Masterarbeit, 2017
70 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung
2. Konzeptionelle Grundlagen
2.1. Skizzierung der Handelsbranche
2.1.1. Definition des Handels
2.1.2. Wesentliche Daten und Merkmale der Handelsbranche
2.1.3. Klassifizierung von Handelskanälen
2.2. Grundlegendes zur Digitalisierung
2.2.1. Begriffsdefinition „Digitalisierung“
2.2.2. Wirtschaftliche Bedeutung und Treiber der Digitalisierung im Handel
3. Entwicklungen im Konsumentenverhalten und Konsummuster im Zeitalter der Digitalisierung
3.1. Einordnung des Begriffs „Konsumentenverhalten“
3.2. Arten und Merkmale der Kaufentscheidungsprozesse von Konsumenten
3.3. Entwicklung des Konsumentenverhaltens unter Berücksichtigung der fortschreitenden Digitalisierung des Handels
3.4. Kundentypologien und mit der Digitalisierung entstandene Konsummuster
4. Empirische Erhebung – Veränderungen des Konsumentenverhaltens durch die fortschreitende Digitalisierung
4.1. Online-Befragungen in der Wissenschaftsforschung
4.2. Zielsetzung und methodischer Hintergrund der Studie
4.3. Auswertung der Umfrage-Ergebnisse
4.4. Konklusion der wichtigsten Erkenntnisse aus den Umfrage-Ergebnissen
5. Ableitung von strategischen Handlungsempfehlungen und Perspektiven für den Handel der Zukunft
5.1. Branchenspezifische Entwicklungsperspektiven des Online-Handels
5.2. Strategische Erfolgsfaktoren zur langfristigen Sicherung der Wirtschaftlichkeit im stationären Handel
6. Schlusswort und Ausblick
Die Arbeit analysiert die tiefgreifenden Veränderungen des Konsumentenverhaltens und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Handelsbranche infolge der fortschreitenden Digitalisierung. Ziel ist es, durch die Kombination theoretischer Grundlagen und einer empirischen Konsumentenbefragung strategische Handlungsempfehlungen für den Handel der Zukunft abzuleiten, um in einem zunehmend digitalen Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
2.1.1. Definition des Handels
Der Handel, in der Literatur auch als Retailing bezeichnet, definiert ganz grundsätzlich den Vorgang oder die Tätigkeit, bei dem in der Regel nicht eigens produzierte Güter von weiteren Marktteilnehmern beschafft und anschließend an Dritte abgesetzt werden. Hierbei wird auch vom Handel im funktionellen Sinne gesprochen, bei dem ein Austausch von Gütern bzw. Handelswaren zwischen zwei oder mehreren Wirtschaftssubjekten stattfindet. Dabei fungieren Handelsbetriebe oder Handelsunternehmen als Schnittstelle oder Mittler zwischen dem Angebot der Produzenten und der Nachfrage der Konsumenten. Die traditionelle Handelsbranche wird in drei wesentliche Subkategorien klassifiziert: Großhandel, Einzelhandel und Kraftfahrzeughandel. Seit Mitte der neunziger Jahre wird der klassische, offline-basierte Handel durch den Online-Handel, in der wissenschaftlichen sowie praxisorientierten Literatur zumeist unter den Synonymen Electronic Commerce oder abgekürzt E-Commerce wiederzufinden, ergänzt.
Dem Großhandel zuzuordnen ist derjenige, der Handelswaren überwiegend an nicht private Haushalte absetzt, d. h. Handel mit gewerblichen Betrieben, Einzelhändlern, Weiterverarbeitenden oder anderen Institutionen im eigenen Namen auf eigene Rechnung oder Kommissionshandel betreibt (B2B). Der Einzelhandel hingegen definiert sich durch den Absatz von neuen oder gebrauchten Handelswaren an überwiegend private Haushalte, also vom Unternehmen zum Endkunden (B2C), für den privaten Ge- oder Verbrauch. Allgemein als Konsumgüter oder Einzelhandelswaren werden Waren bezeichnet, die eine hohe Kauffrequenz besitzen und in erster Linie dem privaten Gebrauch unterliegen.
1. Einleitung: Beleuchtung der Problemstellung des digitalen Wandels im Handel und der damit verbundenen veränderten Konsumentenansprüche.
2. Konzeptionelle Grundlagen: Definition der Handelsbranche sowie Einführung in die theoretischen Aspekte der Digitalisierung.
3. Entwicklungen im Konsumentenverhalten und Konsummuster im Zeitalter der Digitalisierung: Analyse der veränderten Kaufentscheidungsprozesse und Typologisierung moderner Konsumenten.
4. Empirische Erhebung – Veränderungen des Konsumentenverhaltens durch die fortschreitende Digitalisierung: Präsentation und Auswertung der durchgeführten Online-Umfrage unter Konsumenten.
5. Ableitung von strategischen Handlungsempfehlungen und Perspektiven für den Handel der Zukunft: Ableitung konkreter Strategien für Online- und stationären Handel zur langfristigen Existenzsicherung.
6. Schlusswort und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Handels.
Digitalisierung, Konsumentenverhalten, Handelsbranche, Online-Handel, Stationärhandel, E-Commerce, Kaufentscheidung, Multichannel, Kundenanforderungen, digitale Transformation, Showrooming, Sharing Economy, Konsummuster, Marktforschung, Absatzkanäle.
Die Master-Thesis befasst sich mit der Transformation der Handelsbranche durch digitale Absatzkanäle und untersucht, wie sich das Verhalten der Konsumenten durch diese Entwicklung verändert hat.
Die Schwerpunkte liegen auf der Digitalisierung der Handelslandschaft, der Typologisierung moderner Konsumenten, der Analyse von Online- versus Offline-Präferenzen sowie der Ableitung strategischer Maßnahmen für Unternehmen.
Ziel ist es, die Auswirkungen digitaler Kanäle auf den stationären Handel praxisnah zu erarbeiten und Handlungsempfehlungen zu formulieren, um Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter zu erhalten.
Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung (n=402) durch, um auf Basis primär empirischer Daten das Konsumverhalten und die Erwartungen an den Handel der Zukunft zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Handelsdefinition, Digitalisierungsbegriff), die Analyse von Konsumententypen sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten inklusive Vergleichen mit bestehenden Studien.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Konsumentenverhalten, E-Commerce, Multichannel-Ansätze, Customer Journey und digitale Transformation.
Der Autor identifiziert fünf Gruppen – Digital Natives, Digital Follower, Digital Immigrants, Digital Silver Surfer und Non-Digitals – basierend auf ihrem Alter, ihrer technischen Affinität und ihrer Einkaufspräferenz.
Der stationäre Handel wird nicht aussterben, muss sich aber digital transformieren, etwa durch die Verbindung von Online- und Offline-Kanälen (Showrooming) und eine exzellente, fachmännische Beratung als Alleinstellungsmerkmal.
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