Bachelorarbeit, 2015
63 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen des Islams
2.1. Die Geschichte des Islams
2.2. Das islamische Recht
2.3. Primäre Rechtsquellen
2.3.1. Der Koran
2.3.2. Die Sunna
2.4. Sekundäre Rechtsquellen
2.4.1. Idschmā
2.4.2. Qiyās
2.5. Untergeordnete Rechtsquellen
2.5.1. Urf
2.5.2. Idschtihād
3. Das Islamic Banking
3.1. Der Entstehungsprozess
3.2. Wichtige Institutionen
3.2.1. Accounting and Auditing Organization for Islamic Financial Institutions
3.2.2. Islamic Financial Services Boards
3.2.3. International Islamic Financial Market
3.2.4. Islamic International Rating Agency
3.2.5. Liquidity Management Centre
3.3. Prinzipien des Islamic Banking
3.3.1. Ribā (Zinsverbot)
3.3.2. Gharar (Verbot von Spekulation)
3.3.3. Maysir (Verbot von Glücksspielen)
3.3.4. Das Verbot unethischer Geschäfte
3.4. Grundlegende Vertragsarten des Islamic Banking
3.4.1. Fremdkapitalbasierte Vertragsarten
3.4.1.1. Murabaha (Mark-up Sale)
3.4.1.2. Salam (Lieferungskauf)
3.4.1.3. Istisna (Werklieferungsvertrag)
3.4.1.4. Arbun (Verkauf mit Anzahlung)
3.4.1.5. Tawarruq
3.4.1.6. Qard Hassan (Zinsloses Darlehen)
3.4.2. Eigenkapitalbasierte Vertragsarten
3.4.2.1. Mudaraba (Stille Geselschaft)
3.4.2.2. Muscharaka (Beteiligungsfinanzierung)
3.4.3. Idschara und Sukuk
3.4.3.1. Idschara (Islamischer Leasing)
3.4.3.2. Sukuk (Islamische Anleihe)
4. Risikomanagement (konventionelles Bankensystem)
4.1. Risiken konventioneller Banken
4.1.1. Kreditrisiko
4.1.2. Marktrisiko
4.1.3. Operationelles Risiko
4.1.4. Liquiditätsrisiko
4.2. Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht
4.2.1. Basel II
4.2.2. Basel II,5
4.2.3. Basel III
5. Risikomanagement (Islamic Banking)
5.1. Risiken Islamic Banking (Verknüpfung konventioneller Banken)
5.1.1. Kreditrisiko
5.1.2. Marktrisiko
5.1.3. Operationelles Risiko
5.1.4. Liquiditätsrisiko
5.2. Islamic Banking (spezifische Risiken)
5.2.1. Rate-of-Return Risk
5.2.2. Displaced Commercial Risk
5.2.3. Scharia Risiko
5.2.4. Treuhänder Risiko
5.2.5. Reputational Risk
5.2.6. Equity Investment Risk
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Ziel dieser Bachelor Thesis ist es, die Übertragbarkeit der Methoden des Risikomanagements konventioneller Banken auf das Islamic Banking zu analysieren und zu prüfen, welche spezifischen Herausforderungen und Risiken sich aus den religiösen Vorschriften des Islams sowie dem Verzicht auf zinsbasierte Geschäfte für islamische Finanzinstitute ergeben.
3.4.1.1. Murabaha (Mark-up Sale)
Murabaha bezeichnet den Kaufvertrag mit spezieller Preisklausel. Dabei agiert die Bank als Zwischenhändler zwischen Käufer und Verkäufer. Die Bank kauft im Auftrag des Kunden eine Ware oder ein Grundstück von einem Dritten, die sie dann ihrem Kunden mit einem vorher vereinbarten Preisaufschlag weiterverkauft. Der Kunde kann den Betrag auf Wunsch in Raten zurückzahlen. Der Kaufvertrag zwischen der Bank und dem Kunden kann nach islamischem Recht nur dann geschlossen werden, wenn die Bank das Eigentum der Ware oder des Grundstückes erworben hat, da ansonsten Zahlung und Eigentumsübertragung in der Zukunft lägen und dies nach islamischer Recht untersagt ist.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung des Islamic Banking im Kontext der globalen Finanzkrise dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Grundlagen des Islams: Dieses Kapitel erläutert die geschichtlichen Hintergründe, die Bedeutung der Scharia sowie die primären und sekundären Rechtsquellen, die als Fundament für islamische Finanztransaktionen dienen.
3. Das Islamic Banking: Hier werden der Entstehungsprozess, wichtige regulatorische Institutionen sowie die zentralen Prinzipien und vertraglichen Ausgestaltungen islamischer Finanzprodukte detailliert dargestellt.
4. Risikomanagement (konventionelles Bankensystem): Dieses Kapitel analysiert das klassische Risikomanagement und die aufsichtsrechtlichen Anforderungen gemäß den Baseler Accord-Standards (Basel I, II, III).
5. Risikomanagement (Islamic Banking): Im Hauptteil der Arbeit werden die spezifischen Risiken islamischer Banken identifiziert und mit den Risiken konventioneller Banken verknüpft, wobei der Fokus auf Scharia-konformen Besonderheiten liegt.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, zieht ein Resümee über die Stabilität beider Bankensysteme und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Islamic Banking.
Islamic Banking, Scharia, Risikomanagement, Zinsverbot, Ribā, Gharar, PLS-Prinzip, Basel III, Murabaha, Sukuk, Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko, Finanzmarkt, Bankenaufsicht, Scharia Risiko
Die Arbeit untersucht das Risikomanagement im Islamic Banking und vergleicht dieses mit den Methoden und Anforderungen des konventionellen Bankensystems.
Die zentralen Felder umfassen die religiösen Grundlagen des Islam, die Struktur islamischer Finanzprodukte sowie die verschiedenen Risikokategorien, mit denen islamische Banken konfrontiert sind.
Die Arbeit analysiert, inwieweit konventionelle Risikomanagement-Methoden auf islamische Banken übertragbar sind und wie die religiösen Vorgaben deren Wirtschaftlichkeit und Risikoprofil beeinflussen.
Es handelt sich um eine analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Gegenüberstellung von Finanzmarkttheorien sowie Scharia-konformen Finanzierungsmodellen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Instrumente des Islamic Banking (Kapitel 3), die Analyse konventioneller Risikostrukturen inklusive Baseler Standards (Kapitel 4) und die Verknüpfung beider Bereiche im Kontext spezifischer islamischer Risiken (Kapitel 5).
Wesentliche Begriffe sind Scharia, Ribā (Zinsverbot), Gharar (Spekulationsverbot), Profit-and-Loss-Sharing (PLS), Sukuk sowie die verschiedenen spezifischen Risiken wie das Scharia-Risiko.
Dieses Risiko entsteht, wenn eine islamische Bank versucht, den Kunden die erwarteten Erträge zu garantieren, obwohl die tatsächliche Rendite des Projekts geringer ausfiel, um Kundenabwanderung zu verhindern.
Aufgrund der Scharia-Vorgaben müssen islamische Banken komplexere Verträge (z.B. Mudaraba oder Muscharaka) managen, die ein Teilen von Gewinn und Verlust beinhalten und bei denen häufig keine standardisierten Daten oder Rating-Kennzahlen vorliegen.
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