Diplomarbeit, 2003
66 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theorie der Währungskrise
2.1. Erste Generation der Zahlungsbilanzkrisen-Modelle
2.1.1. Das Modell
2.1.2. Erweiterungen des Modells
2.2. Das Modell der zweiten Generation
2.3. Ansteckung
2.3.1. Ansteckung und multiple Gleichgewichte
2.3.2. Transmissionskanäle der Ansteckung
2.4. Schlußfolgerungen für die empirische Anwendung
3. Ansätze zur Krisenprognose
3.1. Der Signal-Ansatz
3.1.1. Darstellung
3.1.2. Ergebnisse
3.2. Probit-Modell
3.2.1. Darstellung
3.2.2. Ergebnisse
3.3. Cross-Section-Modell
3.3.1. Darstellung
3.3.2. Ergebnis
3.4. Kontinuierlicher Krisensignalwert als zu erklärende Variable
3.4.1. Darstellung
3.4.2. Ergebnisse
3.5. Schlußfolgerungen für die empirische Anwendung
4. Empirische Anwendung
4.1. Berechnung eines Krisensignals
4.2. Konstruktion des Krisenwarnindex
4.2.1. Schätzung des Modells
4.2.2. Prognose des Krisenwarnindex
4.3. Ergebnisse
4.3.1. Grafische Analyse
4.3.2. Güte der Regression
4.3.3. Analyse der identifizierten Regressoren
5. Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert den aktuellen Stand der Forschung zu Währungskrisen und deren Prognose mittels Frühindikatoren. Ziel ist die Konstruktion eines eigenen Krisenwarnindex für verschiedene Emerging Markets sowie die anschließende Bewertung seiner Vorhersagekraft.
2.1.1. Das Modell
Für das Modell betrachten wir eine kleine, offene Volkswirtschaft. Es gilt die Kaufkraftparität. Die Wirtschaftssubjekte haben vollkommene Voraussicht und können ihr Vermögen in inländischem Geld, inländischen Bonds, ausländischem Geld oder ausländischen Bonds anlegen. Die inländische Regierung verfügt über Devisenreserven zur Verteidigung eines festen Wechselkurses. Es wird angenommen, daß die Anlage in ausländischem Geld ausgeschlossen ist, da die Anlage in Bonds oder inländischem Geld präferiert wird. Ausländische und inländische Bonds sind perfekte Substitute.
Das Modell besteht aus den folgenden Gleichungen:
M/P = a0 + a1i, a1 > 0, (2.1)
M = D + R, (2.2)
P = P*X, (2.3)
i = i* + δ. (2.4)
1. Einleitung: Definition des Begriffs Währungskrise und Vorstellung des Aufbaus der Arbeit sowie des methodischen Vorgehens.
2. Theorie der Währungskrise: Erläuterung der ökonomischen Erklärungsansätze für Währungskrisen, inklusive der Modelle der ersten und zweiten Generation sowie der Ansteckungsphänomene.
3. Ansätze zur Krisenprognose: Übersicht über verschiedene empirische Methoden und Literaturansätze zur Identifikation von Frühindikatoren für Währungskrisen.
4. Empirische Anwendung: Praktische Umsetzung der Modellkonstruktion zur Berechnung eines Krisenwarnindex für ausgewählte Emerging Markets und Analyse der Ergebnisse.
5. Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der theoretischen Grundlagen sowie eine kritische Würdigung des selbst entwickelten Prognoseinstruments.
Währungskrisen, Emerging Markets, Frühindikatoren, Krisenwarnindex, Signal-Ansatz, Probit-Modell, Kapitalbilanz, Devisenreserven, Ansteckungseffekte, Wechselkursregime, Finanzmarktstabilität, makroökonomische Daten, Prognosemodell, Leistungsbilanz, Schuldendynamik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Erforschung von Währungskrisen in Schwellenländern und der Entwicklung von Methoden zu deren frühzeitiger Erkennung.
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Modellierung von Krisenursachen, die Analyse von Ansteckungseffekten sowie die empirische Validierung von Frühindikatoren.
Das Hauptziel ist die Konstruktion und Evaluierung eines Krisenwarnindex, der Entscheidungsträgern als Instrument zur Prognose krisenhafter Zustände dienen kann.
Es werden verschiedene ökonomische Modellierungsansätze (u.a. Signal-Ansatz, Probit-Modelle) diskutiert und ein eigenes Regressionsmodell für Paneldaten angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Krisenursachen und den anschließenden empirischen Teil, in dem ein Krisenwarnindex konstruiert und für verschiedene Regionen berechnet wird.
Währungskrisen, Emerging Markets, Frühindikatoren, Krisenwarnindex, Ansteckungseffekte und Finanzmarktstabilität sind die zentralen Begriffe der Arbeit.
Devisenreserven fungieren als wesentlicher Indikator für die Verteidigungsfähigkeit eines Wechselkursregimes; ihr Schwund gilt als zentrales Warnsignal für spekulative Attacken.
Der Autor orientiert sich an diesem Modell für die Konstruktion seines eigenen kontinuierlichen Krisensignalindex, da dieses die Schwächen binärer Dummy-Variablen bei der Definition von Krisen adressiert.
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