Diplomarbeit, 2004
95 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit befasst sich mit der Preisermittlung bei Weiterbildungsunternehmen im Kontext der Arbeitsmarkt- und Bildungsreform. Sie untersucht die Auswirkungen der Reformen auf die Weiterbildungsbranche und analysiert verschiedene Verfahren zur Preisermittlung, die im Rahmen von Kostenrechnung und Erfolgsrechnung angewendet werden können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Preisermittlung bei Weiterbildungsunternehmen im Kontext der Arbeitsmarkt- und Bildungsreform. Anschließend werden die Reformen in Deutschland und ihr Einfluss auf die Bildung näher beleuchtet. Hierbei werden die Bildungsreform, die geänderten Förderbedingungen der Bundesagentur für Arbeit und die Arbeitsmarktreform II mit ihren Bestandteilen Hartz III und Hartz IV analysiert. Die Kapitel beleuchten die Bedeutung dieser Reformen für die Weiterbildungsbranche. Anschließend werden die Grundlagen für die Preisermittlung im Kontext von Kostenrechnung und Erfolgsrechnung erläutert. Im vierten Kapitel werden verschiedene Verfahren zur Preisermittlung vorgestellt, die im Rahmen der Kalkulation und der kalkulatorischen Erfolgsrechnung angewendet werden können.
Preisermittlung, Weiterbildungsunternehmen, Bildungsreform, Arbeitsmarktreform, Kostenrechnung, Erfolgsrechnung, Kalkulation, Deckungsbeitragsrechnung, Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit
Durch Reformen wie die Agenda 2010 sind staatliche Förderungen zurückgegangen, sodass Unternehmen vermehrt Selbstzahler als neue Zielgruppe gewinnen und marktgerechte Preise kalkulieren müssen.
Die Kostenrechnung liefert die notwendigen Daten über anfallende Kosten (Personal, Miete, Material), um eine Untergrenze für die Preise festzulegen und die Wirtschaftlichkeit zu sichern.
Sie ermittelt, welcher Betrag nach Abzug der variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten zur Verfügung steht. Dies hilft zu entscheiden, ab welcher Teilnehmerzahl ein Kurs rentabel ist.
Vorgestellt werden unter anderem die Divisionskalkulation (Gesamtkosten durch Teilnehmerzahl) und die Zuschlagskalkulation (Einzelkosten plus Gemeinkostenzuschläge).
Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie die Umstrukturierung der Arbeitsämter führten zu strengeren Förderkriterien, was den Wettbewerbsdruck auf private Anbieter erhöhte.
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