Bachelorarbeit, 2015
78 Seiten, Note: 2,2
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob und wie geschlechtersensible Rahmenbedingungen Einfluss auf die Bildungsprozesse von Kindern im frühpädagogischen Handlungsfeld haben. Die Arbeit untersucht, welche Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen existieren, wie diese Unterschiede entstehen und wie pädagogische Fachkräfte damit umgehen sollten.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Hypothese der Arbeit vor. Kapitel 2 definiert die Begriffe Gender, Geschlecht und Stereotypen und erläutert die Bedeutung von Bildungsprozessen im frühpädagogischen Kontext. Kapitel 3 behandelt die biologischen, psychologischen und soziologischen Grundlagen von geschlechtertypischem Verhalten. Dabei werden die Gehirnentwicklung, evolutionstheoretische Erklärungsansätze und entwicklungspsychologische Theorien beleuchtet. Kapitel 4 fokussiert auf die Performativität und deren Einfluss auf die Geschlechteridentität von Kindern, insbesondere im Kontext von Kindertageseinrichtungen. Kapitel 5 analysiert verschiedene Bildungsbereiche im Hinblick auf geschlechterbewusste Arbeit. In Kapitel 6 werden die Rolle und Bedeutung von pädagogischen Fachkräften, insbesondere von Frauen und Männern, im frühpädagogischen Handlungsfeld diskutiert.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Gender, Geschlecht, Stereotype, Bildungsprozesse, Performativität, geschlechtersensible Rahmenbedingungen, frühpädagogisches Handlungsfeld, Kindertageseinrichtungen, pädagogische Fachkräfte und geschlechtergerechte Bildung.
Es geht darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Kindern Bildungsprozesse unabhängig von starren Geschlechterstereotypen ermöglichen.
Die Arbeit beleuchtet hirnbiologische Grundlagen und hormonelle Einflüsse, betont aber auch die enorme Bedeutung der sozialen Konstruktion von Geschlecht.
Sprechakte, die durch Benennung und Erwartungshaltung die Geschlechterrollenidentität von Kindern aktiv mitformen und verfestigen.
Die Präsenz von Männern und Frauen in Kitas ist wichtig, um vielfältige Rollenvorbilder zu bieten und einseitige Gender-Zuschreibungen aufzubrechen.
Die Arbeit prüft, ob Bildungsbereiche wie Sprache, Bewegung oder Technik geschlechtsspezifische Unterschiede berücksichtigen oder Stereotype ungewollt fördern.
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