Diplomarbeit, 2004
104 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
1.4 Namenskonvention
2 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen zur Programmierung
2.1.1 Compiler
2.1.2 Konstruktor / Destruktor
2.1.3 Eigenschaft / Property
2.1.4 Methode
2.1.5 Klasse
2.1.6 Objekt
2.1.7 Namespaces / Namensräume
2.1.8 Variablen
2.2 Begriffsdefinitionen zum technischen Redesign
2.2.1 Programm
2.2.2 Engineering
2.2.3 Software-Engineering
2.2.4 Projekt
2.2.5 Softwaretest
2.3 Grundlegendes zu .NET
2.3.1 Vorteile von .NET
2.3.2 Nachteile von .NET
2.3.3 Klassifikation von Programmiersprachen
2.3.4 Anforderungen an eine moderne Programmiersprache
2.3.5 Die Sprache Visual Basic .NET
2.4 Das .NET-Framework
2.4.1 Das Schichtenmodell des Frameworks
2.4.2 Die Microsoft Intermediate Language (MSIL)
2.4.3 Die Common Language Specification (CLS)
2.4.4 Das Common Type System (CTS)
2.4.5 Die Common Language Runtime (CLR)
2.5 Entwicklungsumgebung (IDE)
2.5.1 Vorstellung der Entwicklungsumgebung
2.5.2 Ausgewählte Merkmale von Visual Studio .NET
2.6 Datenbankzugriff – Grundlagen
2.6.1 Datenzugriffsmodell – ADO.NET im Überblick
2.6.2 Das DataSet Objekt / Datenkonsument
2.6.3 Das DataTable Objekt
2.6.4 Die .NET Data Provider
2.6.5 Das DataAdapter Objekt
2.6.6 Datenbankzugriff auf eine Access-Datenbank
3 Software Engineering und praktische Umsetzung
3.1 Projektrahmen
3.1.1 Projektumfeld
3.1.2 Kundenanforderungen
3.1.3 Zielsetzung
3.1.4 Projektstrukturplan
3.2 Projektbearbeitung – Planungsphase
3.2.1 Analyse der Vor- und Nachteile der bisherigen Programmlösung
3.2.2 Ressourcen und Schnittstellen
3.2.3 Termine und Übergabezeiten
3.2.4 Lastenheft
3.3 Projektbearbeitung – Installations- und Konfigurationsphase
3.4 Projektbearbeitung – Programmierungsphase
3.4.1 Eingabevalidierung
3.4.2 Datenbanksicherung
3.4.3 Nutzung des StringBuilder Objekts für SQL-Abfragen
3.4.4 Erzeugen von Ausgabeberichten mit Crystal Reports – „Push Reports“
3.4.5 Änderung von Berichtsobjekten während der Laufzeit
3.4.6 Export der Unternehmensberichte für einzelne Firmen
3.4.7 Distribution – das Setup-Projekt
3.5 Projektbearbeitung – Testphase
3.5.1 Einführung
3.5.2 Softwareprüfung
3.5.3 Testmethoden
3.5.4 Testobjekte
3.5.5 Einzeltest Auswertungsprozedur – Extremwerttest
3.5.6 Projektabweichungen
3.6 Projektübergabephase
4 Schlussbetrachtung und Ausblick
4.1 Weiterführende Arbeiten
4.2 Quellcode
A Anhang
A.1 Programmdokumentation
A.2 Programm installieren
A.3 Programm deinstallieren
A.4 Programm starten
A.5 „SpeedPlayer“-Hauptfenster
A.6 Spiel anlegen
A.7 Spiel öffnen
A.8 Spiel vorbereiten
A.8.1 Teamdaten eingeben
A.8.2 Startberichte anzeigen
A.8.3 Berichte exportieren
A.8.4 E-Mail versenden
A.9 Spiel löschen
A.10 Spiel durchführen
A.10.1 Entscheidungen importieren
A.10.2 Entscheidungen eingeben
A.10.3 Auswertung starten
A.10.4 Neue Spielperiode wählen
A.10.5 Spielleiterberichte ausgeben
A.10.6 Spielberichte ausgeben
A.11 Sicherheitskopie der Datenbank anlegen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines eigenständig lauffähigen Programms namens "SpeedPlayer" auf Basis der .NET-Technologie, welches das bestehende Unternehmensplanspiel "BiZ-Player" unter Verwendung der Programmiersprache Visual Basic .NET und der Entwicklungsumgebung Visual Studio .NET abbildet. Die zentrale Forschungs- und Umsetzungskomponente bildet dabei der effiziente Zugriff auf die zugrunde liegende Microsoft Access-Datenbank mittels ADO.NET-Technologien sowie die Visualisierung der gewonnenen Daten durch ausdruckbare Berichte.
