Bachelorarbeit, 2014
40 Seiten, Note: 1,00
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Luxus
2.1.1 Definition Luxusgüter
2.1.2 Der neue Luxus
2.2 Grundlegende Theorien
2.2.1 Social-Identity
2.2.2 Self-Identity
2.3 Literaturüberblick
3. Zusammenhang zwischen Luxusgütern und Social- bzw. Self-Identity
3.1 Konsummotive
3.1.1 Funktioneller Nutzen
3.1.2 Beitrag zur Social-Identity
3.1.3 Beitrag zur Self-Identity
3.2 Käuferklassen im Luxusgüterbereich
3.2.1 Laute Luxuskonsumenten
3.2.2 Leise Luxuskonsumenten
3.3 Management von Luxusgütern
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Luxusgütern und der Ausprägung der sozialen sowie persönlichen Identität. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie und warum Luxusgüter zur Darstellung der Social-Identity und der Self-Identity beitragen und welche psychologischen Mechanismen sowie Konsummotive diesem Verhalten zugrunde liegen.
3.1.2 Beitrag zur Social-Identity
Der elementare und hauptsächliche Wert von Luxusgütern ist nicht physisch, sondern psychologisch. Damit bezieht sich der Konsum auf eine charakteristische Zusammensetzung aus komplexen sozialen und persönlichen Gründen. Diese Zusammensetzung ist im Vergleich zu Gütern des täglichen Bedarfs von herausragender Bedeutung. Auf die persönlichen Gründe beim Kauf von Luxusgütern, die einen Beitrag zur Self-Identity darstellen, wird im nächsten Abschnitt eingegangen.
Ein Grund für den Kauf eines Luxusguts kann die Positionierung als Mitglied einer Gruppe innerhalb der Gesellschaft sein. Dabei haben Symbole auf Produkten oder Symbole die mit bestimmten Produkten assoziiert werden laut Vickers und Renand bedeutenden Einfluss auf die Wahl eines Luxusguts, da diese als Gruppensymbole und somit als Zugehörigkeitskennzeichen fungieren. Dies liegt daran, dass sich Menschen von Produkten angezogen fühlen, die mit ihrer sozialen Identität übereinstimmen und die Symbole ein Ausdruck für diese gemeinsame Social-Identity sind. Deswegen neigen Konsumenten dazu, Kaufgewohnheiten von Referenzgruppen zu imitieren, zu denen sie gerne gehören würden, allerdings nur in Dimensionen, die die Konsumenten als Signal von Gruppenidentität wahrnehmen. Ein Signal kann an die Allgemeinheit gesendet werden oder nur für ausgewählte Personen bestimmt sein, die dem Signalsender wichtig sind. Je wichtiger einer Person eine bestimmte Social-Identity und damit die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Käufergruppe ist, desto attraktiver wird das mit der sozialen Identität assoziierte Produkt wahrgenommen. Symbole auf Luxusprodukten sind also Erkennungszeichen für Andere für die Zugehörigkeit einer Gruppe. Durch die Wahl einer bestimmten Luxusmarke beweist der Konsument außerdem Geschmack. Der Konsument ist nicht nur reich, er gibt sein Geld für ein Produkt einer besonderen Luxusmarke aus. Die dargestellten Symbole sind eine Verschlüsselung, um soziale Schichten unterscheiden zu können.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik des Luxuskonsums, Abgrenzung des Forschungsbereichs und Formulierung der zentralen Forschungsfrage zur Social- und Self-Identity.
2. Theoretische Grundlagen: Definition von Luxus und Luxusgütern sowie Erläuterung der psychologischen Theorien zur sozialen und persönlichen Identität.
3. Zusammenhang zwischen Luxusgütern und Social- bzw. Self-Identity: Analyse der Konsummotive, Klassifizierung der Käufertypen in laute und leise Konsumenten sowie Implikationen für das Luxusmanagement.
4. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage, Reflexion der Ergebnisse sowie Aufzeigen von Limitationen und zukünftigem Forschungsbedarf.
Luxusgüter, Social-Identity, Self-Identity, Konsummotive, Käuferklassen, Statusstreben, symbolischer Konsum, Markenidentität, Marketing, Statusmarken, Identitätsdarstellung, Luxusmanagement, Konsumentenverhalten, soziale Kategorisierung, exklusive Güter.
Die Arbeit analysiert die psychologischen und sozialen Hintergründe hinter dem Konsum von Luxusgütern und untersucht, wie diese Güter als Mittel zur Identitätsstiftung dienen.
Die zentralen Felder umfassen Identitätstheorien, die Klassifizierung von Luxuskonsumenten, die Symbolik von Markenlogos sowie spezifische Marketingstrategien im Luxussegment.
Die Kernfrage ist, wie und warum der Konsum von Luxusgütern aktiv zur Darstellung und Stärkung der sozialen Identität sowie der persönlichen Identität des Käufers beiträgt.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden wissenschaftlichen Literaturrecherche und der systematischen Aufbereitung nationaler sowie internationaler Fachartikel.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Konsummotive (funktionell, sozial, persönlich), eine Einteilung in Käuferklassen (laute vs. leise Konsumenten) und die Ableitung von Implikationen für das Luxusmarkenmanagement.
Wesentliche Begriffe sind Social-Identity, Self-Identity, Luxuskonsum, Statussymbolik und Konsumentenpsychologie.
Laute Konsumenten nutzen auffällige Statussymbole und Logos zur sozialen Positionierung, während leise Konsumenten subtile Details bevorzugen, um ihre Identität ohne vordergründiges Prestigestreben auszudrücken.
Im Gegensatz zu Massenmärkten zielt Luxusmarketing oft darauf ab, Exklusivität und Distanz zu wahren, statt eine maximale Marktverbreitung zu erreichen, um den "Traum" und die psychologische Tiefe der Marke zu erhalten.
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