Bachelorarbeit, 2016
62 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Relevanz der Finanzkraft eines Unternehmens
2.1 Liquidität eines Unternehmens
2.2 Bedeutung für die Kapitalgeber
2.3 Kapitalgleichgewicht
3 Grundlagen – IFRS-Abschluss
3.1 Begriffsbestimmung und Grundlagen
3.2 Abgrenzung zum HGB
3.3 Aufgaben und Ziele
3.4 Abbildung der Finanzlage im IFRS-Abschluss
4 Kapitalflussrechnung nach IFRS
4.1 Definition und Grundlagen
4.2 Funktionen und Ziele
4.3 Kapitalflussrechnung nach IAS 7
4.3.1 Gliederung der Kapitalflussrechnung
4.3.2 Der Finanzmittelfonds
4.3.3 Ursachenrechnung
4.3.3.1 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
4.3.3.1.1 Direkte Ermittlung
4.3.3.1.2 Indirekte Ermittlung
4.3.3.2 Cashflow aus Investitionstätigkeit
4.3.3.3 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
5 Nutzen der Kapitalflussrechnung als Informationsinstrument des IFRS-Abschlusses
5.1 Informationsbedürfnis der Adressaten
5.2 Erwartungen an ein Informationsinstrument zur Abbildung der Finanzlage
5.2.1 Qualitative Merkmale des Rahmenkonzeptes zur Finanzberichterstattung
5.2.2 Zusätzliche Anforderungen an die Kapitalflussrechnung
5.3 Unabhängigkeit bei der Bewertung des Finanzmittelfonds
5.4 Allokation und Wahlrechte bei der Ursachenrechnung nach IAS 7
5.4.1 Allokation und Wahlrechte der Zinszahlungen
5.4.2 Allokation und Wahlrechte der Dividendenzahlungen
5.4.3 Allokation der Ertragsteuern
6 Nutzen der Kapitalflussrechnung für die Abschlussanalyse
6.1 Aufgabe und Einordnung der Abschlussanalyse
6.2 Bereiche der Bilanzanalyse
6.2.1 Strategische Analyse
6.2.2 Erfolgswirtschaftliche Analyse
6.2.3 Finanzwirtschaftliche Analyse
6.2.3.1 Investitionsanalyse
6.2.3.2 Finanzierungsanalyse
6.2.3.3 Liquiditätsanalyse
6.3 Zuordnung der Kapitalflussrechnung
6.3.1 Beurteilung des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit
6.3.2 Beurteilung des Cashflows aus Investitionstätigkeit
6.3.3 Beurteilung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit
6.3.4 Beurteilung des Working Capital
6.3.5 Beurteilung des Finanzmittelfonds
6.4 Kennzahlenanalyse mittels Kapitalflussrechnung
6.4.1 Reinvestitionsquote
6.4.2 Dynamischer Verschuldungsgrad
6.4.3 Innenfinanzierungsgrad
6.4.4 Cash-burn-Rate
6.5 Kapitalflussrechnung als Instrument der Unternehmensbewertung
7 Fazit
7.1 Zielerreichung
7.2 Perspektiven
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Kapitalflussrechnung als essenziellen Bestandteil des IFRS-Abschlusses zu charakterisieren, ihren Informationsgehalt sowie den Nutzen für die Abschlussanalyse und Unternehmensbewertung zu untersuchen und dabei insbesondere die Auswirkungen gewählter Wahlrechte kritisch zu hinterfragen.
4.2 Funktionen und Ziele
Gemäß dem IAS 7, hat die Kapitalflussrechnung die Funktion, Auskunft über die Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu geben. Diese werden über die Cashflows der betrieblichen Tätigkeit, der Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt. Die Kapitalflussrechnung ist somit ein wertorientiertes Informationsinstrument mit der Zielsetzung, die Ein- und Auszahlungen eines Unternehmens innerhalb einer Periode darzulegen. Zudem erklärt sie die Bildung und die Veränderung der Finanzmittelfonds. Weiter werden die genutzten nicht zahlungswirksamen Ermessensspielräume seitens der Ersteller eines IFRS-Abschlusses, wie z.B. höhere Abschreibungen auf Sachanlagen oder die Bildung von Rückstellungen, bei der Ermittlung der Kapitalflussrechnung wieder korrigiert. So soll dem Adressaten des Jahresabschlusses ein verständliches Abbild der Finanzlage eines Unternehmens vermittelt werden.
