Essay, 1997
6 Seiten
Der Essay befasst sich mit dem Phänomen des Flirtens und erforscht dessen Vielschichtigkeit und Ambivalenz. Der Autor strebt danach, den FLIRT als ein kommunikatives Zwischenreich zu definieren, das zwischen unverbindlichem Abgreifen und bindender Beziehung angesiedelt ist.
Flirt, Kommunikation, Augenkontakt, Möglichkeitssinn, Ambivalenz, Risiko, Gesellschaft, Generationen, Sexualität, Freiheit, Kultur.
Flirt wird als das „Dritte“ definiert: Weder unverbindliches Abmustern noch strategische Anmache, sondern ein Moment der Zufälligkeit und des „Möglichkeitssinns“.
Flirt beginnt fast immer mit den Augen („Mit den Augen erschließt sich die Welt“). Alles andere wird als künstliche Virtualität oder „Antiflirt“ beschrieben.
Ein Flirt kann nicht erzwungen werden und funktioniert nicht, wenn Beteiligte durch feste Bindungen oder explizite Ablehnung den Spielraum der Möglichkeiten schließen.
Es beschreibt die kommunikative Zwischenwelt des Flirts, die zwischen der totalen Unverbindlichkeit und der festen Bindung liegt.
Ja, der Autor betont, dass Flirt eine unersetzliche Form menschlicher Annäherung ist, die bis ins hohe Alter spannend bleibt.
Sobald das „Möglichkeitsfeld“ verlassen wird – sei es durch Ablehnung oder durch den Übergang in eine feste Bindung/Sexualität – ist es kein Flirt mehr.
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