Bachelorarbeit, 2016
234 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Geschichte der Spezialeffekte im Film
2.2 Animation
2.3 Motion Capturing
2.3.1 mechanische Systeme
2.3.2 magnetische Systeme
2.3.3 optische Systeme
2.3.4 Facial und Performance Capturing
3 THE LORD OF THE RINGS und THE HOBBIT
3.1 Gollum oder Sméagol?
3.1.1 Filmsequenzanalyse Riddles in the Dark
3.1.2 Filmsequenzanalyse Spiegelszene
3.2 Motion Capturing in THE LORD OF THE RINGS
3.3 Performance Capturing in THE HOBBIT
4 Ausblick
4.1 markerlose Systeme
4.2 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die technologische Entwicklung von Motion-Capturing-Methoden in der Filmindustrie und analysiert deren spezifische Anwendung anhand der Filmreihen "The Lord of the Rings" und "The Hobbit". Das Ziel der Untersuchung ist es, aufzuzeigen, wie diese Verfahren zur Realisierung digitaler Charaktere beigetragen haben und welche zukünftigen technologischen Potenziale, insbesondere im Bereich markerloser Systeme, für die Branche bestehen.
3.1 Gollum oder Sméagol?
Gollum ist ein dünnes, verwirktes, menschenähnliches Wesen. Er hat kaum Haare auf dem Kopf und nicht mehr als Haut über den Knochen. Er hat die Füße und Hände eines Hobbits und seine faltige, verwitterte Haut ist gezeichnet von Narben und anderen Wunden, seine Knochen stechen besonders hervor. Er hat sehr große, für Hobbits typische Ohren und seinen kahlen Kopf zieren 25 Haarsträhnen. Neben seinen sehr schlechten, wenigen und fast raubtierartigen Zähnen, die schief neben einer großen, leicht lila-bläulich verfärbten Zunge aus seinem Mund stehen, sind besonders seine Augen ein markanter Punkt in seinem Gesicht. Sie sind sehr groß, fast glubschig und von strahlendem blau. Er ist sehr dreckig an Händen und Füßen und nur mit einem dünnen Stofffetzen um seine Hüften bekleidet. Gelegentlich geht er auf zwei Beinen, doch meist kriecht er auf allen vier Gliedmaßen gekrümmt durch die Landschaft. Er kann sich sehr schnell fortbewegen und gut klettern. Manchmal hat seine Gangart Ähnlichkeiten mit der eines Affen, dann geht er wieder wie ein erwachsener Mensch oder kauert sich wie ein verletztes Tier in die Gegend. Er spricht die Sprache der Menschen und Hobbits und das meist mit sich selbst. Er spricht von sich, als “er”, “ich”, “wir” und “du”, außerdem spricht er mit “dem Schatz”. Er fällt zudem durch ein starkes Ausdrucksvermögen in seinem Gesicht auf.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage zur Entwicklung von Motion-Capturing-Methoden in der Filmbranche und deren Anwendung in den Filmreihen "The Lord of the Rings" und "The Hobbit" vor.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Genreeinordnung, die Geschichte der Spezialeffekte sowie die grundlegenden Animationstechniken und das Verfahren des Motion Capturing.
3 THE LORD OF THE RINGS und THE HOBBIT: In diesem Hauptteil wird die Geschichte der Filmreihen beleuchtet und die Figur Gollum sowie deren technische Umsetzung durch Performance Capturing detailliert analysiert.
4 Ausblick: Hier werden neue markerlose Systeme des Motion Capturing präsentiert und die Forschungsfrage im Fazit abschließend beantwortet.
Motion Capturing, Performance Capturing, Facial Capturing, Animation, Visuelle Effekte, CGI, Spezialeffekte, Gollum, Peter Jackson, Weta Digital, Uncanny Valley, Rotoskopie, Markerlose Systeme, Charakterdesign, Filmtechnik
Die Arbeit analysiert die technische Entwicklung von Motion Capturing in der modernen Filmproduktion am Beispiel der Mittelerde-Verfilmungen von Peter Jackson.
Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Spezialeffekte, verschiedene Animations- und Tracking-Verfahren sowie die spezifische Umsetzung der Figur Gollum.
Das primäre Ziel ist es, die Evolution der Motion-Capturing-Techniken nachzuvollziehen und deren praktische Anwendung und zukünftige Potenziale zu bewerten.
Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Analyse, die theoretische Grundlagen mit detaillierten Filmsequenzanalysen kombiniert.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Entstehungsgeschichte der Filmreihen und die technische Implementierung von Performance Capturing zur Darstellung von Gollum.
Zu den Kernbegriffen zählen Motion Capturing, Performance Capturing, CGI, Animation, Uncanny Valley und der Einsatz von Weta Digital.
Gollum gilt als Meilenstein der digitalen Charakterdarstellung, da hier erstmals eine komplexe Persönlichkeit mit realistischer Mimik und Gestik basierend auf realen Schauspielerleistungen umgesetzt wurde.
Beim Performance Capturing wird neben der Körperbewegung auch die mimische Performance des Schauspielers in Echtzeit oder hoher Präzision mit erfasst, um diese direkt auf das digitale Modell zu übertragen.
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