Bachelorarbeit, 2017
33 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Thematik der Bilanzgarantien im Unternehmenskaufvertrag und den rechtlichen Folgen im Schadensfall. Sie analysiert das Haftungssystem bei Unternehmenskaufverträgen, insbesondere die Problematik des gesetzlichen Mangelbegriffs und die Bedeutung von Bilanzgarantien als Instrument zur Risikominimierung. Dabei werden die verschiedenen Arten von Bilanzgarantien, ihre Abgrenzungsprobleme sowie die rechtlichen Folgen im Schadensfall im Detail untersucht.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und die zentrale Rolle von Bilanzgarantien im Kontext des Unternehmenskaufvertrags hervorhebt. Im Anschluss werden die grundlegenden Elemente des Unternehmenskaufvertrags beleuchtet, einschließlich der Begriffserklärung, Formvorschriften, Besonderheiten und der Problematik des gesetzlichen Mangelbegriffs.
Kapitel C widmet sich den Bilanzgarantien. Es werden die Begriffserklärung, die verschiedenen Arten von Bilanzgarantien und deren Abgrenzungsproblematik diskutiert. Anhand eines Beispiels werden die Betrachtungsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Perspektiven verdeutlicht.
Kapitel D befasst sich mit den Rechtsfolgen im Schadensfall, insbesondere den Besonderheiten des Schiedsgerichtsverfahrens und den Unterschieden zum Zivilgerichtsverfahren. Weiterhin werden verschiedene Methoden zur Wertersatzbemessung betrachtet.
In Kapitel E wird die Rechtsprechung zum Thema Bilanzgarantien anhand eines konkreten Urteils des OLG Frankfurt analysiert und deren Folgen für die Praxis aufgezeigt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Unternehmenskaufvertrag, Bilanzgarantien, Rechtsfolgen im Schadensfall, Schiedsgerichtsverfahren, Wertersatzbemessung und die Relevanz der Rechtsprechung für die Praxis. Weitere wichtige Begriffe sind der gesetzliche Mangelbegriff, die verschiedenen Arten von Bilanzgarantien, die Abgrenzungsproblematik sowie die Methoden der Wertersatzbemessung.
Sie schützt den Käufer vor Risiken falscher Jahresabschlüsse und überträgt das Haftungsrisiko für mangelbehaftete Bilanzen auch nach dem Gefahrenübergang auf den Verkäufer.
Man unterscheidet zwischen weichen, harten und kenntnisqualifizierten Bilanzgarantien, die jeweils unterschiedliche Haftungsumfänge definieren.
Das gesetzliche Mängelgewährleistungsrecht wird den komplexen Eigenheiten eines Unternehmenskaufs oft nicht gerecht, weshalb meist ein eigenständiges vertragliches Haftungssystem vereinbart wird.
Mögliche Folgen sind die Bilanzauffüllung (Naturrestitution), eine Kaufpreisreduzierung oder Wertersatz nach der Differenzhypothese.
In Unternehmenskaufverträgen wird die staatliche Gerichtsbarkeit oft durch Schiedsgerichte ersetzt, die spezifische Verfahrensregeln für Tat- und Rechtsfragen anwenden.
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