Diplomarbeit, 2005
153 Seiten, Note: 1.3
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten des Einsatzes multimodaler Schnittstellen, insbesondere sprachgesteuerter Systeme, zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Informationssystemen. Dabei steht die Entwicklung einer multimodalen Sprachanwendung im Fokus, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen zugeschnitten ist. Ziel ist es, die Interaktion mit digitalen Systemen barrierefreier und intuitiver zu gestalten.
Die Arbeit gliedert sich in fünf Hauptkapitel. In Kapitel 1 wird die Motivation für die Arbeit erläutert, die Problemstellung definiert und die Ziele der Arbeit vorgestellt. Kapitel 2 bietet eine umfassende Einführung in die Thematik der Zugänglichkeit und Benutzbarkeit von Informationsangeboten und stellt verschiedene Richtlinien und Werkzeuge zur Überprüfung der Einhaltung dieser Anforderungen vor. Darüber hinaus werden multimodale Schnittstellen, insbesondere Sprachschnittstellen, im Detail betrachtet und ihre Vorteile sowie Anwendungsgebiete diskutiert.
Kapitel 3 widmet sich der Entwicklung eines Konzeptes für eine multimodale Sprachanwendung, die auf die Verbesserung der Zugänglichkeit von Informationssystemen zielt. Es werden die wichtigsten Designaspekte der Anwendung beleuchtet, wie zum Beispiel die Integration von Spracherkennung, die Berücksichtigung von Benutzerbedürfnissen und die Behandlung von Fehlern. In Kapitel 4 wird die konkrete Umsetzung des Konzeptes am Beispiel des Interaktiven Spiegels des ShopLab-Projektes beschrieben. Es werden verschiedene Entwicklungswerkzeuge für die Spracherkennung verglichen und die Implementierung der Anwendung anhand eines ausgewählten Werkzeugs detailliert dargestellt.
Schließlich fasst Kapitel 5 die Ergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die erreichten Ziele und bietet einen Ausblick auf zukünftige Forschungs- und Entwicklungsschritte im Bereich der multimodalen Schnittstellen und des Universal Access.
Universal Access, Barrierefreiheit, Multimodale Schnittstellen, Spracherkennung, Benutzbarkeit, Zugänglichkeit, WCAG 1.0, Informationssysteme, Entwicklungskonzept, Prototypenevaluation, ShopLab Projekt, Interaktiver Spiegel.
Universal Access zielt darauf ab, Informationssysteme für alle Menschen zugänglich und benutzbar zu machen, unabhängig von ihren körperlichen oder technischen Voraussetzungen.
Es handelt sich um einen Prototyp für den Einzelhandel, der das virtuelle Zusammenstellen und Betrachten von Maßhemden über eine intuitive, multimodale Schnittstelle ermöglicht.
Sie kombinieren verschiedene Eingabemöglichkeiten (z.B. Sprache und Grafik), was die Benutzerfreundlichkeit erhöht und Barrieren für Menschen mit Einschränkungen abbaut.
Die Web Accessibility Initiative (WAI) des W3C hat Richtlinien wie die WCAG 1.0 entwickelt, um die Gestaltung zugänglicher Webangebote zu standardisieren.
Die Evaluation erfolgt durch Nutzertests, Fragebögen und Studien wie die "Natural Dialog Study", um Fehlerquellen in der Worterkennung zu identifizieren und zu korrigieren.
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