Examensarbeit, 2004
106 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit analysiert die Situation von Schülerinnen und Schülern, die nach einer Empfehlung für die Hauptschule die Realschule besuchen und anschließend zurück an die Hauptschule versetzt werden. Ziel ist es, die psychischen, sozialen, kognitiven und emotionalen Auswirkungen dieser Erfahrung auf die betroffenen Kinder zu untersuchen.
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Rücküberweisung, Hauptschule, Realschule, Selbstwirksamkeit, Selbstkonzept, Schulwechsel, Entwicklungspsychologie, soziale Auswirkungen, Interview, Fallbeispiele.
Es beschreibt den Vorgang, wenn Kinder trotz Realschulanmeldung nach kurzer Zeit aufgrund mangelnder Leistungen an die Hauptschule zurückgestuft werden.
Die Arbeit stellt die Hypothese auf, dass die Selbstwirksamkeit der Kinder nachhaltig geschädigt wird und sie sich künftig weniger zutrauen.
Oft ignorieren Eltern die Hauptschulempfehlung der Grundschule aus Sorge um die Lebenschancen ihrer Kinder, was den Druck auf die Schüler erhöht.
Der erneute Wechsel von Lehrern und Mitschülern kurz nach dem Grundschulabgang kann zu Identitätskrisen und sozialem Abstiegsgefühl führen.
In Experteninterviews äußern Schulleiter, dass der uneingeschränkte Elternwille oft zulasten der Kinder geht, die den Anforderungen der höheren Schulform nicht gewachsen sind.
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