Akademische Arbeit, 1996
104 Seiten, Note: 1,0
Die Magisterarbeit "Karfunkel: Die Konstruktion des Fremden im Kinderfernsehen" befasst sich mit der Darstellung von Kindern aus anderen Ländern und Kulturen in der deutschen Kinderfernsehserie "Karfunkel-Geschichten von Kindern aus aller Welt". Die Arbeit analysiert, wie in den einzelnen Folgen der Serie das "Fremde" konstruiert wird und welche Mechanismen zur Annäherung an das "Andere" eingesetzt werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Arbeit einführt und die Relevanz des Themas "Fremdheit" im Kinderfernsehen beleuchtet. Das zweite Kapitel analysiert die Rolle des "Fremden" als erzählerisches Muster in Film und Fernsehen, insbesondere im deutschen Kontext. Kapitel 3 beleuchtet den historischen Hintergrund des deutschen Kinderfernsehens und seine verschiedenen Sendeformen.
Kapitel 4 untersucht Kindersendungen, die Kinder aus anderen Ländern und Kulturen thematisieren. Kapitel 5 widmet sich der Redaktion "Kleine Reihen-Familien-Programm" und die Entstehung der "Karfunkel-Geschichten von Kindern aus aller Welt". Die Arbeit analysiert im Detail den Aufbau der Reihe, die Gesellschaftspolitischen Themen und die Charaktere.
Kapitel 7 stellt den Kern der Analyse dar. Es werden drei Folgen der Reihe "Karfunkel" - "Der Vogel mit dem gebrochenen Flügel", "Ich bin ein Kanake" und "Der bewachte Aufpasser" - detailliert untersucht. Die Arbeit analysiert die Konstruktion des "Fremden" in diesen Folgen, die verwendeten Themen, Motive und Handlungsstrukturen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse von "Karfunkel" im Kontext der deutschen Kinderfernsehgeschichte. Die Arbeit analysiert die Darstellung von Kindern aus verschiedenen Kulturen in der Reihe, die Konstruktion des "Fremden" in den Folgen und die Bedeutung von visuellen und narrativen Elementen. Die Arbeit untersucht die Verwendung von Stereotypen, die Mechanismen der Annäherung an das "Andere" und die Vermittlung von kulturellem Wissen im Kinderfernsehen.
Die Serie (1991-1995) wollte Kindern zwischen 8 und 12 Jahren das Thema „Fremdsein“ durch soziale Nähe und Identifikation näherbringen und Vorurteile abbauen.
Die Serie nutzte realitätsnahe Spielgeschichten, um Sehgewohnheiten zu durchbrechen und stereotypen Klischees entgegenzuwirken.
Im Fokus standen die Anerkennung von Unterschiedlichkeit, Identitätswechsel und die Lebenswirklichkeit von Kindern aus verschiedenen Kulturen in Deutschland.
Es werden unter anderem die Folgen „Der Vogel mit dem gebrochenen Flügel“, „Ich bin ein Kanake“ und „Der bewachte Aufpasser“ im Detail untersucht.
Die Arbeit bietet einen Überblick von den Anfängen nach 1945 über die Reformen der 60er und 70er Jahre bis hin zu den Sendeformaten der 90er Jahre bei ARD und ZDF.
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