Magisterarbeit, 2004
95 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit befasst sich mit der Science Fiction-Literatur in der DDR und untersucht deren Entwicklung, Themen und Bedeutung im Kontext des sozialistischen Systems. Sie beleuchtet insbesondere das Verhältnis von DDR-SF zum Utopischen und analysiert die verschiedenen Formen der Perspektivbewusstheit, die in den Texten zum Ausdruck kommen.
Die Einleitung beleuchtet die bisherige literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit DDR-SF und ihre Bedeutung im Kontext des Utopieverständnisses in der DDR. Kapitel 3 untersucht den Begriff ,Science Fiction' und grenzt den Gegenstandsbereich der Arbeit ein. Kapitel 4 befasst sich mit der literaturhistorischen Entwicklung von DDR-SF und analysiert das Verhältnis dieser Gattung zum Utopischen. Kapitel 6 untersucht die SF der 50er und 60er Jahre und beleuchtet die verschiedenen Formen des Perspektivbewusstseins. Kapitel 7 analysiert die SF der 70er und 80er Jahre und zeigt, wie Science Fiction als Medium der Gesellschaftskritik eingesetzt wurde.
Science Fiction, DDR-Literatur, Utopie, Perspektivbewusstsein, Gesellschaftskritik, sozialistisches System, literarische Entwicklung, Genreproblem, Rezeption, Sekundärliteratur, Forschungsstand, Empirische Forschung, BiLieF-Projekt.
Science-Fiction (SF) war in der DDR eine Ausnahmeerscheinung, die einerseits als Unterhaltungsliteratur diente, andererseits aber auch Raum für indirekte Gesellschaftskritik bot.
Obwohl sie Restriktionen unterlag, wurde SF von offizieller Seite oft gering geschätzt und dadurch weniger intensiv kontrolliert als andere literarische Genres, was Autoren kritische Spielräume eröffnete.
Es beschreibt die Darstellung der offiziell propagierten Vision einer kommunistischen Zukunft (der „lichte Morgen“), die besonders in den 50er und 60er Jahren gefordert wurde.
Es entwickelte sich eine neue literarische Qualität, die zunehmend dystopische Elemente und systemkritische Ansätze enthielt, um den Gegensatz zwischen Vision und Realität des Sozialismus zu thematisieren.
Bekannte Beispiele sind Eberhardt del'Antonio (Heimkehr der Vorfahren), Johanna und Günter Braun (Unheimliche Erscheinungsformen auf Omega XI) sowie Gert Prokop.
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