Diplomarbeit, 2004
127 Seiten, Note: sehr gut
1 Begriffe, Definitionen, Abgrenzungen
1.1 Supervision
1.1.1 Was ist „Supervision“
1.1.2 Geschichte der Supervision
1.1.3 Ziele von Supervision
1.1.4 Beteiligte Personen bei einem Supervisionsprozess
1.1.5 Formen von Supervision
1.1.6 Wer nimmt Supervision in Anspruch
1.1.7 Grenzen von Supervision
1.1.8 Ausbildung zur Supervisorin
1.2 Coaching
1.2.1 Was ist Coaching
1.2.2 Ursprünge des Coachings
1.2.3 Entwicklung von Coaching:
1.2.4 Formen von Coaching
1.2.5 Inhalte von Coaching
1.2.6 Beteiligte Personen bei einem Coachingprozess
1.3 Abgrenzung von Coaching zu Supervision
1.4 Abgrenzung von Supervision und Coaching zu Psychotherapie und anderen Beratungsformen
1.4.1 Abgrenzung von Supervision und Coaching zu Psychotherapie
1.4.2 Abgrenzung von Supervision und Coaching zu Organisationsentwicklung
1.4.3 Abgrenzung von Supervision und Coaching zu Consulting und Fachberatung
1.4.4 Abgrenzung von Supervision und Coaching zu Mediation
1.4.5 Abgrenzung von Supervision und Coaching von Training
1.5 Evaluierung von Supervision und Coaching
1.5.1 Wirkungsbereiche von Supervision und Coaching
1.5.2 Supervisionsforschung im Alltag
1.5.3 Supervisionsforschung in Literatur und Studien
1.6 Supervision im Non-Profit-Bereich
1.7 Supervision mit Frauen
1.7.1 Geschlechtsspezifische Supervision
1.7.2 Frauen in Supervision
2 Führung und Frau
2.1 Führen im sozialen Bereich
2.1.1 Aufgaben einer Führungskraft
2.1.2 Anforderungen an Leitung
2.2 Frauen in sozialen Organisationen und im Management
2.3 Frauen in Führungspositionen
2.3.1 „Die gläserne Decke“
2.3.2 „Wenn Frauen führen ...“
2.4 Supervision oder Coaching mit Frauen in Führungspositionen
2.4.1 Veränderungsarbeit im Coaching mit Frauen in Führungspositionen
3 Methode
3.1 Qualitative Forschung
3.1.1 Allgemeines zu qualitativer Forschung
3.2 Interviewmethoden
3.2.1 Das Leitfadeninterview
3.3 Das Expertinneninterview
3.3.1 Einsatz von Expertinneninterviews
3.3.2 Die Expertinnen
3.3.3 Der offene Leitfaden
3.3.4 Die Erhebung und Auswertung von Expertinneninterviews
4 Forschungsdesign
4.1 Fragestellungen und Hypothesen
4.1.1 Fragenkomplexe
4.1.2 Hypothesen
4.2 Design und Instrumente
4.2.1 Das Probeinterview im Rahmen der Befragung
4.2.2 Die Befragung
4.2.3 Die Transkription
4.2.4 Kodierung
4.2.5 Systematisierung von Deutungsmustern und empirische und theoretische Generalisierung
4.2.6 Überprüfung der erstellten Hypothesen
4.3 Die interviewten Frauen
4.3.1 Die Expertinnen
4.4 Auswertung des Forschungsmaterials
4.5 Überprüfung der Hypothesen anhand der theoretischen Generalisierung
5 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit und den Nutzen von Supervision und Coaching für Frauen in Führungspositionen. Angesichts der Einsamkeit in der Leitungsfunktion sowie der spezifischen sozialen Erwartungen an Frauen zielt die Arbeit darauf ab, herauszufinden, warum diese Beratung in Anspruch genommen wird, welche Themen dabei im Vordergrund stehen und welchen persönlichen Gewinn die Befragten daraus ziehen.
Die Schwierigkeit, sich abzugrenzen
Die Angst sich durch Abgrenzung oder „Nein-sagen“ unbeliebt zu machen, prägt das Verhalten von weiblichen Führungskräften. Zusätzlich zeigen sie eine große Bereitschaft, etwas für andere zu tun, die Mitarbeiterinnen zu umsorgen. Damit muten sie sich oft viel zu viel zu, und in der Folge klagen sie über ihre Situation.
Coaching kann hier helfen, sich der eigenen Grenzen bewusst zu werden und Strategien zu entwickeln, wie diese eingefordert werden können, ohne sich dabei schlecht zu fühlen (vgl. Passavant 2000, S. 140).
1 Begriffe, Definitionen, Abgrenzungen: Erläutert theoretische Grundlagen zu Supervision und Coaching, deren Abgrenzung zu anderen Beratungsformen sowie Besonderheiten bei der Arbeit mit Frauen.
2 Führung und Frau: Analysiert die Aufgaben von Führungskräften im sozialen Bereich und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Zuschreibungen für Frauen in Managementpositionen.
3 Methode: Beschreibt den methodischen Zugang der Arbeit über qualitative Forschung und die Durchführung von Expertinneninterviews.
4 Forschungsdesign: Stellt den Aufbau der Untersuchung dar, inklusive Fragestellungen, Hypothesen und der Auswertung des gesammelten Materials.
5 Resümee: Fasst die Kernergebnisse der Studie zusammen und bietet einen Ausblick auf die Bedeutung von Vernetzung und Gruppencoaching für weibliche Führungskräfte.
Supervision, Coaching, Frauen in Führungspositionen, Leitungsrolle, soziale Kompetenz, Selbstwert, Rollenklärung, Berufsbiographie, Reflexion, Führungskultur, Vereinbarkeit, Management, Empowerment, Expertinneninterviews, Arbeitsfeld.
Die Arbeit untersucht die Erfahrungen und Erwartungen von Frauen in Führungspositionen bezüglich Supervision und Coaching und wie diese Beratungsprozesse ihre berufliche Rolle beeinflussen.
Im Zentrum stehen die Führungsrolle, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, die Überwindung von Einsamkeit in Führungspositionen sowie die Auseinandersetzung mit Mythen und Erwartungshaltungen an Frauen.
Das Ziel ist es, die Wirksamkeit von Coaching und Supervision zu explorieren und zu verstehen, warum Frauen diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen und welchen Gewinn sie daraus für ihre Führungsidentität ziehen.
Die Autorin verwendet einen qualitativen Forschungsansatz und führt leitfadenorientierte Expertinneninterviews durch, um die subjektiven Erfahrungen der Frauen in den Mittelpunkt zu stellen.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Anforderungen an Führungskräfte, den spezifischen Problemlagen von Frauen in sozialen Organisationen und den typischen Veränderungsprozessen im Coaching.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Einsamkeit in der Leitung", "weibliche Sozialisation", "Rollenklärung", "Qualitätssicherung" und "Coaching als Begleitung" geprägt.
Die Sozialisation beeinflusst maßgeblich, wie die Frauen ihre Führungsaufgaben wahrnehmen, wobei oft ein Konflikt zwischen dem traditionellen Frauenbild und den Anforderungen der professionellen Führungsrolle entsteht.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Supervision und Coaching für Frauen in Führungspositionen ein unverzichtbares Instrument zur persönlichen Entlastung und professionellen Stärkung sind, das idealerweise schon zu Beginn einer Leitungsfunktion genutzt werden sollte.
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