Bachelorarbeit, 2012
85 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 ZIELE DER ARBEIT
1.2 AUFBAU DER ARBEIT
2 DER DEMOGRAFISCHE WANDEL IN DEUTSCHLAND
2.1 GRUNDMECHANISMEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS UND AKTUELLE SITUATION IN DEUTSCHLAND
2.1.1 Entwicklung der Lebenserwartung
2.1.2 Entwicklung der Geburtenrate
2.1.3 Migrationsgeschehen
2.1.4 Veränderung der Gesamtbevölkerung
2.1.5 Veränderung der Erwerbsbevölkerung
2.2 FOLGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDELS FÜR DIE ARBEITSWELT IN DEUTSCHLAND
2.2.1 Der Wandel der Arbeitswelt
2.2.2 Verlängerung der Lebensarbeitszeit - Rente mit 67
2.2.3 Konsequenzen für Unternehmen
2.2.4 Konsequenzen für Arbeitnehmer
2.3 MÖGLICHE LÖSUNGSANSÄTZE - DER ÄLTERE MITARBEITER ALS RESSOURCE?
3 ALTERSBEDINGTE VERÄNDERUNGEN UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE ARBEITSWELT
3.1 BEGRIFFLICHE BESTIMMUNG DES ALTERUNGSPROZESSES
3.1.1 Aus biologischer Sicht
3.1.2 Aus psychologischer Sicht
3.1.3 Aus soziologischer Sicht
3.2 THEORETISCHE ÜBERLEGUNGEN - DEFIZIT- VS. KOMPETENZMODELL
3.3 KÖRPERLICHE FÄHIGKEITEN
3.4 KOGNITIVE FÄHIGKEITEN
3.5 QUALIFIKATIONEN UND KOMPETENZEN
3.6 PRODUKTIVITÄT UND ARBEITSBELASTUNG
3.7 ZWISCHENFAZIT
4 GESUNDHEITLICHE VERÄNDERUNGEN IM ALTER
4.1 GESUNDHEITSBEGRIFF UND GESUNDHEITSVERSTÄNDNIS
4.2 KRITERIEN FÜR GESUNDHEIT
4.3 CHRONISCHE ERKRANKUNGEN UND MULTIMORBIDITÄT
4.4 GESUNDHEITSAUSGABEN
4.5 RÜCKBLICK - GESUNDHEIT UND ALTER
5 INTERDEPENDENZ ZWISCHEN ARBEIT UND GESUNDHEIT
5.1 ARBEITSBEDINGTE BELASTUNGEN
5.2 ARBEITSFÄHIGKEIT
5.2.1 Theoretische Überlegungen - Haus der Arbeitsfähigkeit
5.2.2 Gesundheit als Voraussetzung für Arbeit
5.2.3 Fehlzeiten
5.2.4 Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten
5.2.5 Gesundheitsbedingte Frühberentung - Verminderte Erwerbstätigkeit
5.3 DER WERT VON ARBEIT FÜR DIE GESUNDHEIT
5.4 RÜCKBLICK - ARBEIT UND GESUNDHEIT
6 BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT
6.1 DAS KONZEPT DES BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSMANAGEMENTS
6.1.1 Ziele des betrieblichen Gesundheitsmanagements
6.1.2 Regelkreis des betrieblichen Gesundheitsmanagements
6.2 DIE HINTERGRÜNDE UND ANFÄNGE
6.3 GESETZLICHE GRUNDLAGEN, VEREINBARUNGEN UND INITIATIVEN
6.3.1 WHO-Konferenzen
6.3.2 Gesetzlicher Rahmen
6.3.3 ENWHP – Die Luxemburger Deklaration
6.4 KOSTEN UND NUTZEN VON BETRIEBLICHEM GESUNDHEITSMANAGEMENT
6.5 AKTUELLE IMPLEMENTIERUNG IN UNTERNEHMEN
6.6 RÜCKBLICK - BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT
7 STUDIE
7.1 UNTERSUCHUNGSFRAGE
7.2 FORSCHUNGSDESIGN
7.3 ANALYSE
7.4 ERGEBNISSE
7.5 DISKUSSION
8 FAZIT
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit, Arbeit und Alter unter dem Aspekt des demografischen Wandels in Deutschland. Das Ziel ist es, Ansatzpunkte für ein betriebliches Gesundheitsmanagement zu identifizieren, um eine längere Erwerbsbeteiligung älterer Mitarbeiter unter Wahrung ihrer Gesundheit zu ermöglichen.
3.3 Körperliche Fähigkeiten
Da die körperlichen Veränderungen im Alter sehr vielfältig und weitreichend sind, kann hier nur ein grober exemplarischer Überblick erfolgen, um die körperlichen Fähigkeiten im Alter in etwa abschätzen zu können.
