Forschungsarbeit, 2002
49 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Problemaufriß
1.2 Untersuchungsziele
1.3 Untersuchungsgegenstand
1.4 Aufbau der Untersuchung
1.5 Abgrenzungen
2 Rahmenbedingungen
2.1 Geschichtliche Entwicklung der Umweltpolitik
2.2 Die vier Prinzipien der Umweltpolitik
2.3 Die globalen Umweltprobleme
2.4 Das Klima
2.5 Strategien der Umweltökonomie
3 Untersuchung
3.1 Effizienzstrategie
3.1.1 Darstellung der Effizienzstrategie
3.1.2 Energie
3.1.3 Verkehr
3.1.4 Abfall
3.2 Substitutionsstrategie
3.2.1 Darstellung der Substitutionsstrategie
3.2.2 Energie
3.2.3 Verkehr
3.2.4 Abfall
3.3 Suffizienzstrategie
3.3.1 Darstellung der Suffizienzstrategie
3.3.2 Energie
3.3.3 Verkehr
3.3.4 Abfall
4 Fazit
4.1 Vergleich der Strategien
4.2 Schlussbetrachtungen
Die Arbeit analysiert Handlungsstrategien zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes und untersucht deren Wirksamkeit sowie Hindernisse im Kontext des Klimaschutzes. Ziel ist es, das Potenzial der Effizienz-, Substitutions- und Suffizienzstrategien in verschiedenen Einsatzbereichen zu bewerten.
1.1 Problemaufriß
Mit dem Beginn der Industrialisierung haben Menschen in einem vorher noch nie dagewesenen Maße die Natur ausgebeutet. Die verfügbaren Ressourcen wurden und werden mehr verbraucht als sie sich im gleichen Zeitraum regenerieren können. Die Biosphäre wird seit über einem Jahrhundert mit allen erdenklichen Schadstoffen vergiftet. Dieses Problem ist nicht national es ist global. Es ist auch kein Problem was sich irgendwann von selbst erledigt. Die große Mehrzahl der Länder und Menschen strebt danach, das Niveau des materiellen Wohlstands in den westlichen Industriestaaten zu erreichen und zwar durch Industrialisierung ihrer Wirtschaft nach westlichem Vorbild.
Die Menschheit hat sich seit dem vorletzten Jahrhundert um den Faktor drei oder mehr vermehrt. Allen ist gemeinsam, daß sie ihre Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Schlafen befriedigen müssen. Niemand möchte aber verunreinigte Lebensmittel zu sich nehmen und in einer Behausung ohne Wärme und Licht wohnen. In diesem Jahrhundert zu leben bedeutet auch in entfernte Länder zu reisen. Und das mit den unterschiedlichsten Transportmitteln. Es bedeutet auch diese oder ähnliche Transportmittel im privaten Konsumbereich zu verwenden. Egal was wir tun, wir bedienen uns immer häufiger technischer Hilfsmittel, die Energie benötigen um ihre Arbeit aufzunehmen. Mit reiner Muskelkraft könnte in Fabriken nicht mit unserer heutigen gewinnoptimierten Fertigung produziert werden. Nur die hoch technisierte Fertigung besteht auf dem Markt. Was hier produziert wird, wird nicht unbedingt hier konsumiert. Das Gegenteil ist oft der Fall. Wir exportieren und importieren aus und in jedes Land.
1 Einleitung: Vorstellung der globalen ökologischen Problematik durch Industrialisierung sowie der Zielsetzung und Abgrenzung der Untersuchung.
2 Rahmenbedingungen: Darstellung der historischen Entwicklung der Umweltpolitik, der grundlegenden Prinzipien sowie globaler Umweltprobleme und ökonomischer Strategien.
3 Untersuchung: Detaillierte Analyse der Effizienz-, Substitutions- und Suffizienzstrategien, unterteilt in die Sektoren Energie, Verkehr und Abfall.
4 Fazit: Synthese und Vergleich der untersuchten Strategien sowie abschließende Betrachtung zur Notwendigkeit einer aktiven Klima- und Energiepolitik.
Klimaschutz, Effizienzstrategie, Substitutionsstrategie, Suffizienzstrategie, Kohlendioxid, Energiewende, Umweltpolitik, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Erneuerbare Energien, Treibhauseffekt, Abfallverwertung.
Die Arbeit untersucht, wie durch verschiedene Handlungsstrategien der Treibhauseffekt gemindert und ein nachhaltigerer Umgang mit Ressourcen erreicht werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Energie, Verkehr und Abfallwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland.
Das Ziel ist die Identifikation und Bewertung von Strategien zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes sowie deren Vor- und Nachteile im Hinblick auf den Klimaschutz.
Die Untersuchung basiert auf der Analyse von Sekundärliteratur, Fachzeitschriften, Unternehmensberichten sowie Studien verschiedener Institute.
Der Hauptteil analysiert detailliert drei Strategieansätze: Effizienz-, Substitutions- und Suffizienzstrategien in Bezug auf Energieverbrauch, Transport und Abfallvermeidung.
Zu den zentralen Begriffen zählen Klimaschutz, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Emissionsreduktion.
Die Effizienzstrategie setzt auf technologische Optimierung, die Substitutionsstrategie auf den Einsatz völlig neuer, umweltverträglicher Technologien, während die Suffizienzstrategie Verhaltensänderungen zur Ressourceneinsparung fokussiert.
Abfall wird als Ressource betrachtet, wobei die Vermeidung als oberstes Ziel definiert wird, gefolgt von der stofflichen und energetischen Verwertung im Sinne geschlossener Kreisläufe.
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