Im Rahmen der Abschlussanalyse kompensiert die Kapitalflussrechnung die wesentliche Schwäche eines Jahresabschlusses, in welchem nicht zu erkennen ist, ob und in welcher Form ein Unternehmen in der Lage ist, ohne den Zufluss von Eigen- oder Fremdkapital Finanzmittel zu erwirtschaften. Die Kapitalflussrechnung hat als exzellentes Instrument zur internen als auch externen Beurteilung der Finanzlage die Aufgabe, dem Analysten der Abschlussanalyse folgende Informationen und Möglichkeiten bereitzustellen:
die Fähigkeit eines Unternehmens zur Liquiditätsgenerierung,
den Finanzierungsbedarf eines Unternehmens zu ermitteln,
die Veränderungen der Investitions- und Finanzstruktur darzulegen,
die Fähigkeit Verbindlichkeiten nachzukommen,
Dividendenzahlungen vorzunehmen,
die Vergleichbarkeit von Unternehmen über den Cashflow zu ermöglichen,
die Grundlage zur Ermittlung des Free Cashflows zu bilden.
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit zur Untersuchung des Nutzens der Kapitalflussrechnung.
2 Relevanz der Finanzkraft eines Unternehmens: Analysiert die Bedeutung von Liquidität und Kapitalgleichgewicht für den Unternehmenserfolg.
3 Grundlagen – IFRS-Abschluss: Erläutert die theoretischen Fundamente, Aufgaben und die Abgrenzung des IFRS-Abschlusses gegenüber dem HGB.
4 Kapitalflussrechnung nach IFRS: Behandelt die Definition, Funktionen und den Aufbau der Kapitalflussrechnung nach IAS 7 sowie die Ursachenrechnung.
5 Nutzen der Kapitalflussrechnung als Informationsinstrument des IFRS-Abschlusses: Untersucht das Informationsbedürfnis der Adressaten sowie die qualitativen Anforderungen und Wahlrechte.
6 Nutzen der Kapitalflussrechnung für die Abschlussanalyse: Detailliert die Anwendung der Kapitalflussrechnung zur Analyse von Finanzlage, Kennzahlen und Unternehmensbewertung.
7 Fazit: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Bedeutung und den Perspektiven der Kapitalflussrechnung zusammen.
Kapitalflussrechnung, IFRS, IAS 7, Finanzlage, Liquidität, Cashflow, Abschlussanalyse, Bilanzanalyse, Finanzmittelfonds, Ursachenrechnung, Unternehmensbewertung, Kennzahlen, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, operative Tätigkeit.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Nutzen der Kapitalflussrechnung als Informationsinstrument innerhalb eines IFRS-Abschlusses und ihre Rolle für die externe Analyse der Finanzlage.
Die zentralen Felder umfassen die Liquiditätssteuerung, die Methodik der Cashflow-Rechnung (IAS 7), die Anforderungen an IFRS-Abschlüsse sowie die praktische Anwendung in der Bilanzanalyse.
Das primäre Ziel ist es, den tatsächlichen Benefit der Kapitalflussrechnung bei der Abschlussanalyse und Unternehmensbewertung kritisch zu beleuchten und die Auswirkungen der durch IAS 7 erlaubten Wahlrechte zu bewerten.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis der einschlägigen Fachliteratur und der geltenden IFRS-Rechnungslegungsstandards.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Kapitalflussrechnung, deren Informationsgehalt für verschiedene Adressaten sowie deren Anwendung in der Kennzahlen- und Unternehmensanalyse.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Kapitalflussrechnung, IFRS, Liquidität, Cashflow und Abschlussanalyse charakterisieren.
Der Free Cashflow dient als Grundlage für Discounted-Cashflow-Verfahren, da er korrigierte und liquide Mittel ausweist, die für Ausschüttungen an Kapitalgeber zur Verfügung stehen.
Die Wahlrechte bei der Zuordnung von Zinsen und Dividenden können die Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen erschweren, weshalb eine stetige Beibehaltung der gewählten Methode gefordert wird.
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