Der Alterungsprozess geht mit zwei wesentlichen Charakteristika einher. Auf der einen Seite stellt sich eine Reduzierung der Leistungsfähigkeit ein, auf der anderen Seite mit eine veränderte Adaptionsfähigkeit (vgl. HAAS, 2008, 387). Im Laufe des Alterungsprozesses kommt es zu Veränderungen des Bewegungsapparates. Die Muskelmasse und damit die Muskelkraft nehmen ab. Auch die Belastbarkeit von Knochen, Bändern, Sehnen und Gelenken ist degenerativen Veränderungen unterworfen und wird mit dem Alter zunehmend eingeschränkt (vgl. HANSEN, 2007, 6f). Ab dem frühen Erwachsenenalter lassen Schnelligkeit, Flexibilität, Ausdauer, Kraft und Koordination nach (vgl. MAINTZ, 2004, 42). Bereits ab dem 30. Lebensjahr lassen sich Einbußen der motorischen Leistungsfähigkeit beobachten. Wie schnell dieser Verlust fortschreitet, ist je nach Fähigkeit und Fertigkeit unterschiedlich. Für Kraft und Ausdauer wird von einem jährlichen Verlust von 1 bis 2 Prozent nach dem 30. Lebensjahr ausgegangen (vgl. HAAS, 2008, 387). Ein wichtiger Grund dafür ist die Minderung der kardiovaskulären Leistungs- und Anpassungsfähigkeit, die z.B. zurückgeht auf ein sinkendes Herzzeitvolumen und geringere maximale Pulsfrequenz (vgl. RIEDEL ET AL., 2012, 17f). Diese Leistungsverluste können sich in einer verminderten Anpassungsfähigkeit in Stresssituationen, wie im Krankheitsfall oder auch bei körperlichen oder seelischen Belastungen niederschlagen (vgl. HANSEN, 2007, 5).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des demografischen Wandels und Definition des Forschungsziels sowie des Untersuchungsgegenstandes.
2 DER DEMOGRAFISCHE WANDEL IN DEUTSCHLAND: Analyse der Ursachen wie Lebenserwartung und Geburtenrate sowie der resultierenden Folgen für die Arbeitswelt und Unternehmen.
3 ALTERSBEDINGTE VERÄNDERUNGEN UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE ARBEITSWELT: Untersuchung der physiologischen, psychischen und sozialen Facetten des Alterns sowie deren Einfluss auf Leistungsfähigkeit und Kompetenzmodelle.
4 GESUNDHEITLICHE VERÄNDERUNGEN IM ALTER: Erörterung der gesundheitlichen Aspekte im Alter, inklusive chronischer Erkrankungen, Multimorbidität und der Herausforderung steigender Gesundheitsausgaben.
5 INTERDEPENDENZ ZWISCHEN ARBEIT UND GESUNDHEIT: Analyse der Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbelastungen, Arbeitsfähigkeit und der Rolle der Arbeit für die psychische und physische Gesundheit.
6 BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT: Darstellung des Konzepts, der Handlungsfelder, der rechtlichen Grundlagen sowie des Nutzens und der Implementierung von Gesundheitsmaßnahmen in Unternehmen.
7 STUDIE: Vorstellung des Forschungsdesigns und der empirischen Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung zur Einschätzung von Gesundheitsbelastungen und -bedürfnissen.
8 FAZIT: Kritische Würdigung der Untersuchungsergebnisse und Zusammenfassung der Notwendigkeit, in betriebliches Gesundheitsmanagement zu investieren.
Demografischer Wandel, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Altern, Arbeitsfähigkeit, Arbeitsbelastung, Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung, Lebensarbeitszeit, Prävention, Multimorbidität, Leistungsfähigkeit, Personalpolitik, Alterungsprozess, Arbeitswelt, Unternehmenskultur.
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements als notwendige Reaktion auf den demografischen Wandel und die damit verbundene Notwendigkeit einer längeren Lebensarbeitszeit.
Die Schwerpunkte liegen auf den demografischen Veränderungen, den biologischen und psychologischen Aspekten des Alterns, der Interaktion von Arbeit und Gesundheit sowie der praktischen Umsetzung von Präventionsmaßnahmen in Betrieben.
Es soll herausgefunden werden, welche Ansatzpunkte im betrieblichen Gesundheitsmanagement geeignet sind, um die Erwerbsfähigkeit älterer Mitarbeiter nachhaltig zu sichern und so die Lebensarbeitszeit zu verlängern.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse enthält die Arbeit eine empirische Studie in Form einer Mitarbeiterbefragung, um den konkreten Bedarf und die Wahrnehmung von Gesundheitsbelastungen zu ermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der demografischen Situation, die theoretische Betrachtung des Alterns, die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Gesundheit sowie die ausführliche Darlegung von Konzepten und Erfolgsfaktoren des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie demografischer Wandel, Arbeitsfähigkeit, gesundheitsorientierte Unternehmenskultur, Prävention und die ökonomische sowie soziale Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen geprägt.
Diese Unterscheidung ist entscheidend, da das einseitig defizitäre Bild des Alters zu Diskriminierung und Verschwendung von Humankapital führt, während das Kompetenzmodell die Potenziale älterer Mitarbeiter hervorhebt und somit die Basis für eine wertschätzende Personalpolitik bildet.
Diese Dokumente fungieren als wesentliche Meilensteine der Gesundheitsförderung, da sie den Blick von einer rein biomedizinischen Sichtweise hin zu einem mehrdimensionalen, salutogenetischen Gesundheitsverständnis lenkten und den Arbeitsplatz als zentrales Setting für Gesundheitsförderung etablierten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

