Bachelorarbeit, 2013
60 Seiten, Note: 1,1
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, eine inhaltliche Neuinterpretation der Noleby-Inschrift vorzulegen und zu begründen. Diese Interpretation weicht in ihrer grundsätzlichen Aussage von allen bisher erarbeiteten Interpretationen ab und stellt daher eine neue Perspektive auf die Bedeutung der Inschrift dar. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die sprachlichen Besonderheiten der Inschrift und den Kontext ihrer Entstehung gelegt.
Die Arbeit beginnt mit einer ausführlichen Einleitung, die die Problematik der Interpretation von Runeninschriften beleuchtet. Die Einleitung legt den Fokus auf die Bedeutung der Inschrift als Solitär, der nur im Kontext seines kulturellen Umfeldes interpretiert werden kann. Anschließend wird der Fundort des Steines von Noleby und die damit verbundenen Probleme detailliert dargestellt.
Kapitel 2 befasst sich mit der Analyse der Runeninschrift selbst. Es werden verschiedene Deutungsversuche aus der Forschungsgeschichte beleuchtet und die zeitliche Einordnung der Inschrift diskutiert. Dabei wird auch auf die Besonderheiten des Älteren Fuþark und die Schwierigkeit der Entzifferung von Runenzeichen eingegangen.
Kapitel 3 betrachtet die Inschrift von Noleby im Kontext von Mythos und Jenseitsvorstellung. Es werden verschiedene Interpretationen der einzelnen Runenreihen, insbesondere "tojeka unapou", vorgestellt und in Bezug auf die altnordische Literatur diskutiert.
Runeninschriften, Noleby-Inschrift, Älteres Fuþark, draugr, germanische Mythologie, Jenseitsvorstellungen, altnordische Literatur, Forschungsgeschichte, Interpretation, Bedeutung
Die Inschrift gilt seit langem als rätselhaft. Diese Arbeit schlägt eine Neuinterpretation vor, die sich grundlegend von bisherigen Deutungen unterscheidet.
Traditionelle Deutungen sahen in der Inschrift oft eine Schutzmaßnahme gegen einen "Draugr", also einen Wiedergänger oder Untoten.
Die Arbeit interpretiert die Inschrift als einen Schutz- und Fruchtbarkeitszauber im Rahmen des germanischen Totenkults, statt nur als reine Abwehr von Untoten.
Diese bekannte Formel wird oft als „Ich male die göttlich stammende Rune“ übersetzt und weist auf den sakralen Ursprung der Schriftzeichen hin.
Die Inschrift wird dem Älteren Fuþark zugeordnet, der ältesten Runenreihe, die in der germanischen Welt verwendet wurde.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