Nutzung des StringBuilder Objekts für SQL-Abfragen
Mit Hilfe der NonExecute-Methode ist es auf einfache Art und Weise möglich, SQL-Statements gegen die Datenbank zu schicken. Problematisch ist dabei unter anderem:
Das Zusammenbauen des SQL-Strings kann, je nach Anzahl der Felder, die in der Datenbank angesprochen werden sollen, sehr umfangreich werden und der fertige String unter Umständen über mehrere Codezeilen gehen.
Werden Variablen (Decimal, Double, Single), deren Inhalt Kommazahlen sind, dynamisch in den SQL-String eingebunden, so führt das Übermitteln des Strings regelmäßig zu Fehlermeldungen infolge von ungültigen Feldtrennzeichen. Will man bei einem SQL-String mehrere Datenfelder ansprechen, so werden diese mit Komma getrennt. Enthalten die einzelnen Werte ebenfalls Kommata, dann kommt es zu einer Fehlinterpretation des Strings.
Folgendes Beispiel soll veranschaulichen, wie in der WinForm „SpielBearbeiten.vb“ im Auswertungsteil in der Prozedur „Berechnete_Werte_Speichern_Teil_2“ die oben angesprochenen Probleme gelöst werden.
Beim Zusammensetzen des SQL-Strings werden im ersten Schritt statt der Kommata jetzt Semikolons als Feldtrennzeichen verwendet. Der komplette String wird in der Variablen myUpdateQuery hinterlegt.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation sowie die Zielsetzung der Portierung des Unternehmensplanspiels in eine .NET-Umgebung.
2 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Basisinformationen zu Software Engineering, .NET-Technologien, Visual Basic .NET sowie der ADO.NET-Datenbankschnittstelle.
3 Software Engineering und praktische Umsetzung: Der Hauptteil beschreibt den gesamten Entwicklungsprozess des "SpeedPlayer"-Projekts von der Planung über die Programmierung bis hin zur Testphase und Distribution.
4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für zukünftige Erweiterungen am Programm.
A Anhang: Der Anhang bietet eine detaillierte Benutzerdokumentation für die Installation und Bedienung des "SpeedPlayer"-Programms.
Software-Reengineering, .NET-Technologie, Visual Basic .NET, ADO.NET, Microsoft Access, Unternehmensplanspiel, BiZ-Player, Crystal Reports, Programmierung, Datenbankzugriff, Benutzeroberfläche, Software-Engineering, Datensicherung, Testverfahren, Konfigurationsmanagement.
Die Arbeit behandelt die Neuentwicklung und Migration des Unternehmensplanspiels "BiZ-Player" von einer bestehenden MS Access-basierten Lösung in eine moderne .NET-Umgebung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Software-Entwicklung mit Visual Studio .NET, der objektorientierten Programmierung mit VB.NET sowie der Implementierung effizienter Datenbankschnittstellen mittels ADO.NET.
Das Hauptziel ist die Erstellung eines eigenständig lauffähigen Programms, das es dem Spielleiter ermöglicht, Unternehmensentscheidungen effizient zu verwalten, zu importieren und die Ergebnisse in Berichten zu visualisieren.
Es wird eine projektorientierte Vorgehensweise gewählt, die durch verschiedene Phasen wie Analyse, Planung, Realisierung und strukturierte Testverfahren (z.B. White-Box- und Black-Box-Tests) charakterisiert ist.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktische Umsetzung, inklusive der Eingabevalidierung, der Datenbanksicherung, dem dynamischen Laden von Berichten und der Distribution mittels Setup-Projekten.
Wichtige Begriffe sind Software-Reengineering, .NET-Framework, ADO.NET, Crystal Reports und die praktische Anwendung objektorientierter Programmierkonzepte.
Der StringBuilder verhindert Fehlinterpretationen bei SQL-Abfragen, indem er Kommata innerhalb von Dezimalwerten während der dynamischen String-Erstellung temporär durch Punkte ersetzt und somit eine korrekte Datenbankkommunikation sicherstellt.
Sie dienen als vorgefertigte Komponenten für die Installationsroutine, um die fehlerfreie Ausführung der Crystal Reports-Berichte auf den Zielrechnern zu gewährleisten und notwendige Abhängigkeiten korrekt zu registrieren.
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