Masterarbeit, 2017
220 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Begrifflich-konzeptionelle Grundlagen der Transparenz
2.1 Formen von Transparenz
2.2 Vertrauen und Transparenz
2.3 Transparenzmanagement
2.4 Intransparenz und Grenzen von Transparenz
3 Begrifflich-konzeptionelle Grundlagen der Kommunikation
3.1 Kommunikation
3.2 Unternehmenskommunikation
3.2.1 Interne Unternehmenskommunikation
3.2.2 Auf- und Abwärtsbewegungen der Unternehmenskommunikation
3.2.3 Externe Unternehmenskommunikation
3.2.4 Einordnung der Kommunikation in die Unternehmensstruktur
3.2.5 Ziele der internen Unternehmenskommunikation
3.2.6 Interne Unternehmenskommunikationskanäle
3.2.6.1 Mitarbeiterzeitung
3.2.6.2 Social Intranet
3.2.6.3 Videoformate
3.2.6.4 Persönliche Kommunikation
3.2.6.4.1 Besprechungen
3.2.6.4.2 Veranstaltungen
4 Arbeitsbezogenes Transparenzerleben
5 Gestaltung einer transparenten internen Unternehmenskommunikation
6 Empirische Untersuchung
6.1 Konstruktion des Interviewleitfadens
6.2 Konstruktion der Stichprobe für die Experteninterviews
6.3 Durchführung der Interviews
6.4 Auswertung der Interviews
7 Darstellung des Befundes der Interviews
7.1 Schwerpunkt I: Interne Unternehmenskommunikation Begriffsverständnis
7.2 Schwerpunkt II: Transparenz und transparente interne Unternehmenskommunikation Begriffsverständnis
7.3 Schwerpunkt III: Möglichkeiten der Umsetzung transparenter interner Unternehmenskommunikation
7.4 Schwerpunkt IV: Grenzen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung transparenter interner Unternehmenskommunikation
8 Fazit
8.1 Kritische Würdigung
8.2 Theoretische Reflexion
8.3 Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse
8.4 Ausblick
9 Anlage 1: Kontaktaufnahme zu Experten
9.1 Anlage 1.1: Kontaktaufnahme zu E2
9.2 Anlage 1.2: Kontaktaufnahme zu E4
9.3 Anlage 1.3: Kontaktaufnahme zu E6
10 Anlage 2: Interviewleitfaden
11 Anlage 3: Transkriptionen
11.1 Transkription E1
11.2 Transkription E2
11.3 Transkription E3
11.4 Transkription E4
11.5 Transkription E5
11.6 Transkription E6
Die vorliegende Arbeit untersucht die Definition sowie die Möglichkeiten zur Umsetzung einer transparenten internen Unternehmenskommunikation, um Vertrauen und Mitarbeiterpartizipation nachhaltig zu fördern. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie eine transparente interne Kommunikation definiert ist und durch welche Faktoren sie innerhalb eines Unternehmens unterstützt oder gehemmt wird.
2.1 Formen von Transparenz
Drei Transparenz-Begriffe werden in der Wissenschaft unterschieden: Die informationelle Transparenz, die performative (oder auch partizipatorische) Transparenz und die organisatorische (oder auch Verantwortlichkeits-)Transparenz. Hierbei beschreibt die informationelle Transparenz „die rechtzeitige, wahrheitsgemäße, vollständige und hinreichend ausführliche Transparenz von relevanten Informationen gegenüber internen und externen Stakeholdern eines Unternehmens“. Hierbei geht es zunächst um den barrierefreien Zugang (Verfügbarkeit) und um eine intuitive Suche nach Informationen (Zugänglichkeit). Außerdem sollte der Inhalt verständlich und knapp gehalten sein, um dem Transparenzanspruch zu genügen.
Messbar ist die informationelle Transparenz indem analysiert wird, „ob und wann ein Unternehmen welche Informationen wem in welcher Form zur Verfügung stellt.“ Performative Transparenz wird hergestellt, indem Absichten, Ziele und Motive einer Handlung preisgegeben werden und der Informierte das Ergebnis mit der ursprünglichen Absicht vergleichen kann. Die organisatorische Transparenz betrifft die Struktur und die Behebung sogenannter innerer Wände eines Unternehmens. Alle in- und externen Stakeholder müssen Kenntnis über die Zuordnung von Verantwortlichkeiten innerhalb eines Unternehmens besitzen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der Unternehmenskommunikation in einer digitalisierten Welt ein und begründet die Notwendigkeit von Transparenz.
2 Begrifflich-konzeptionelle Grundlagen der Transparenz: Hier werden verschiedene Transparenzformen definiert und der strategische Wert von Transparenz für Unternehmen erläutert.
3 Begrifflich-konzeptionelle Grundlagen der Kommunikation: Dieses Kapitel definiert Kommunikation und Unternehmenskommunikation und beleuchtet verschiedene Kommunikationskanäle und deren Ziele.
4 Arbeitsbezogenes Transparenzerleben: Es wird das psychologische Modell des arbeitsbezogenen Transparenzerlebens vorgestellt, welches als theoretische Basis dient.
5 Gestaltung einer transparenten internen Unternehmenskommunikation: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Gestaltung und diskutiert Erfolgs- sowie Hemmfaktoren.
6 Empirische Untersuchung: Die methodische Vorgehensweise, inklusive Interviewleitfaden und Stichprobenauswahl, wird detailliert dargelegt.
7 Darstellung des Befundes der Interviews: Hier werden die Ergebnisse der Experteninterviews in vier Schwerpunkten analysiert und diskutiert.
8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, würdigt die Methodik kritisch und bietet einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Interne Unternehmenskommunikation, Transparenz, Vertrauen, Mitarbeiterpartizipation, Transparenzmanagement, Arbeitsbezogenes Transparenzerleben, Experteninterviews, Organisationskommunikation, Wissensmanagement, Kommunikationsinstrumente, Führungskräftekommunikation, Unternehmenskultur, Stakeholder, Digitalisierung, Feedbackkultur.
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Transparenz innerhalb der internen Unternehmenskommunikation und erarbeitet eine Definition sowie praxisnahe Handlungsempfehlungen.
Themenschwerpunkte sind die Definition von Transparenz, die theoretische Basis des arbeitsbezogenen Transparenzerlebens sowie die Methoden und Instrumente der internen Kommunikation.
Das Ziel ist die Bestimmung einer einheitlichen Definition für transparente interne Unternehmenskommunikation, um Unternehmen bei der Gestaltung ihrer internen Dialoge zu unterstützen.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Ansatz durch die Durchführung von Experteninterviews mit Fachleuten aus verschiedenen Kommunikationsbereichen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, das Modell des arbeitsbezogenen Transparenzerlebens, die Gestaltungsmöglichkeiten einer transparenten Kommunikation und die empirische Befunddarstellung.
Zu den Kernbegriffen zählen Interne Unternehmenskommunikation, Transparenz, Vertrauen, Mitarbeiterpartizipation und Transparenzmanagement.
Die Experten betonen, dass Führungskräfte eine zentrale Rolle als Kommunikatoren einnehmen und durch ihre Haltung und Vorbildfunktion das Transparenzerleben der Mitarbeiter maßgeblich prägen.
Transparenz ist kein Selbstzweck und sollte maßvoll eingesetzt werden, da eine "Schein-Transparenz" oder Überinformation zu Ineffektivität und Verunsicherung führen kann.
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