibliotheken stammten, die beim Öffnen des Modells durch die Autorin nicht korrekt verknüpft werden konnten, was zu fehlerhaften Daten für den Export führte.
Sie kommt zu dem Schluss, dass der Datentransport zwar prinzipiell funktioniert, aber noch nicht ausgereift genug ist, um eine vollautomatische LV-Erstellung ohne manuelle Nachbearbeitung und Textergänzung zu ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

