Diplomarbeit, 2004
141 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Leitidee
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Datenerhebung
2. Die Marke und ihre Bedeutung
2.1 Definition von Marke und Markenartikel
2.2 Kennzeichen und Funktionen einer Marke
2.2.1 Funktionen einer Marke aus Nachfragersicht
2.2.2 Funktionen einer Marke aus Herstellersicht
3. Grundlagen der Markenführung
3.1 Ansätze und Ziele der Markenführung
3.1.1 Ansätze der Markenführung
3.1.2 Ziele der Markenführung
3.2 Der Markenwert
3.2.1 Der finanzorientierte Markenwert
3.2.2 Der konsumentenorientierte Markenwert
3.3 Positionierung der Elemente der Markenstärke
3.4 Markenwissen und Datenspeicherung beim Konsumenten
3.5 Markenschemata
3.6 Das Markenimage als Fremdbild der Marke
3.7 Die Markenidentität als Selbstbild der Marke
3.8 Die Markenpersönlichkeit
3.9 Zusammenfassung des Kapitels im Hinblick auf Co-Branding
4. Co-Branding und andere Strategien der Markenführung
4.1 Überblick über die Strategien der Markenführung
4.1.1 Monomarkenstrategien
4.1.1.1 Einzelmarkenstrategie
4.1.1.2 Mehrmarkenstrategie
4.1.2 Markentransferstrategien
4.1.2.1 Familienmarkenstrategie
4.1.2.2 Dachmarkenstrategie
4.2 Co-Branding und die Abgrenzung zu anderen Strategien
4.2.1 Markenallianzen und die Abgrenzung zu Co-Branding
4.2.2 Definition von Co-Branding
4.2.3 Der Markentransfer und die Abgrenzung zu Co-Branding
4.3 Ziele von Co-Branding-Allianzen
4.4 Chancen von Co-Branding-Allianzen
4.4.1 Unternehmensgerichtete Erfolgsfaktoren
4.4.2 Kundengerichtete Erfolgsfaktoren
4.4.3 Handelsgerichtete Erfolgsfaktoren
4.5 Risiken von Co-Branding-Allianzen
5. Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Co-Branding
5.1 Markt- und unternehmensbezogene Determinanten
5.2 Analysen zur Markenstärke des Unternehmens
5.3 Identifikation möglicher Allianzkandidaten
5.4 Bewertung des Erfolgspotentials der Allianzkandidaten
5.4.1 Notweniger „Fit“ zwischen den Marken
5.4.2 Erforderlichkeit komplementärer Marken
5.4.3 Subjektive Qualitätseinschätzung beider Marken
5.5 Weitere relevante Faktoren bei der Umsetzung
5.6 Konzeption des Marketingprogramms zur Einführung des Co-Branding-Produktes
5.7 Bewertung des Co-Branding Erfolgs
6. Beurteilung von Co-Branding als neue Strategie der Markenführung
6.1 Fazit
6.2 Ansatzpunkte für eine weiterführende Forschung
Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Relevanz von Co-Branding als moderne Strategie der Markenführung, um zu klären, ob sie als erfolgsversprechendes Instrument zur langfristigen Markenwertsteigerung dienen kann und wie Unternehmen diese effizient implementieren.
4.2.1 Markenallianzen und die Abgrenzung zu Co-Branding
Blackett und Russel spezifizieren Markenallianzen, bei denen jeweils zwei oder mehrere Markenanbieter aus unterschiedlichen Produktkategorien zusammenarbeiten, allgemein nach den Kernkriterien „Dauer der Zusammenarbeit“ und dem „Grad des Aufbaus gemeinsamer Wertvorstellungen“. Somit ergeben sich folgende Arten der Markenallianzen:
1. Co-Promotions (auch Co-Advertising oder Joint Promotions genannt) beziehen sich auf gemeinsame kommunikative Maßnahmen, die meist von kurzer Dauer sind. Ziel ist es, eine höhere Aufmerksamkeit durch die attraktive Kombination beider Marken zu erreichen, z.B. Lufthansa Edition des Ford Ka©, McDonalds© Eis Promotion mit Smarties© (Mc Flurry). Der Wertgewinn der Zusammenarbeit hängt stark von dem kommunikativen Aufwand der Partner ab. Grundsätzlich ist der Wertgewinn aber eher gering einzuschätzen.
2. Ingredient Branding kennzeichnet einen vertikalen Zusammenschluss zweier Marken, bei dem Vorprodukte oder Komponenten eines Herstellers längerfristig zum Einbau bzw. zur Verwendung in einem anderen Produkt bereitgestellt werden und dabei einen hohen Wertgewinn für die Partner generieren. Beispiel: Nutra Sweet© als Bestandteil von Diet Coke©.
3. Bei Joint Ventures (auch Mega Brands genannt) schließen sich mehrere Marken zu einer Kooperation zusammen, die zumeinst lang anhaltend und kapitalintensiv verläuft. Das primäre Ziel ist die Verfolgung von Wert- und Gewinnvorteilen für alle Beteiligten sowie die Kommunikation einer gemeinsamen Markenidentität. Beispiel: Star Alliance© als Zusammenschluss mehrerer Luftverkehrsdienstleister, wobei alle beteiligten Marken eigenständig bleiben.
1. Einleitung: Erläutert die Relevanz der Markenführung im Wandel und führt in die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.
2. Die Marke und ihre Bedeutung: Definiert Markenartikel und erläutert deren grundlegende Funktionen für Konsumenten und Hersteller.
3. Grundlagen der Markenführung: Analysiert theoretische Ansätze der Markenführung, den Markenwert und zentrale Konstrukte wie Identität und Image.
4. Co-Branding und andere Strategien der Markenführung: Bietet einen Überblick über Markenstrategien und grenzt Co-Branding systematisch von anderen Markenallianzen ab.
5. Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Co-Branding: Leitet einen strukturierten Prozess zur Implementierung von Co-Branding-Strategien inklusive Bewertungsmethoden ab.
6. Beurteilung von Co-Branding als neue Strategie der Markenführung: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf den Forschungsbedarf.
Markenführung, Co-Branding, Markenwert, Markenidentität, Markenimage, Markenallianz, Markentransfer, Spill-Over-Effekt, Markenfit, Markenpersönlichkeit, Ingredient Branding, Joint Venture, Unternehmenswert, Markenstrategie, Konsumentenverhalten.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung von Co-Branding als Mittel der Markenführung im heutigen Marktumfeld.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Markenführung, die Abgrenzung von Co-Branding zu anderen Strategien sowie praktische Implementierungshilfen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Co-Branding eine erfolgsversprechende Strategie darstellt und wie Unternehmen diese effektiv nutzen können.
Die Arbeit basiert primär auf einer systematischen Auswertung von Sekundärmaterial und bestehenden wissenschaftlichen Studien zum Markenmanagement.
Der Hauptteil analysiert Strategien, Erfolgsfaktoren und Risiken von Markenallianzen sowie deren Auswirkungen auf den Markenwert und die Markenstärke.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Co-Branding, Markenwert, Markenidentität, Imagetransfer und der sogenannte "Fit" zwischen den Partnern.
Co-Branding wird als die systematische Markierung einer gemeinsamen Leistung durch mindestens zwei Marken verstanden, wobei die Marken für den Abnehmer erkennbar bleiben.
Der "Fit" bezeichnet die Übereinstimmung der Markenassoziationen und gilt als zentraler Erfolgsfaktor, um eine positive Rückkopplung auf die Stammarke zu erzielen.
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