Masterarbeit, 2014
146 Seiten, Note: 1,5
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung in Bezug auf Windenergie im Bundesländervergleich. Dabei soll herausgearbeitet werden, wie die Eingriffsregelung bei Windkraftvorhaben in den verschiedenen Bundesländern umgesetzt wird, und wie die Verfahren zur Kompensationsermittlung für Eingriffe in Natur und Landschaft, insbesondere in das Landschaftsbild, sich unterscheiden.
Kapitel 1 führt in die Thematik ein und stellt die Relevanz der Windenergie für die Energiewende in Deutschland dar. Des Weiteren wird die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung und deren Zielsetzung erläutert.
Kapitel 2 befasst sich mit den Grundlagen der Windenergienutzung in Deutschland und der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung.
Kapitel 3 gibt einen Überblick über die in den Bundesländern angewandten Verfahren zur Eingriffsbilanzierung, die jeweils zugrundeliegenden Dokumente und deren Inhalte. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Entwurf der Bundeskompensationsverordnung (BKompV).
Kapitel 4 vertieft den Vergleich ausgewählter Länder und Verfahren anhand eines fiktiven Windkraftvorhabens.
Windenergie, Naturschutz, Eingriffsregelung, Kompensation, Biotopwertverfahren, Ersatzzahlung, Landschaftsbild, Bundesländervergleich, BKompV, NOHL (1993)
Sie verpflichtet Verursacher von Eingriffen in Natur und Landschaft (z.B. durch Windräder), diese zu vermeiden, zu minimieren oder durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu kompensieren.
Windkraftanlagen verändern die visuelle Wahrnehmung der Landschaft erheblich. Die Bewertung dieses Eingriffs ist komplex und unterscheidet sich stark zwischen den Bundesländern.
Es ist ein Entwurf des Bundes, der bundesweit einheitliche Standards für die Bewertung und Kompensation von Eingriffen schaffen soll, um die Unterschiede zwischen den Ländern zu verringern.
Dies geschieht oft über Biotopwertverfahren oder spezifische Bewertungsmethoden für das Landschaftsbild, wobei Faktoren wie Höhe der Anlagen und Sichtbarkeit eine Rolle spielen.
Ja, wenn reale Ausgleichsmaßnahmen nicht möglich sind, können Ersatzzahlungen geleistet werden. Die Arbeit untersucht auch die Verwendung dieser Gelder.
Verglichen werden Maßnahmen wie das Anlegen von Streuobstwiesen, Erstaufforstung, Heckenpflanzung, Entsiegelung und Grünlandextensivierung.
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