Bachelorarbeit, 2015
45 Seiten, Note: 2,0
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
CHAPTER 1: INTRODUCTION
CHAPTER 2: 1st and 2nd phases of the development of the CIS law (1991-2008)
2.1. Political, economic and legal background of development, 1st phase
2.2. Political, economic and legal background of development, 2nd phase
2.3. Analysis of the relevant CIS legal documents
2.4. Impact of law on the development of the CIS member states (results)
CHAPTER 3: 3rd phase of the development of the CIS law (2009-2015)
3.1. Political, economic and legal background of development, 3rd phase
3.2. Analysis of the relevant CIS legal documents
3.3. Contribution of law to the development of the CIS member states (results)
CHAPTER 4: RESULTS
Die vorliegende Arbeit untersucht den Beitrag des Rechts der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zur Entwicklung ihrer Mitgliedsstaaten über drei verschiedene Phasen hinweg (1991–2015). Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich das GUS-Recht von einer bloßen administrativen Hülle zu einem Instrument entwickelt hat, das durch regionale und grenzüberschreitende Kooperationen die wirtschaftliche Integration fördert.
CHAPTER 2: 1st and 2nd phases of the development of the CIS law (1991-2008)
The 1st Phase has been called a transformational step or a transition, since the essence of it is that the CIS was created for the transformation of the Soviet Union. It started with two events which occurred almost simultaneously. On December 8th, 1991 near Minsk, in Viskuli (Belovezhskaya Pushcha Natural Reserve) the leaders of Belarus, Russia and Ukraine signed an Agreement Establishing the Commonwealth of Independent States, which unexpectedly announced that "the USSR as a subject of international law and a geopolitical reality [had] ceased to exist." That is, simultaneously with the collapse of the USSR, the CIS was formed. The CIS is the official successor to the USSR, and received legal status in the Protocol to this Agreement.
The Constitutive Acts of the CIS include 3 documents: Agreement Establishing the Commonwealth of Independent States of December 8, 1991, the Protocol thereto, and the Alma-Ata Declaration of December 21, 1991. The CIS Charter was formulated later in 1993, and is actually called the "legal framework of the Commonwealth." Studying these constituent documents, researchers identified a number of factors that led to the emergence of constituent documents in that form.
CHAPTER 1: INTRODUCTION: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung des GUS-Rechts als bisher kaum erforschtes Feld und legt die Zielsetzung sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit dar.
CHAPTER 2: 1st and 2nd phases of the development of the CIS law (1991-2008): Dieses Kapitel analysiert die erste Phase der GUS-Gründung sowie die darauffolgende Restrukturierungsphase und beleuchtet die politischen, ökonomischen und rechtlichen Hintergründe sowie die erlassenen Rechtsdokumente.
CHAPTER 3: 3rd phase of the development of the CIS law (2009-2015): Das Kapitel befasst sich mit der modernen Phase, in der durch neue Strategien und die Konzentration auf grenzüberschreitende Kooperation versucht wird, die Wirksamkeit des GUS-Rechts zu steigern.
CHAPTER 4: RESULTS: Hier werden die Ergebnisse der Analyse zusammengeführt und ein Ausblick auf die künftige Entwicklung der GUS gegeben, wobei der Fokus auf den Lehren aus den vorangegangenen Phasen liegt.
GUS, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, GUS-Recht, Integration, Transformation, Wirtschaftskooperation, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Rechtsrahmen, Mitgliedsstaaten, Außenpolitik, Eurasische Integration, Regionale Entwicklung, Reformen, Interregionale Kooperation, Sowjetunion.
Die Arbeit analysiert die Entwicklung des Rechtsrahmens der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) von ihrer Gründung im Jahr 1991 bis 2015.
Zu den Kernbereichen gehören die historische Entstehung, die Rolle von Rechtsdokumenten, der Prozess der wirtschaftlichen Integration und die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie das GUS-Recht die Entwicklung der Mitgliedsstaaten in unterschiedlichen Phasen beeinflusst hat und welche Rolle es bei der Modernisierung spielt.
Es erfolgt eine systematische Analyse relevanter Rechtsdokumente sowie eine vergleichende Untersuchung der drei Entwicklungsphasen der GUS unter Einbeziehung ökonomischer und politischer Faktoren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der ersten zwei Phasen (1991–2008) sowie die Untersuchung der dritten, modernen Phase (2009–2015), wobei der Fokus jeweils auf den rechtlichen Grundlagen und den Ergebnissen für die Mitgliedsstaaten liegt.
Die zentralen Begriffe sind unter anderem GUS-Recht, eurasische Integration, grenzüberschreitende Kooperation und die Transformation post-sowjetischer Beziehungen.
Damit beschreibt die Autorin, dass das GUS-Recht in den Anfangsjahren primär "von oben" durch politische Führungskräfte in einer oft künstlichen Weise vorgegeben wurde, ohne die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung oder wirtschaftliche Realitäten ausreichend zu berücksichtigen.
Die dritte Phase zeichnet sich durch eine Strategie "von unten nach oben" aus, bei der die Impulse verstärkt aus der Gesellschaft und den Regionen kommen, um eine marktorientierte und praxisnahe wirtschaftliche Integration zu erreichen.
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