Diplomarbeit, 2004
49 Seiten, Note: 1,75
1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit
2 Rentabilitätsanalyse
2.1 Begriff der Rentabilität
2.2 Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten der Rentabilitätsanalyse
2.3 Ableitung und Aussagegehalt von Rentabilitätskennzahlen
2.3.1 Kapitalbasierte Rentabilitätskennzahlen
2.3.2 Umsatzbasierte Rentabilitätskennzahlen
2.3.3 Vermögensbasierte Rentabilitätskennzahlen
3 Rechnungslegung nach IAS/IFRS
3.1 Grundlagen und Zielsetzung von IAS / IFRS
3.2 Rechnungslegungsgrundsätze nach IAS/IFRS
3.2.1 Übergeordnete Rechnungslegungsgrundsätze
3.2.2 Untergeordnete Rechnungslegungsgrundsätze
3.3 Bestandteile des IAS/IFRS-Jahresabschlusses
3.3.1 Die Bilanz
3.3.2 Die Gewinn- und Verlustrechnung
3.3.3 Die Kapitalflussrechnung
4 Ermittlung von Rentabilitätskennzahlen aus dem IAS / IFRS Abschluss
4.1 Kapitalbasierte Rentabilitätskennzahlen
4.2 Umsatzbasierte Rentabilitätskennzahlen
4.3 Vermögensbasierte Rentabilitätskennzahlen
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Rentabilitätsanalyse auf Basis von IAS/IFRS-Abschlüssen und analysiert, wie sich der Aussagegehalt der Rentabilitätskennzahlen durch die Anwendung dieser internationalen Rechnungslegungsvorschriften im Vergleich zum deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) verändert.
2.1 Begriff der Rentabilität
Die Rentabilität wird durch eine Beziehungszahl dargestellt, wobei eine erwirtschaftete Ergebnisgröße zu einer vermuteten Einflussgröße in Relation gesetzt wird. Die Rentabilität gibt an, in welcher Höhe sich das Kapital in einer Abrechnungsperiode verzinst hat.
Bei der Rentabilität handelt es sich um eine Verhältniszahl, die einen sachlogischen Zusammenhang – eine Ursache-Wirkungs-Beziehung – zwischen Zähler und Nenner zeigt. Die ermittelte Relation zeigt eine wertmäßige Ertragskraft einer Bezugsgröße.
Als Bezugs- oder Einflussgröße kommt Folgendes in Betracht:
- das Kapital in den verschiedensten Dimensionen,
- die Umsatzerlöse oder
- das Vermögen.
An Stelle von Erfolgs- bzw. Ergebnisgröße können
- Jahresergebnis (vor oder nach Steuern),
- der ordentliche Betriebserfolg,
- verschiedene Cashflow- Ausführungen eingesetzt werden.
Durch unterschiedliche Kombinationen der Bezugs- und Ergebnisgrößen ergibt sich eine Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der Rentabilitätskennzahlen, von denen einige im nächsten Kapitel verdeutlicht werden.
1 Einleitung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Bedeutung der Jahresabschlussanalyse und Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Rentabilitätsanalyse nach IAS/IFRS.
2 Rentabilitätsanalyse: Theoretische Herleitung der Rentabilitätsanalyse, Definition von Rentabilität und Darlegung verschiedener Kennzahlentypen.
3 Rechnungslegung nach IAS/IFRS: Darstellung der Grundlagen, Zielsetzungen und Rechnungslegungsgrundsätze sowie der Bestandteile des Abschlusses nach internationalen Standards.
4 Ermittlung von Rentabilitätskennzahlen aus dem IAS / IFRS Abschluss: Praktische Anwendung und kritische Analyse der Kennzahlenermittlung unter Berücksichtigung bilanzanalytischer Besonderheiten.
5 Zusammenfassung: Fazit zu den Auswirkungen der Umstellung auf IAS/IFRS auf die Rentabilitätsanalyse und Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
Rentabilitätsanalyse, IAS, IFRS, HGB, Jahresabschluss, Rentabilitätskennzahlen, Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Umsatzrentabilität, Betriebsrentabilität, CFROI, Rechnungslegung, Cashflow, Bilanzanalyse, Unternehmensrendite.
Die Arbeit befasst sich mit der Durchführung von Rentabilitätsanalysen auf Basis von Jahresabschlüssen, die nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) erstellt wurden.
Die zentralen Themen umfassen die Systematik der Rentabilitätskennzahlen, die Rechnungslegung nach IAS/IFRS im Vergleich zum HGB sowie die praktische Ermittlung und Bereinigung dieser Kennzahlen für die Analyse.
Das Hauptziel ist es zu untersuchen, wie sich der Aussagegehalt von Rentabilitätskennzahlen durch die Anwendung von IAS/IFRS-Vorschriften im Vergleich zum HGB ändert und ob diese Kennzahlen aussagekräftig sind.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Herleitung und einen vergleichenden methodischen Ansatz, um die Auswirkungen unterschiedlicher Rechnungslegungssysteme auf Kennzahlen zu analysieren.
Der Hauptteil widmet sich der systematischen Herleitung kapital-, umsatz- und vermögensbasierter Kennzahlen sowie der kritischen Prüfung ihrer Ermittlung aus IAS-Abschlussdaten.
Wichtige Begriffe sind Rentabilitätsanalyse, IAS/IFRS, HGB-Vergleich, Eigenkapitalrendite, Cashflow, Bilanzierung und betriebsnotwendiges Vermögen.
Bereinigungsmaßnahmen sind erforderlich, um Verzerrungen aus steuerlichen oder wahlrechtlichen Effekten zu eliminieren und so eine aussagekräftige, zwischenbetriebliche Vergleichbarkeit der Kennzahlen zu gewährleisten.
Durch die Aktivierung von Finanzierungsleasing nach IAS 17 beim Leasing-Nehmer fällt der Cashflow höher aus als nach HGB, was zu einer höheren Rentabilitätskennzahl führen kann.
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